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Erstelldatum: 26.09.2007

Flexicurity - Anhang 3


ANHANG III FLEXICURITY-RELEVANTE HINTERGRUNDINDIKATOREN

Die nachstehend aufgeführten Indikatoren, von denen die meisten aus der vereinbarten Liste von Indikatoren für die Überwachung der Europäischen Beschäftigungsleitlinien entnommen wurden, können für jede der vier Flexicurity-Komponenten sowie für allgemeine Arbeitsmarktergebnisse als relevant betrachtet werden.

  1. Flexible Vertragsformen
    • Ausgeprägte Kündigungsschutzbestimmungen, insgesamt, für unbefristete und für befristete Beschäftigungsverhältnisse (OECD)
    • Vielfalt der und Gründe für vertragliche und andere Arbeitsvereinbarungen (EUROSTAT)
  2. Umfassende Strategien für das lebenslange Lernen
    • Anteil der Bevölkerung im Alter zwischen 25 und 64 (einschl.), die an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen teilnimmt (EUROSTAT)
    • Bildungsstand der 45-54 und der 25-34jährigen (Anteil der Altersgruppe mit mindestens abgeschlossener Sekundarstufe II - EUROSTAT)
  3. Wirksame aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen
    • Ausgaben für aktive und passive Arbeitsmarktpolitik als Anteil am BIP (EUROSTAT)
    • Ausgaben für aktive und passive Arbeitmarktpolitik pro Arbeitslosem (EUROSTAT)
    • Anzahl der Teilnehmer in aktiver Arbeitsmarktpolitik, gegliedert nach Maßnahmetypen (OECD)
    • Anteil junger bzw. erwachsener Arbeitsloser, denen innerhalb von 6 bzw. 12 Monaten weder eine Stelle noch eine Aktivierungsmaßnahme angeboten wurde (EUROSTAT).
  4. Moderne Systeme der sozialen Sicherheit
    • Höhe der netto Lohnersatzleistungen, im ersten und nach 5 Jahren (OECD)
    • Arbeitslosigkeitsfalle, als Maßstab für das Leistungsniveau (OECD-EUROSTAT)
  5. Arbeitsmarktergebnisse
    • Beschäftigungsrate, insgesamt, für Frauen und für ältere Erwerbspersonen (EUROSTAT)
    • Jugendarbeitslosigkeitsquote (15-24 Jahre) (EUROSTAT)
    • Langzeitarbeitslosenquote (EUROSTAT)
    • Wachstum der Arbeitsproduktivität (EUROSTAT)
    • Arbeitsqualität (noch in der Entwicklung)
    • Armutsrisiko (EUROSTAT)

[1] BEPA (2007): Soziale Wirklichkeit in Europa.
[2] Europäische Kommission, Beschäftigung in Europa 2004, Kapitel 4.
[3] OECD (2006): Live longer, work longer. Siehe auch OECD (2007) Beschäftigungsausblick.
[4] BEPA (2006): EU competitiveness and industrial location.
[5] J. Hudson: Inequality and the Knowledge economy: Running or standstill?
[6] Europäische Beschäftigungs- und Sozialpolitik, Eurobarometer-Spezial 261, Oktober 2006.
[7] Schlussfolgerungen des Vorsitzes, Europäischer Rat vom 23./24. März 2006 und 8. März 2007.
[8] Jährliche Fortschrittsberichte, Januar und Dezember 2006: Leitlinie 21.
[9] OECD (2006): Live longer, work longer.
[10] Europäische Kommission, Beschäftigung in Europa 2006, Kapitel 2.
[11] OECD (2007) Beschäftigungsausblick, Seiten 69-72.
[12] Die OECD bewertet den Gesamtgrad der Strenge der Beschäftigungsschutzvorschriften. Siehe zum Beispiel OECD (2004) Beschäftigungsausblick.
[13] Z.B. Algan und Cahuc (2004), Job Protection: the Macho Hypothesis, IZA DP Nr. 1192 sowie Nickell und Layard, (1999), Labour Market Institutions and Economic Performance, in: Ashenfelter and Card (Eds.), Handbook of Labour Economics.
[14] Europäische Kommission, Beschäftigung in Europa, 2004.
[15] Beschäftigung in Europa 2006: S. 108.
[16] OECD (2005): Förderung der Erwachsenenbildung.
[17] OECD (2005): From unemployment to work.
[18] Jochen Kluve, The Effectiveness of European Active Labour Market Policy (Die Wirksamkeit aktiver Arbeitsmarktpolitik in Europa), IZA-Diskussionspapier, März 2007.
[19] OECD: OECD Jobs Strategy: Lessons from a decade's experience.
[20] Jochen Kluve (Siehe oben).
[21] OECD (2004, siehe oben) sowie Postel-Vinay und Saint-Martin (2004) „Comment les salariés perçoivent-ils la protection de l'emploi?“.
[22] Europäische Beschäftigungs- und Sozialpolitik, Eurobarometer-Spezial 261, S. 27.
[23] OECD (2006), Mehr Arbeitsplätze, höhere Einkommen – Politiklektionen aus der Neubeurteilung der OECD-Beschäftigungsstrategie.
[24] Ibid.
[25] IAO, Siebte Europäische Regionaltagung, 14.-18. Februar 2005: Offizielle Schlussfolgerungen Nr. 18; IAO, Changing Patterns in the World of Work, Bericht des Generaldirektors, Juni 2006: Seiten 33-35. Siehe auch: S. Cazes und A. Nesporova, Flexicurity: A relevant approach in Central and Eastern Europe, IAO 2007.
[26] OECD (2006), Mehr Arbeitsplätze, höhere Einkommen – Politiklektionen aus der Neubeurteilung der OECD-Beschäftigungsstrategie; Europäische Kommission, GD EMPL, Beschäftigung in Europa 2006.
[27] Flexicurity Pathways, Bericht von Prof. Ton Wilthagen, Berichterstatter der Expertengruppe Flexicurity, Mai 2007.
[28] Bassani und Duval, „Employment Patterns in OECD Countries: Reassessing the Role of Policies and Institutions“, OECD WP Nr.° 35, 2006.
[29] Iskra Beleva, Long-Term Unemployment as Social Exclusion, Human Development Report, UNDP 1997.
[30] De la Fuente und Ciccone, „Das Humankapital in der wissensbasierten globalen Wirtschaft“, Mai 2002.

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