Stehlen, eine genetische Veranlagung?

Ich glaube, stehlen ist eine genetische Veranlagung. Stehlen ist der Wunsch, einem anderen etwas wegzunehmen. Man kann das leicht kontrollieren. Setzen Sie zwei Babies in einen Laufstall und geben jedem ein Spielzeug. Schon nach kurzer Zeit wird eines der Babies versuchen, dem anderen sein Spielzeug abzunehmen. Sie meinen, das währe kein Diebstahl, weil das Baby das ja für jeden sichtbar durchführt? Nun, woher soll das Baby wissen, dass stehlen nicht erlaubt ist? Es will etwas haben, was ein anderer besitzt und nimmt es sich. Die Erkenntnis, dass das verboten ist, kommt erst viel später als Teil der Erziehung.

Später wird das Kind es nicht mehr so offensichtlich tun, aber die meisten Kinder werden auch später versuchen, den Besitz anderer selbst zu bekommen. Dazu ein Szenario: Ein Junge hat versucht, der lieben Mama etwas Geld aus der Geldbörse zu klauen, ein hoffnungsloses Unterfangen, denn Mama weiß immer, wieviel Kohle im Geldbeutel ist. Die Reaktion dabei ist jedoch unterschiedlich. Dabei muss man aber zunächst wissen, dass die Erziehung zuerst alleinige Aufgabe der Mutter ist. Erst wenn das Kind etws größer ist, mischt sich Papa ein. Ein geschickter Schachzug der Frauen, so bleiben sie die liebe Mama und Papa ist der für die Bestrafung zuständige Buhmann. Doch zurück zu unserem Scenario. Wie ist die Reaktion?

  1. Mama hat's gemerkt. Sie verabreicht dem Sprössling eine Ohrfeige und sagt: "Ich sag es Papa. Der treibt dir das schon aus." Als Papa vom Dienst nach Hause kommt und hört, was geschehen ist, schnappt er sich den Filius und prügelt ihn windelweich. Dann stellt er ihm die Frage: "Weißt Du, warum Du die Prügel bezogen hast?" Der Filius antwortet, wobei ihm dicke Tränen die Backen runterlaufen: "Ja, Papa, weil ich Mama Geld geklaut habe." Antwort des Vaters: "Nein, mein Junge. Weil Du Dich hast erwischen lassen. Wenn man sich dabei erwischen lässt, wird man bestraft, Jetzt nur mit einer Tracht Prügel, später wanderst Du dafür in den Knast. Außerdem beklaut man nicht die eigene Familie. Hast Du das verstanden?" Filius antwortet: "Ja Papa, bist Du deshalb so oft im Knast, weil Du Dich hast erwischen lassen?" Diese Frage beantwortet Papa nur mit einem mürrischen Brummen, weil sie ihm peinlich ist. Stattdessen sagt er: "Ich werde Dir jetzt zeigen, wie man richtig klaut"
    Hier wird schon klar, es handelt sich um eine Familie aus einfachen Verhältnissen, in welcher der Vater des öfteren einen Urlaub auf Staatskosten verbringt, dennoch bestrebt ist, den Sohn in die Familientradition einzubinden. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass diese Tradition erhalten bleibt, also der Filius in die Fußstapfen seines Vaters steigt.
