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Erstelldatum: 11.10.2008

Nach einer Woche

Eine Woche ist es nun her, da wurde die Partei "DIE BASIS" gegründet. Natürlich hat mich interessiert, wie ist die Wirkung nach außen. Enttäuscht musste ich feststellen, dass offenbar nur Äußerlichkeiten eine Rolle spielen. Da wird über das Logo gemosert, das "I" im Wort Basis, das aus unserer Sicht stilisiert den Menschen symbolisieren sollte. Aber das ruft direkt die Verschwörungstheoretiker auf den Plan, die darauf verweisen, dass das "I" als Körper die Form eines an eine Pyramide erinnernden Dreiecks hat.
Sind hier etwa die Illuminati am Werk? Wenn ich aus dem Fenster schaue, bin ich wohl von Illuminaten umgeben, denn alle Häuser im Umkreis haben einen dreieckigen Giebel, einige noch dazu mit einem Fenster, hinter dem sich wohl das allsehende Auge verbirgt?

Um ehrlich zu sein, solcher Schwachsinn ärgert mich. Nicht Symbole sind gefährlich, sondern das, was sich dahinter verbirgt. Und hinter unserem Logo verbirgt sich ein Chance für all die, die die real bestehende Veschwörung von Politik, Presse und Kapital in diesem Lande bekämpfen wollen. Hinter unserem Logo verbirgt sich die Möglichkeit für jeden Einzelnen, politisch aktiv zu werden, Ideen zu verwirklichen und erstmals eine Demokratie zu schaffen, die sich nicht auf eine alle paar Jahre stattfindende Stimmabgabe bei einer Wahl beschränkt.
Ein Logo graphisch aufzubauen, ist nicht einfach, wenn es ansprechend sein soll. Ein Logo aufzubauen, an dem niemand etwas zu mäkeln hat, ist vermutlich unmöglich. Solange sich die Leute nur mit dem Logo aufhalten, sind sie offenbar unfähig, sich um die Inhalte zu kümmern bzw. sie zu verstehen.

Wenn sich eine Dame heute ein rotes Handy kauft, wird kaum jemand auf die Idee kommen, sie gleich als Sozialistin abzustempeln, selbst wenn man die Farbe des Gehäuses blöd findet. Wenn sich heute jemand ein Handy oder einen PC kauft, achtet er in erster Linie auf das, was die Geräte können, nicht darauf, ob das Gehäuse rund eckig oder sonstwie aufgebaut ist. Seltsam, bei einer neu gegründeten Partei reicht ein winziger Teil der Verpackung, um eine ablehnende Haltung einzunehmen? Ausgerechnet bei einem Thema, wichtiger als jedes Handy, jeder PC, fehlt die Bereitschaft sich die Funktionsweise anzusehen? Das finde ich absolut hirnverbrannt, denn bei einer Partei ist das das Einzige, was zählt. Bei einem Handy will man wissen, was man alles damit machen kann. Bei einer Partei nicht?

Die Partei "DIE BASIS" hat ein völlig neues Konzept, ein Prinzip, das in seiner Elementarfunktion von dem jeder anderen Partei abweicht. Dieses Prinzip zeigt auf, dass nicht Funktionäre bestimmen, welche Themen angegangen werden, welches Logo verwendet wird, sondern die Mehrheit aus der Basis der Mitglieder. Wenn genügend Mitglieder eingetragen sind, um das Antragsverfahren in Kraft zu setzen, und unsere Zweifler an der Richtigkeit des Logos bringen dann einen Antrag ein, das Logo zu ändern, dann wird das Logo geändert, wenn eine Mehrheit sich dafür ausspricht.

Wir haben ein Parteiprogramm aufgestellt. Dieses Programm ist kein Muss! Im Gegenteil, die politische Ereignisse werden mit Sicherheit dazu führen, dass diese Programm zumindest teilweise umgeschrieben werden muss. Das Parteiprogramm ist entstanden, um beim öffentlichen Auftritt zu zeigen, dass es politische Ideen gibt. Aber es ist lediglich eine Empfehlung, die von einer Mehrheit der Mitglieder akzeptiert oder abgeschmettert werden kann.

