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Erstelldatum: 02.10.2009

Thema Impfung

Das Thema Impfung hat uns ja nun das ganze (bisherige) Jahr 2009 begleitet, vor allem natürlich im Zusammenhang mit der Schweinegrippe, alias mexikanische Grippe, alias amerikanische Grippe. Die HPV-Impfung ist dabei ein wenig aus dem Blickfeld geraten, bis vor einigen Tagen ein 14-jähriges Mädchen in England kurz nach Erhalt der HPV-Impfung gestorben ist. HPV (Humane Papillomviren) steht für den angeblich durch Viren ausgelösten Gebärmutterhalskrebs.

Ich bin Laie, kann also weder sagen, ob es Viren überhaupt gibt, was von manchen Leuten ja abgestritten wird, oder ob Viren wirklich die Auslöser von Krankheiten sind, was wiederum andere Leute bestreiten. Lt. Wikipedia sind inzwischen 118 HPV-Typen vollständig beschrieben und in die Risikofaktoren low-risk und high-risk eingeteilt. 118 HPF-Typen, die beschrieben sind, lassen allerdings die Vermutung zu, dass es noch mehr gibt.

Bei den HPV-Viren tritt einmal mehr die WHO (Weltgesundheitsorganisation) auf den Plan. Sie hat die HPV-Viren vom Typ 16, 18, 31, 33, 35, 39, 45, 51, 52, 56, 58, 59 und 66 offiziell als krebserregend eingestuft. Nun will ich hier nicht über die Wirkungsweisen von HPV-Viren bei Wikipedia abschreiben, sondern kurz über die Impfung und den anschließenden Tod der jungen Britin und meine Einstellung dazu schreiben. In der zuerst bekannt gewordenen Pressemeldung wurde berichtet, dass die 14-Jährige gesund gewesen sei, aber nach einer in einer Schulklasse durchgeführten Impfung der Mädchen dieser Klasse schwer erkrankt und kurz darauf verstorben wäre. Auch andere Mädchen hätten nach der Impfung negative Folgen wie Schmerzen, Rötungen an der Einstichstelle, Schwächesymptome, Übelkeit etc. gehabt. Die Sueddeutsche, die über den Fall berichtet hat, berichtete auch über einen Streit zwischen der Stiko (ständige Impfkommission) und dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), nach dem der G-BA der Stiko vorwirft, die Empfehlung einer Impfung aller jungen Mädchen ausgesprochen und dies mit schlampigen Expertisen begründet zu haben. Bereits zwei Tage nach der ersten Meldung über den Tod der jungen Britin erscheint ein halbes Dementi, nach welcher der Tod vermutlich nichts mit der Impfung zu tun habe. Das wiederum werte ich als blitzschnelle Reaktion des mit der Herstellung des Impfstoffes befassten Pharmakonzerns GlaxoSmithKline, der sich mit diesem "kleinen Ausrutscher" ja nicht das Geschäft verderben lassen möchte.

Über den Sinn oder Unsinn der HPV-Impfung wird auch in Fachkreisen heftig gestritten. Ich bin, wie schon gesagt, Laie und kann deshalb fachlich nicht Stellung beziehen. Aber ich kann Fragen stellen. Woran misst man beispielsweise den Erfolg von Impfungen? Daran, dass weniger Menschen die Krankheit bekommen, gegen die geimpft wurde? Daran, dass weniger der Geimpften im Verhältnis zu den nicht Geimpften die Krankheit bekommen? Und nach welchen Kriterien werden die Nebenwirkungen der Impfpräparate, vor allem in ihrer Langzeitfolge geprüft und vor allem, eindeutig als Folgeerkrankung der Impfung erkannt und bewertet? Bekannt ist, dass der Impfstoff alleine, also die darin enthaltenen Antigene, nichts bewirkt. Erst die in den Impfstoff eingebauten Adjuvans bewirken die Reaktion und damit die immunisierende Wirkung (siehe auch ZDF-Video) zur Schweinegrippe). Wenn ich an Langzeitfolgen denke, kommt mir auch in den Sinn, dass es vermutlich nie eine Statistik geben wird, die einmal untersucht, wie viele der in der Jugend geimpften Mädchen später Probleme bekommen, schwanger zu werden oder vielleicht auch Probleme in der Schwangerschaft haben. Dort könnten aber Nebenwirkungen auftreten, die dann jedoch in keinem Fall mehr mit der Impfung in Verbindung gebracht werden.

Was ist der grundlegende Fehler, wenn man sich impfen lässt? Man geht zum Arzt, der entweder den Impfstoff auf Lager hat oder einem ein Rezept dafür ausstellt. Im letzteren Fall holt man die Ampulle(n) aus der Apotheke, geht erneut zum Arzt, der zieht das Zeug in die Spritze, rammt es uns dann an der vorgesehenen Stelle in den Körper; fertig! Ich würde aber empfehlen, den Nachsatz beim Werbespruch von Arzneimitteln im Fernsehen für Impfstoffe grundsätzlich zu verwirklichen. Fragen sie den Arzt und unter Umständen zusätzlich den Apotheker nach den Nebenwirkungen und Risiken. Bei Schall und Rauch findet sich ein interessanter Artikel über die Risiken und Nebenwirkungen für den Monovalent Impfstoff von Novartis (Beipackzettel in engl. Sprache). Wenn man das liest, können einem schon die Haare zu Berge stehen. Und das alles für eine präventive Maßnahme, weil "vielleicht" der H1N1-Virus mutiert und "vielleicht" damit gefährlicher wird und ich durch die Impfung "vielleicht" dagegen immunisiert werde, weil ich mich ja "vielleicht" infizieren könnte.

Ich werde mich keinesfalls impfen lassen, gehe also das Risiko ein, mich zu infizieren. Wäre ich aber, wie viele Menschen in diesem Land, der Meinung, es sei besser, vorzubeugen, dann würde ich zunächst das Gespräch mit dem Arzt suchen, und zwar bei jeder vorbeugenden Impfung, für die ich mich entscheide. Nicht die einfache Frage, ob er die Impfung empfiehlt, sondern mir den Beipackzettel vorlesen lassen, bei jedem lateinischen Begriff genauestens nachfragen, was er bedeutet, bei jedem Risiko fragen, wie hoch denn dieses Risiko ist und erst nach erschöpfender Auskunft nachfragen, ob er mir trotz dieser möglichen Risiken noch immer die Impfung empfiehlt und ob er sich sicher ist, dass ich nicht eine Krankheit habe, die in Wechselwirkung mit dem Impfstoffe und den darin enthaltenen Adjuvans vielleicht eines der möglichen Risiken auslöst. Für Sie als potentieller Impfkandidat wäre es noch besser, Sie würden ihn unterschreiben lassen, dass er Ihnen alle möglichen Risiken und Nebenwirkungen lt. Beipackzettel vorgelesen und erklärt hat, diese aber für Sie als nicht relevant empfunden und Ihnen deshalb die Impfung dennoch empfohlen hat. Dann hätten zumindest ihre Angehörigen im Ernstfall jemanden, an dem sie sich schadlos halten können, vorausgesetzt, er unterschreibt den Wisch. Aber das wiederum bezweifle ich sehr.