  2. Mama hat's gemerkt, sagt aber nichts, denn sie ist ein wenig hilflos. Sie ist ganz dem antiautoritärem Erziehungsgedanken verhaftet und glaubt an einen einmaligen Ausrutscher. Auch dem Männe sagt sie nichts, denn auch, wenn er wie sie die Erziehung auf antiautoritärer Basis vefolgt, tun sich Männer damit ein wenig schwerer. Sie haben gelernt, dass sie die Autoritätspersonen in der Familie sind und viele unterliegen diesem Irrtum ein Leben lang. Erst nach mehreren Wiederholungen nimmt sich Mama ihren Sohnemann auf die Seite, streicht im sanft über das Haar und erläutert ihm, dass es nicht nett von ihm ist, wenn er Mama beklaut. Er bräuchte doch nur zu fragen. Der weitere Lebensweg dieses Jungen ist völlig offen. Er wird es außerhalb der heimischen Umgebung erneut versuchen, wird erwischt werden und möglicherweise bestraft. Das ist abhängig davon, wen er beklaut und wer ihn erwischt. Beklaut er seine Kumpels und die erwischen ihn, ist es abhängig davon, ob er kräftig genug ist, statt Prügel einzustecken Prügel zu verteilen. Kann er Prügel verteilen, wird er vielleicht der Anführer einer Jugendgang und kann seine Veranlagung perfektionieren. Wird er von der Polizei erwischt, wird es daheim Schwierigkeiten geben, denn Antiautorität hin, Antiautorität her, Schwierigkeiten mit der Polizei will die Familie nicht haben. Deshalb kommt er in ein Internat, lernt dort, dass er nicht der Mittelpunkt des Universums ist und findet wahrscheinlich auf den Pfad der Tugend zurück. Vermutlich wird er dann Lehrer. Ist sein Trieb, andere um ihr Eigentum zu prellen, stark genug, dann wird er wohl in die Politik gehen und Minister werden. Dann darf er das legal.
  3. Mama hat's gesehen (diesmal ein wenig anders, weil es hier um eine Familie geht, die Dienstpersonal hat und würde nur Geld fehlen, dann würde das Personal verdächtigt und nicht der Filius). Sie selbst wird ihn nicht zur Rede stellen, da zum Sohnemann kaum eine Beziehung besteht, denn der wurde fast ausschließlich von Kindermädchen groß gezogen. Muttern war mehr mit Modeschauen in Mailand, Paris, London, New York, oder mit Bällen (natürlich für wohltätige Zwecke) und dergleichen beschäftigt. Sie sehen schon, hier geht es um eine Familie, die ein kleines Häuschen mit 30-100 Zimmern hier und ein kleines Häuschen dort und noch einiges mehr hat. Also, Muttern hat den Filius bei der Selbstbedienung beobachtet und als drei Tage später der Herr Papa mal anwesend ist, informiert sie ihn. Der knöpft sich seinen Sohn auch vor. Ich weiß allerdings nicht, ob er sich zuerst vorstellen musste, weil sein Filius ihn so selten zu Gesicht bekam, dass er ihn nicht auf Anhieb erkennen konnte. Egal, Vatern legt seinem Filius den Arm auf die Schulter und geht mit ihm in den kleinen (ca. 1 Quadratkilometer) großen Garten zum kleinen römischen Pavillon. Dort setzen sie sich auf eine Bank und Vatern spricht, ruhig und kultiviert, so, wie das seine Art ist."Mein Sohn, Deine Mutter hat mir berichtet, dass Du Dir ohne Deine Mutter oder mich zu fragen Geld genommen hast. Das war nicht recht und wir sitzen jetzt hier, damit Du verstehst, warum das falsch war. Da wäre unser Personal. Hätte Deine Mutter nicht gesehen, dass Du das Geld genommen hast, wäre natürlich jemand vom Personal verdächtigt und höchstwahrscheinlich auch ein Schuldiger gefunden worden. Nur, das Personal hätte natürlich auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass Du das Geld genommen hast. Niemand hätte das auszusprechen gewagt, aber heimlich hätte man getuschelt und auch außerhalb dieses Hauses darüber gesprochen. Kannst Du Dir vorstellen, wie peinlich das wäre? Von uns hat es niemand nötig, zu stehlen. Wenn wir etwas brauchen, dann kaufen wir es uns. Ist es aus irgendeinem Grund nicht käuflich, und glaube mir, das kommt nur sehr selten vor, dann stehlen wir es nicht, sondern lassen es uns durch willfährige Helfer "besorgen". Sieh