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Das Märchen von den hohen Lohnnebenkosten

Eine der am häufigsten Debatten unserer neoliberalen Freunde sind die Lohnnebenkosten. Die Lohnnebenkosten sind hoch, aber nur für Sie als Arbeitnehmer. Für den Unternehmer relativieren sich die Kosten und machen keinen sonderlichen Effekt aus. Wieso?

Die so genannten Lohnnebenkosten werden paritätisch gezahlt, zur einen Hälfte von Ihnen, zur anderen Hälfte vom Arbeitgeber. Diese Lohnebenkosten für den Arbeitgeber aber in gleicher Weise zu betrachten, wie Sie sie auf Ihrer Gehaltsabrechnung wahrnehmen, ist zwar beabsichtigt, wenn darüber debattiert wird, aber es ist einfach falsch.

Unsere Produktionsbetriebe sind heute derart automatisiert, dass der Anteil der Lohnkosten am fertigen Produkt marginal ist. Deshalb wird in Fachkreisen auch von Lohnstückkosten gesprochen. Gemeint ist der Anteil der Lohnkosten (incl. aller Lohnnebenkosten) am fertigen Produkt. Natürlich sind diese Kosten je nach Automatisierungsgrad unterschiedlich. Tatsächlich stehen wir aber bei den Lohnstückkosten auf einem unteren Mittelplatz im Europäischen Vergleich. Ich will es anhand eines Vergleichs deutlich machen, der natürlich hinkt, weil ich die tatsächliche Bezugsgröße nicht kenne. Nehmen wir die Produktion eines Daimlers und unterstellen, dass an reiner Lohnarbeit für dieses Auto, welches in Serienproduktion erstellt wird, reine Lohnarbeit von 200 Stunden anfallen. Gehen wir von einem Stundelohn von 30,00 (incl. Arbeitgeberanteil Lohnnebenkosten) aus, dann macht die Lohnarbeit am Gesamtpreis des Fahrzeugs 6.000 aus. Die Lohnkosten incl. der Lohnnebenkosten machen also gerade mal 20 Prozent des Stückpreises aus. Davon machen die Lohnnebenkosten wiederum 20% der gesamten Lohnkosten aus, auf den Stückpreis also nur 4%, wenn man einen Stückpreis von 30.000 für einen Daimler zugrunde legt.

Anders sieht es im so genannten Dienstleistungssektor aus. Zumindest, bis man genauer hinschaut. Nehmen wir mal das Gaststättengewerbe, wo Lohn und Lohnnebenkosten eine direkten Bezug haben. Aber jetzt kommen die Bedenken. Auf jede Rechnung, die Sie in einer Gaststätte bekommen, sind 15% Bedienungskosten aufgeschlagen. Haben Sie also einen Verzehr von 20 , sind davon schon mal 3 reine Lohnkosten, die Sie bezahlen, nicht der Wirt. Wenn Sie das auf den Gesamtumsatz hochrechnen, den ein Kellner oder eine Kellnerin am Tage macht, sind die Lohn- und Lohnnebenkosten also eine vernachlässigbare Größe. Nehmen Sie als Dienstleistung Krankenhäuser oder Pflegeheime und setzen Sie das in Relation zu den Bettenpreisen oder den monatlichen Pflegesätzen in Heimen mit der Anzahl des Personals und der Anzahl der betreuten Personen. Schon haben Sie wieder Lohnnebenkosten, die keine besonders große Rolle spielen.

Man spekuliert bei diesen Debatten auf Ihre Art der Wahrnehmung. Für Sie sind die Lohnebenkosten ein gewichtiger Faktor bei Ihrer Gehaltszahlung. Die Lohnebenkosten machen für Sie rund ein Fünftel Ihres Gehalts aus. Zusammen mit den Steuern haben Sie schon je nach Einkommensklasse zwischen 35% und 45% direkte Abzüge. Für Sie sind Lohnnebenkosten also eine direkte Bezugsgröße, die sich zu hundert Prozent auf Ihre Gehaltsabrechung auswirken. Das ist der Grund, warum diese Aussagen auf derart fruchtbaren Boden fallen. Tatsächlich machen die Kosten für Kredite in einem Unternehmen sich stärker bemerkbar, als die Lohn- und Lohnnebenkosten. Aber egal, welche politische Sendung Sie sehen, über die Höhe dieser Kosten werden Sie nie ein Wort hören.

