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Erstelldatum: 12.04.2012

Staat schafft Vorrat an

Noch wenige Tage, dann ist es endlich soweit, was wie sagen, was wir schreiben, es wird aufgezeichnet und gespeichert. Es gibt ja viele Menschen, die Angst davor haben, aber ich glaube, die Angst ist unbegründet. Ich denke, unsere Regierung macht das nur zu unserem Besten und zur Erweiterung des Horizonts. Um noch fehlende gesetzliche Grundlagen zu schaffen, werden 8 III BVerfSchG, 2 III BNDG, 4 II MAD-Gesetz ersatzlos gestrichen, die 17 bis 26 BVerfSchG an die neuen Gegebenheiten angepasst.

Einen Vorrat anlegen ist ja immer gut, kann man in der Not doch davon zehren. In der Politik ist die Not derweil riesengroß, ist doch die Zahl der derzeit gängigen Sprechblasen einfach zu begrenzt. Mit einem riesigen Reservoir von Gedanken aus der Bevölkerung kann man die für die Sprechblasen vorgehaltenen Textbausteine erheblich erweitern, vielleicht sogar so sehr, dass Menschen, die von Politikern Antworten erhalten, tatsächlich den Eindruck haben, die Antwort sei kompetent und der Mann/die Frau wüssten, wovon sie reden. Sie sehen also, dass mit der Vorratsdatenspeicherung etwas gegen die Politikverdrossenheit getan werden soll.

Doch noch weitere Vorteile sind damit verbunden. Der Verfassungsschutz merkt gleich, wenn jemand in schlechter Verfassung ist und kann gleich Gegenmaßnahmen ergreifen, um helfend einzugreifen, bis hin zur Notschlachtung, falls der Humanitär-medizinische Dienst keinen anderen Ausweg mehr sieht. So könnten beispielsweise Rentner oder Arbeitslose, die mit ihrem Geld nicht auskommen, durch Schlachtung von ihrem Leid erlöst werden. Das wäre gut für diese Leute, die dann ihren Frieden gefunden und zusätzlich noch etwas für ihren Staat und seine Statistik (BA und Rentenversicherung Bund) getan hätten. In Fällen, wo eine Schlachtung noch nicht erforderlich ist, kann der Verfassungsschutz, falls noch Reserven vorhanden sind, anordnen, wie und in welcher Aufteilung die Reserven an Politik und Wirtschaft zu verteilen sind, um eine mehrheitlich einheitliche Verfassung der Menschen in diesem Land zu gewährleisten. Bei guter Verfassung ermittelt der Verfassungsschutz den Einheitsverkaufswert des Einzelnen.

Das BKA (Bildungskontrollamt) kann anhand des Vorrats an Daten Defizite bei den Menschen im Lande ermitteln und so eine Pisa-Studie für die Gesamtbevölkerung aufstellen. Rechtschreibfehler, wie in diesem Beispiel können korrigiert und die Menschen unterrichtet und an die richtige Schreibweise gewöhnt werden. Das BKA kann Bildungsreisen veranlassen, bei ernsthaften Problemen auch Erziehungsmaßnahmen ergreifen, natürlich streng unter ärztlicher Aufsicht. . So bekommen die alten Werte von Freiheit und Gleichheit wieder den Glanz früherer Zeiten (frei ist, wer Geld hat und alle anderen sind gleich). Nur über den Begriff Brüderlichkeit gibt es in der EP (Einheitspartei) seitens der Abteilung Grün/Alternativ noch Widerspruch, weil dort der Begriff als Diskriminierung der Frau angesehen wird.
So sollen zurzeit Überlegungen angestellt werden, ob das Bildungskontrollamt nicht auch eine entscheidende Rolle bei Wahlen übernehmen soll, indem es den Menschen hilft, ihr Kreuz an der richtigen Stelle zu machen.
Unbestätigten Gerüchten nach soll auch die katholische Kirche darüber nachdenken, die Inquisition wieder wie ehemals aufzustellen, um sich politischen Gegebenheiten und alten Traditionen zu stellen.

Ihr seht also, die Regierung ist auf dem richtigen Weg. Vorratsdatenspeicherung macht das Leben einfacher, hilft uns bei der Orientierung. Nur noch einige kleine gesetzliche Änderungen und wir haben wieder klare Verhältnisse. Sklaven wissen wieder, dass sie Sklaven und Herren, dass sie Herren sind. Auch der Markt wird belebt, waren doch Sklavenauktionen immer ein beliebter Treffpunkt der Freien.

Auch für unsere Jugend gibt es dann wieder Perspektiven. Der MAD (Militärischer Aquisationsdienst) wird künftig aufgrund des letzten Urteils des BVerfG zu den ARGEn mit der Vermittlung aller Jugendlichen unter 25 Jahren beauftragt. Damit wird das derzeitig übliche Verfahren der verdeckten Operation (Anwerbungsbüro der Bundeswehr in ARGE-Niederlassungen) überflüssig. Dabei übernimmt die GfW die Vermittlung Jugendlicher ins Ausland. Erklärtes und zu vermittelndes Motto: "Für den Profit der Reichen gehen wir über Leichen". Eine Anpassung in diesem Sinne soll nach unbestätigten Gerüchten auf der Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik am 08.02.2007 erfolgt sein. Damit ist die Zukunft der Jugend wieder gesichert.

Der BND soll Gerüchten nach zukünftig endgültig im Springer Konzern angesiedelt (BILD-Nachrichtendienst) werden. Seine ursprünglichen Aufgaben sollen künftig im Zuge der Internationalisierung von der humanen Organisation CIA, die dann auch die Aufgaben der UN übernimmt, wahrgenommen werden.