mal mein Sohn, da draußen, da laufen Millionen von Sklaven herum, die sich glücklich schätzen, wenn sie uns, den Herren, einen Dienst erweisen dürfen." "Aber Vater, es gibt keine Sklaverei mehr, die wurde vor über 200 Jahren abgschafft." "Mein Sohn, Du bist naiv. Die Sklaverei wurde nicht abgeschafft, sondern nur subtiler gestaltet. Ich will es Dir erklären. Dazu müssen wir in der Geschichte zurück schauen. Vor ca. 2000 Jahren waren die Römer die Herren der damaligen Welt. Sie hatten oft hunderte von Sklaven. Man unterschied zwischen Haus- und Arbeitssklaven. Die Haussklaven waren privelegiert und teuer. Hatte nun ein Herr einen Haussklaven gekauft, der nicht ganz seinen Wünschen entsprach, weil er renitent, faul oder sonst irgendwie unpassend war, dann peitschte man ihn aus. Das war schlecht, denn man beschädigte damit die eigene Ware. Oder man versuchte ihn zu verkaufen, doch das war nur mit großem Verlust möglich, weil es sich schnell herumsprach, dass dieser Sklave nichts taugte. Die Herren mußten außerdem für alles sorgen, was die Sklaven brauchten, Nahrung, Kleidung und Unterkunft. Vertrauenswürdige Sklaven wurden als Wächter über die anderen Sklaven eingesetzt. Diese Wächter sorgten beispielsweise dafür, das renitente Arbeitssklaven ausgepeitscht wurden, sie ketteten die Arbeitssklaven am Abend an, damit sie nicht fliehen konnten und dergleichen Dinge mehr. Gelang es einem Sklaven, dennoch zu fliehen, war das immer ein Verlust, denn wurde er eingefangen, wurde er mit dem Tode bestraft. Barbarisch. Jetzt vergleiche das mal mit der heutigen Zeit. Es hat sich nichts geändert. In unseren Unternehmen arbeiten Tausende. Sie nennen sich Arbeiter und Angestellte, ihre Wärter werden als Meister, Gruppen- oder Abteilungsleiter bezeichnet, doch ihre eigentliche Bestimmung ist es für unser Wohl zu sorgen. Sieh Dir unsere Dienerschaft an. Sie sind ebenso devot wie vor 2000 Jahren. Nur einen Unterschied gibt es. Passt uns ein Sklave aus irgendeinem Grunde nicht, dann entlassen wir ihn und ersetzen ihn durch einen besseren und das ganz ohne Verlust. Wir müssen sie nicht mehr anketten, nicht mehr für ihre Nahrung, ihre Kleidung und ihre Unterkunft sorgen. Wir brauchen nicht mehr auf den Sklavenmarkt zu gehen, wenn wir mal neue Sklaven benötigen. Der Sklavenmarkt nennt sich heute Arbeitsmarkt und wenn wir jemanden brauchen dann kommen sie freiwillig zu hunderten, um ihre Dienste anzubieten. Früher gab es Sklavenaufstände mit oftmals blutigen Auswirkungen, auch für ein paar Herren. Das ist heute anders. Wer weiß schon, wenn er in einer Fabrik oder einem Büro arbeitet, dass er für Uns arbeitet. Wenn sie einen Aufstand wagen, man nennt das heute Streik oder Demonstration, dann richtet er sich gegen die, die wir mit der Leitung unserer Unternehmen beauftragt haben, oder gegen die Regierung, niemals gegen uns direkt. Glaube mir mein Sohn, das heutige System ist effizienter, billiger, aber dennoch Sklaverei. Nur, die Sklaven wissen es nicht und dürfen es auch nicht wissen. Man erzählt ihnen, sie seien frei und sie glauben es. Aus diesem Grunde ist es wichtig, dass wir in den Augen unserer Sklaven zwar gut situierte Leute sind, aber ansonsten freundlich, aber bestimmt, manchmal hart, aber ehrlich. Diesen Schein müssen wir aufrecht erhalten und deshalb ist es wichtig, dass wir niemals in den Verdacht geraten, in irgendeiner Weise unehrlich zu sein. hast Du das verstanden?." Der Filius, dessen Weltbild gerade umgekrempelt wurde, hat es verstanden. Künftig wird er seine Diebereien viel subtiler gestalten, nicht mehr selber ausführen, sondern ausführen lassen. Er erkennt jetzt, dass vieles innerhalb der Familie, was er bisher nicht verstand, nur die internen Machtkämpfe der Familienmitglieder untereinander sind. Dieses Verhalten wird er jetzt üben und bis zur Perfektion lernen. Schließlich hat man ja Verantwortung, für tausende von Sklaven.