Ginge es den Leuten wirklich um eine Senkung der Lohnnebenkosten, würden Sie sich mit den Gewerkschaften zusammensetzen und Wege suchen, durch niedrigere Arbeitszeit wieder eine Vollbeschäftigung hervorrufen. Vollbeschäftigung würde die Lohnnebenkosten unmittelbar senken und die Sozialabgaben des Staates ebenso. Aber daran ist ihnen nicht gelegen, denn Vollbeschäftigung würden höhere Steuereinnahmen bedeuten, die Privatisierungswelle würde aufhören und das neoliberale Ziel von GATS (General Agreement of Trade on Services) könnte man vergessen. Der Staat würde die hoheitlichen Aufgaben weiterhin selbst wahrnehmen (Wasserwirtschaft, Schifffahrt, Flugverkehr, Bildungswesen, Rentenwesen, Gesundheitswesen, Verkehrswege). Ohne diese zusätzlichen Geschäftsfelder wird aber die viel zu stark angeschwollene Finanzblase viel früher als geplant platzen.

Damit Sie einen Eindruck vom Ausmaß der Lügen bekommen, mit denen Sie immer gefüttert werden, hier mal die tatsächlichen Zahlen des Arbeitsmarktes. Sie können daran ersehen, dass wir von allen öffentlichen Stellen permanent belogen werden.

Erkennbar wird, dass man zarte Unterschiede zwischen Arbeitslosen und Beschäftigungslosen macht und die stille Reserve sind einerseits Arbeitslose, die in irgend welchen Maßnahmen stecken, aber auch z. B. Frauen, die, weil ihr Mann oder Partner Geld verdient, nichts bekommen.

Warum das Ganze? Ich kann mich täuschen, aber ich glaube, unsere Abgeordneten haben längst aufgegeben, über Politik überhaupt nachzudenken, bis auf einen kleinen Rest. Sie stimmen ab, wie es die Fraktionsspitze will und sind ansonsten damit beschäftigt, ihre eigenen Pfründe auszuweiten. Für die aktuellen Themen bekommen Sie von der so genannten Wirtschaftswissenschaft fertige Argumente geliefert, die man nur noch nachplappern muss. Nachdenken ist nicht angesagt.

So äußerte sich Herr Raffelhüschen (einer der Wirtschaftswissenschaftler) in dieser Form:

Für Bernd Raffelhüschen ist klar: "Reform steht für Kürzung in den nächsten dreißig Jahren, das kann gar nicht anders sein!" Seine Kernbotschaft: Länger arbeiten (bis 67), dafür weniger Rente (minus 7,2 Prozent). "Die Löhne müssen weiter sinken", forderte der Referent mit Blick auf die wirtschaftliche Lage und verkündet: "Dies ist das Ende des Wohlstandstaates". Sozialpolitik funktioniere nur, wenn die Wirtschaft funktioniert. Wenn aber 15 Prozent der Bevölkerung in Untätigkeit verharren, dann sei das zuviel für so wenig Wachstum, wie wir es nun seit Jahren erleben. Nicht länger sei es hinnehmbar, dass jeder dritte Euro, der erwirtschaftet wird, in die Sozialausgaben wandert.

Hartz IV ist der sanfte Anfang von dem, was jetzt noch kommt! Bernd Raffelhüschen

Klartext auch zur Bürgerversicherung: "Nichts als eine doppelte Luftnummer!" Die Kopfpauschale - wie in der Schweiz praktiziert - bleibe die einzige Alternative, weil sie - entkoppelt von den Löhnen - auch die Lohnnebenkosten senken werde."

"Länger arbeiten für weniger Rente" werde die Devise für die Zukunft sein. Aber auch wenn langfristig das Rentenniveau auf rund 50 Prozent sinken wird - bis 2035 sogar auf 46 Prozent! - so werde dies trotzdem noch die reichsten Rentner hervorbringen, die es jemals in Deutschland gab. "Wir haben also überhaupt keinen Grund zur Klage" hinterlässt Bernd Raffelhüschen einige nachdenkliche Gesichter.