Ich hoffe, ich kann das Vorgehen der Partei "DIE BASIS" mit den folgenden Grafiken ein wenig verständlicher gestalten. Bei Unklarheiten sollten Sie zuerst nachfragen, bevor sie einen Satz, einen Absatz oder ein ganzes Kapitel als fehlerhaft brandmarken, ohne zu bedenken, dass es in Ihrer Hand liegt, die Fehler durch einen entsprechenden Antrag in Ihrem Sinne zu ändern.

In der folgenden Grafik wird die bisherige Struktur der Parteien dargestellt und in der darauf folgenden Grafik, wie bei der Partei "DIE BASIS" diese Struktur funktioniert:

Nun folgt die Darstellung der Funktionsweise der Partei "DIE BASIS

Auf regionaler Ebene habe wir uns für die herkömmliche Parteienstruktur entschieden, aus zwei Gründen.
  1. Es soll Ansprechpartner auch für Nichtmitglieder geben (runde Tische)
  2. Die Mitglieder sollen in regionalen Verbänden schon vorab über Ideen diskutieren und sie in praktikable Form geben, bevor Anträge ins eigentliche Parteienforum eingekippt werden.
  3. In den regionalen Verbänden lernen sich die Menschen persönlich kennen und werden nicht nur über eigene, sondern auch über Anträge anderer diskutieren und ihre Ideen dazu austauschen
  4. Regionalverbände sind die erste Stufe einer kontroversen Diskussion
  5. Die örtlichen Verbände sind es, die auch den Direktkandidaten bei Wahlen aufstellen.

Sie sehen in der Grafik "virtuelle Minister". Was ist das? Politik ist nicht, wie ein Familie, eine wirklich zusammenhängende Einheit, sondern eine in Arbeitsgebiete, also Abteilungen aufgeteilte Regierungsfunktion. Jeder Arbeitsbereich wird in der Realität von einem Minister geleitet. Darunter, für die Öffentlichkeit meist unbemerkt, sind die Arbeitsgruppen, eine Art Projektgruppen, wiederrum in verschiedene Ressorts aufgeteilt. Die politischen Arbeitsbereiche möchten wir virtuell nachbilden, denn wir wollen Expertengruppen bilden, die bei jedem gestellten Antrag das Für und Wider herausarbeiten sollen, weil sie auf dem entsprechenden Sachgebiet große Erfahrung haben. Die darüber angeordneten Minister haben dann vor allem den Auftrag, die projektmäßige Arbeit der Experten zu koordinieren und auch die Schnittstellen zu anderen virtuellen Ministerien zu sein, denen aus einem Antrag ebenfalls bestimmte Aufgaben zufallen. Die Experten werden, z. B. über Telefonkonferenzen (Skype), Brainstormings abhalten und sich austauschen. Am Ende kommt aus dem federführenden virtuellen Ministerium eine herausgearbeitete Empfehlung, die auch Änderungsvorschläge enthalten kann, evtl. auf besondere Schwierigkeiten bei der gesetzlichen Umsetzung hinweist, aber auch evtl. zu dem Schluss kommt, die Idee fallen zu lassen, weil sie z. B. mit internationalen Verträgen nicht in Einklang zu bringen ist. Aber das sind keine Anweisungen, sondern Empfehlungen, die den Mitgliedern bei der abschließenden Diskussion als Informationsbasis zur Verfügung stehen sollen. Am Ende der Abschlussdiskussion stimmen die Mitglieder endgültig über einen Vorschlag ab. Sie können den Rat der Experten beherzigen, aber ebenso gut in den Wind schlagen. Ausschließlich die Basis fällt die Entscheidungen.

Die letzten beiden Bilder zeigen ein Ablaufdiagramm über die Vorgehensweise. Die Rechtecke symbolisieren die Aktion, die Raute den mit der entsprechenden Fragestellung verbundenen weiteren Weg.