  4. Mama hat's gemerkt. Mit entsetzten Augen spricht sie ihn an: "Junge, was tust Du da? Du stiehlst Geld aus meinem Portemonnaie? Schämst Du Dich denn nicht?" Tränen schießen ihr in die Augen. "Was habe ich nur falsch gemacht? Wie kommt es, dass mein Kind mich bestiehlt? Ich werde es Vater sagen. Der wird ein ernstes Wort mit Dir reden!" Schluchzend nimmt sie ihm das geklaute Geld wieder ab, steckt es zurück in die Geldbörse, steckt die Börse in Ihre Handtasche und verlässt laut aufschluchzend, die Handtasche fest unter den Arm geklemmt, den Raum. Im Hinausgehen schluchzt sie noch. "Du hast Hausarrest! Mach' Deine Schularbeiten und wehe, Du gehst aus dem Haus." Natürlich hat Junior Gamaschen. Nein, nicht vor einer Abreibung, sondern vor Liebesentzug und vor der Reaktion des Vaters. Wäre er nicht so abergläubisch, würde er aus dem Fenster springen. Aber sie wohnen im 13. Stockwerk und das bringt Unglück. Als sein Vater schließlich in seinem Zimmer erscheint, mit düsterer und ernster Mine, wird er ganz klein. "Was hast Du Dir dabei gedacht, Mutti Geld zu stehlen? Wir sind ehrliche Leute und Ehrlichkeit erwarten wir auch von Dir. Wenn Du etwas brauchst, warum fragst Du dann nicht? Haben wir Dir nicht alles gegeben?" Na ja, mit dem alles gegeben ist schon so 'ne Sache, denn so dicke hat man es nicht. Jetzt setzt sich der Vater zu ihm aufs Bett. Sein Blick ist nur noch ernst, nicht mehr so düster. "Sieh mal mein Junge, wir sind keine reichen Leute. Dennoch werden wir geschätzt. Warum? Weil wir ehrlich sind und hilfsbereit. Das ist das Wichtigste im Leben." Sein Vortrag hält noch eine Weile an. Aber letztendlich kommt der Junior mit einer Woche Hausarrest davon und ist heilfroh, dass er es überstanden hat. Was den Eltern nicht klar ist, sie haben ihrem Filius gerade die Zukunft versaut. Dieses Ereignis hat nämlich Auswirkungen auf sein gesamtes späteres Leben. Er nimmt sich die Predigt der Eltern zu Herzen und wird einer aus dem Heer der ehrlichen Menschen. Na ja, ab und zu kommt die Veranlagung noch mal durch. Wenn die Kassiererin im Supermarkt ihm auf 50 Euro rausgibt, obwohl er nur 10 Euro abgegeben hat, dann hält er den Mund und macht, das er wegkommt. Über das arme Mädel, das den Fehlbetrag aus der eigenen Tasche ausgleichen muss, macht er sich keine Gedanken. Ab und zu klaut er mal einen Bleistift oder Kugelschreiber im Büro, oder etwas anderes, wenn er einen anderen Job hat, doch das sind immer kleine Gelegenheitsausrutscher. Ansonsten geht er als freier Mann jeden Tag zur Arbeit. Wenn der Chef mal Überstunden anordnet, OK, die macht er. Auch mal eine Sonderschicht am Wochenende, wenn es nötig ist. Natürlich könnte er nein sagen, denn er ist ein freier Mann, aber seinen Job setzt man nicht leichtfertig aufs Spiel. Er wäre sehr erstaunt, wenn er die Gedankengänge derer mitbekäme, für die er arbeitet.