Das Ding muss weg, bevor der demografische Orkan losgeht! Bernd Raffelhüschen über die Auswirkungen der Pflegeversicherung

Wer allerdings meinte, der Freiburger Finanzwissenschaftler wolle seine ernüchternde Analyse mit einem versöhnlichen Fazit enden lassen, sah sich getäuscht. Denn keinen Zweifel lässt er in seiner brillanten und mit großem Beifall aufgenommenen Analyse an anderer Stelle: "Hartz IV ist der sanfte Anfang von dem, was jetzt noch kommt!"

http://www.pz-news.de/wirtschaft/65744/

Aussagen wie diese sind reine Demagogie. In Verständnis der Hörer soll ein Bild von Krankheit des Wirtschaftsstandortes Deutschland entstehen. Nach unserem Verständnis mus etwas Krankes geheilt werden. So werden Reformbedarfe initiiert, Reformbedarfe, die an dieser Stelle des Landes nicht existieren. Lediglich die Arbeitszeit muss reformiert werden, damit wieder alle in den Genuss eines Arbeitsplatzes kommen. Das Geschwätz von "fehlender Qualifikation" ist unerträglich. Wir haben einen der höchsten Standards an ausgebildetem Personal und die Arbeitslosigkeit geht heute durch alle Berufsbilder und Ausbildungsgrade. Weinerlich dokumentiert die Politik die Pisa-Studien. Gleichzeitig schließt sie Schulen, entlässt Lehrer und hebt die Klassenstärken auf ein Zahl an, die keinem Lehrer mehr die Möglichkeit eines adäquaten Unterrichts erlaubt. Für unsere Politiker ist das Gerangel um Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern wichtiger, als die Bildungsmisere dort anzupacken, wo sie ihren Ursprung hat, in der Politik.

In einem kleinen Nachsatz ist des vorstehenden Berichts ist zu sehen, dass weitere Informationen auf den Seiten der Uni Freiburg zu finden sind. Dabei muss man wissen, dass die Uni Freiburg, Freiburg überhaupt, dass neoliberale Mekka ist, bedingt durch die Tätigkeit des "Papstes des Neoliberalismus Friedrich A. von Hayek", der von 1962 bis zu seiner Eremitierung (Ruhestand) 1969 an der Uni gelehrt hat und die Studienziele in wirtschaftlicher Hinsicht maßgeblich geprägt hat. Für Hayek war "Freiheit" das höchste Gut, wobei er "Freiheit" im ökonomischen Sinne verstanden wissen wollte. Freiheit = keinerlei Eingriffe des Staates in wirtschaftliche Prozesse . Diese Theorien waren das absolute Gegenstück zu den Theorien von John Maynard Keynes, der als Steuerung einen investiven Eingriff des Staates in Zeiten einer Wirtschaftsflaute für erforderlich hielt. Hayek hingegen kritisierte das von Keynes behauptete "Spar-Paradoxon", verteidigte die traditionelle Tugend des Sparens auch auf staatlicher Ebene und sah den Ausweg aus der Krise in einem ungehinderten Wirken der Marktkräfte, das zu einer Senkung von Preisen und Löhnen führen müsse.

Zurück zu Raffelhüschen. Er und Rürup waren zusammen in der Rürup-Kommission, die maßgeblich für die starken Einschnitte im Rentenniveau verantwortlich sind. Sein Ausspruch, dass selbst bei Absenkung des Rentenniveaus auf 46% wir noch die reichsten Rentner aller Zeiten" hätten, mag auf seine eigenen Pensionsansprüche zutreffen, keinesfalls aber auf die tatsächlich gezahlten Renten der gesetzlich Rentenversicherten. Dort liegen die Durchschnittsrenten nicht oder nur unmaßgeblich höher als das Sozialhilfeniveau, wenn man die Kosten für Miete und Heizung erst mal in Abzug bringt.

Das Problem solcher Aussagen ist, dass eine große Mehrheit keine Ahnung von den tatsächlichen Gegebenheit hat. Wie sagte Orwell in seinem Buch 1984? und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten, wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.