Ich stelle Ihnen nun einmal ein simple Frage: Sind Sie mit der Politik von SPD, CDU, CSU, FDP, Grünen zufrieden? Wenn ja, dann entschuldigen Sie bitte. Rechts, ganz oben in der Ecke finden Sie (Internet-Explorer vorausgesetzt) ein kleines rotes Rechteck mit einem weißen X darin. Klicken Sie es an, es ist die schnellste Methode, wieder auf den rechten Weg zurückzufinden, wenn man sich verirrt hat.
Sind Sie hingegen unzufrieden mit dieser Politik, dann, zum Teufel, tun Sie etwas. Alles was in den letzten 60 Jahren in diesem Land geschehen ist, ist geschehen, weil wir alle es zugelassen haben, weil wir nie etwas dagegen unternommen haben, außer mal zu demonstrieren. Natürlich lag es auch an fehlenden Informationen und es gab noch eine Menge anderer Ausreden. Eine der am häufigsten verwendeten Ausreden und der Vorwurf an kleine Parteien: "Wenn man sie wählt, werden sie sowieso wie die etablierten Parteien" oder der stetig gleiche Satz: "Ich kann ja doch nichts machen".

Diese Ausreden können SIE nun nicht mehr verwenden, denn mit der Partei "DIE BASIS" wird dieser Rechtfertigung vor sich selber der Boden entzogen. Die Partei "DIE BASIS" hat eine Plattform für SIE geschaffen, eine Plattform, auf der SIE etwas tun können und nur SIE, nicht ein Vorstandsmitglied, ein Parteivorsitzender oder ein sonstiger Funktionsträger, sondern SIE als aktives Mitglied. Ob die Partei wird, wie andere Parteien, bestimmen SIE und nicht die vorgenannten Personen, denn SIE stimmen über alles ab, SIE stellen politische Anträge, SIE diskutieren mit anderen über die Anträge von anderen Mitglieder und stimmen mit anderen Mitgliedern über Sinn oder Unsinn ab.

Wenn Sie in Zukunft behaupten, Sie könnten nichts tun oder hätten nichts tun können, sagen Sie nicht die Wahrheit. Sie haben sich geweigert, wirklich etwas zu tun. Die Chance hatten Sie und vielleicht wird Ihnen das ja erst dann bewusst, wenn Soldaten auf Demonstranten schießen, weil man eine Demo zum Aufruhr deklariert hat und wozu hat man schließlich sonst den Einsatz der Bundeswehr im Innern entgegen dem GG beschlossen?

Wir, das Gründungsteam der Partei "DIE BASIS" haben uns nicht zusammengetan und geackert wie die Blöden, um für uns ein Podest zu schaffen. Wir haben uns zusammengetan, weil wir eine Idee hatten, wie man echte Demokratie verwirklichen kann, eine Demokratie, die von den Menschen aus der Bevölkerung und nicht von einer selbsternannten Elite betrieben wird. Wir haben vielleicht das eine oder andere falsch gemacht. Gut, Korrigieren Sie uns, aber nicht mit dummen Bemerkungen in irgendwelchen Laber-Foren, sondern als Mitglied, dass diese Korrektur auf legalem Wege über einen Antrag und eine abschließende Abstimmung verlangt und auch durchsetzt, wenn Sie die anderen Mitglieder mehrheitlich von Ihrer These überzeugen können.

Meckern ist einfach, etwas tun ist schon schwieriger. Wir haben auch kein Problem damit, zu sagen: Wir brauchen Sie, jeden Einzelnen von Ihnen. Wir haben die Grundmauern eines neuen Hauses gebaut. Helfen Sie mit, dieses Haus weiter auszubauen und wohnlich einzurichten, bevor es endgültig an das Kapital verscherbelt wird. Denn dieses Haus ist IHRE Heimat, es ist Deutschland. Es ist das Haus, bei dessen Abriss Sie bisher tatenlos zugesehen haben. Jetzt können Sie den Abriss stoppen, aber dazu müssen Sie aktiv werden. Sonst werden Ihre Kinder einst sagen: "Ihr seid Schuld. Ihr habt es zugelassen!" Werden Sie Mitglied in der Partei "DIE BASIS", denn diese neue Partei braucht Sie, Aber, darüber sollten Sie sich klar werden: Sie brauchen auch diese Partei, wenn Sie dem Ausverkauf und der Zerstörung von Deutschland ein Ende setzen wollen. Denn nur diese Partei bietet IHNEN diese Möglichkeit.