  5. Mama hat's gemerkt. Mit zornrotem Gesicht steht sie in der Tür des Kinderzimmers und sagt: "Du hast Dir Geld aus meinem Portomannaie genommen, ohne mich zu fragen!" Von unten klingt die Stimme des Vaters, denn ausnahmsweise sind mal beide Eltern im Haus: "Was ist denn los?" Mama sagt's ihm und die Stirn des Vaters legt sich in steile Falten. "Was hast Du Dir dabei gedacht? Warum nimmst Du Dir einfach Geld aus Mamas Portomannaie? Hast Du keinen Anstand? Haben wir Dich das gelehrt?" Doch diesmal ist Filius aufmüpfig. "Ihr tut das doch auch. Jeden Tag steht in der Zeitung, dass ihr den armen Leuten Geld abnehmt, mal für die Krankenkassen, mal von den Renten und so." Trotzig sieht er seine Eltern an. Die sind bestürzt. Mit dieser Reaktion hatten sie nicht gerechnet. Der Vater fängt sich als erster. "Aber Kind, das siehst Du völlig falsch. So, wie die Zeitungen das schreiben, stimmt das doch nicht. Erstens sind die Leute nicht arm. Die tun nur so. In Wirklichkeit sind sie ungeheuer gierig und wollen immer mehr haben. Die armen Arbeitgeber können das nicht mehr bezahlen und müssen deshalb Leute entlassen. Für diese Leute müssen wir dann aufkommen, denn wir sind doch der Staat. Und weil jetzt so viele arbeitslos sind und wir viel zu viel Geld dafür ausgeben müssen, mussten wir was tun. Wenn wir den Rentnern ein wenig abnehmen, dann doch nur, um ihnen zu helfen. Auch wenn wir die Beiträge für die, die arbeiten, erhöhen, dann helfen wir denen doch nur. Wir behalten das ja nicht für uns, sondern geben es an die Wirtschaft. Die kann dann wieder investieren, stellt wieder Leute ein und alles wird besser." Diese Töne sind dem Filius nicht ganz unbekannt, denn wenn die Reden für das Parlament einstudiert werden (Mama ist Ministerin und Papa Staatssekrtär), dann hört er Ähnliches. Irgendwie ist der Dampf raus. Mutter sagt:"Ich muss dringend zu einer Sitzung. Wir erarbeiten gerade an einem Gesetzentwurf für die Erhöhung der Diäten und Aufwandsentschädigung. Den wollen wir bei der nächsten Parlamentsdebatte einbringen." "Ich habe auch einen dringenden Termin," lässt Papa vernehmen und denkt dabei an die endlos langen Beine seiner Freundin, mit der er sich jetzt trifft. Die kleine Entgleisung des Filius ist vergessen, es gibt schließlich wichtigeres. Mama wirft noch einen Blick zurück auf die hübsche Villa. War eigentlich ganz billig. Einen Teil hat der Staat bezahlt, für den größten Teil hat man den ausführenden Freunden einen kleinen, indirekten Gefallen getan. Indirekt deshalb, weil das Volk ist ja soooo neidisch. Die machen direkt ein fürchterliches Geschrei, wenn man ein wenig geschäftstüchtig ist. Der Filius hat gelernt, wenn man laut genug den anderen die Schuld zuweist, hat man quasi Narrenfreiheit. Doch egal, was man macht, es sollte immer so begründbar sein, dass es nur zum Wohle aller ist. Seiner Politikerkarriere steht fortan nichts mehr im Wege.
Diese Beispiele zeigen, wie wichtig es ist, die grundsätzliche, genetische Veranlagung einer Eigentumsübertragung zu kanalisieren. Schließlich leben wir in einer Gemeinschaft, wo alles seine Ordnung braucht und hat.

Das sehen Sie doch auch so, oder?