Das, was Orwell in seinem Buch beschreibt, ist heute Wirklichkeit. Ständig bekommen wir zu hören, wie schlecht es dem Staat und der Wirtschaft geht, ständig bekommen wir zu hören, dass wir im globalisierten Wettbewerb nicht konkurrenzfähig sind und schuld sind vor allem die zu hohen Sozialleistungen und zu hohe Löhne. Und hier komme ich auf meine Meinung zurück, dass unsere Politiker nicht mehr wissen, was sie eigentlich tun. Betrachten wir die nachweislichen Fakten. Wir sind Exportweltmeister. Auch der Exportüberschuss, die Spanne zwischen Ausfuhr und Einfuhr zeigte 2004 ein neues Rekordergebnis. Dagegen steht ein ständig mehr zusammenbrechender Binnenmarkt. Werden bei den unteren Einkommensschichten (Niedriglohnsektor, Arbeitslose und Sozialhilfe-Empfänger) Kürzungen vorgenommen, bricht der Binnenmarkt weiter ein, weil die Einnahmen dieser Personengruppen direkt in den Binnenmarkt fließen. Ein weiterer Einbruch im Binnenmarkt bedeutet erhebliche Steuerausfälle (indirekte Steuern und Mehrwertsteuer). Das Finanzministerium gleicht durch den Verkauf von Volksvermögen aus und gibt damit immer mehr Regulative in die Hand der Wirtschaft. Das Ziel von GATS, alle in hoheitlicher Hand befindlichen Dienstleistungen an die Wirtschaft zu übergeben, wird damit immer stärker verwirklicht. Aber wenn das einzige, hoheitliche Instrument, das GATS dem Staat lassen will, die militärischen Hoheitsrechte sind, was bleibt dann eigentlich von den Regierungstätigkeiten? Alles würde von der Privatwirtschaft geregelt und sie müssten auch keine Angst vor militärischen Interventionen der Politik haben, weil die Herstellung militärischer Güter wiederum in der Privatwirtschaft angesiedelt ist.

Hayek hat eine Ideologie als Kontrapunkt zum Sozialismus gegründet Jede Ideologie hat einen entscheidenden Nachteil, sie gebiert Fanatiker. Fanatiker gehen über Leichen und das ist für mich die einzige Entschuldigung, die ich für Leute wie Raffelhüschen oder die der Hayekstiftung bzw. Hayek-Gesellschaft nahe stehenden Botschaftern der INSM habe.

INSM und Hayek bzw. Freiburg:
  • Dr. Hans D. Babier:
    Studium der Nationalökonomie in Saarbrücken. Geprägt durch seinen akademischen Lehrer Herbert Giersch und durch die Ideen Friedrich August von Hayeks
  • Prof. Dr. Arnulf Baring:
    Studium in Hamburg, Berlin, Freiburg i. Br., New York und Paris
  • Dr. Michael Eilfort:
    seit 1994 Lehrbeauftragter für "Empirische Sozialforschung" an der Universität Tübingen, dazu ab 1996 für "Vergleichende Systemlehre" an der Universität Freiburg.

  • Dr. habil. Lüder Gerken: 1981 1991: Studium der Wirtschaftswissenschaft und der Rechtswissenschaft in Freiburg, Studien- und Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
    seit 1999: Geschäftsführender Vorstand der Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung, Freiburg
    seit 1999: Vorsitzender des Vorstands der Stiftung für Ordnungspolitik, Freiburg

  • Prof. Dr. Paul Kirchhof: 1962 bis 1966 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Freiburg und München
  • Das waren nur einige Namen und Ihre Verbindung zu Freiburg. Doch auch einige andere Unis haben eine ziemliche Nähe zu den wirtschaftswissenschaftlichen Thesen von Hayek, beispielsweise das Saarland, Mannheim, Tübingen.

    Es ist ein Unterschied, ob man sich mit finanzpolitischen Thesen auseinandersetzt oder sie in menschenverachtender Weise adaptiert. Wenn man dann die Thesen noch konterkariert, indem man einerseits die absolute Deregulierung anstrebt, andererseits aber die in den Thesen von Hayek und Friedmann geforderte Verhinderung von Subventionen und Kartellbildung ignoriert, dann entsteht ein politischer Kurs, wie wir ihn heute in Deutschland zu verzeichnen haben. Ich halte unsere Politiker für unfähig, die Auswirkungen dieses Kurses zu überblicken.

    Deutschland ist ein Land mit einem der höchsten Leistungsstandards, hohem Leistungsniveau und einer immensen Leistungsbereitschaft. In den Aufgaben des Staates sehe ich den Erhalt dieser Werte, verbunden mit der Pflicht, jegliche Art der Ausgrenzung zu unterbinden. Ein gesunder Staat kann sich auch die soziale Leistung für Minderheiten leisten. Deutschland ist ein gesunder und ein reicher Staat. Aber unsere Politiker haben ihre Pflichten vergessen. Ihre Agitation beruht nicht mehr auf eigener Analyse, sondern auf der Analyse von Beratern und Wissenschaftlern, die von der Wirtschaft in die entscheidenden Positionen gebracht wurden. Somit sind die Empfehlungen dieser Beratung Ergebnis einer wirtschaftlichen Zielsetzung und nicht einer analytischen Betrachtung. Die unreflektierte Übernahme von politischen Positionen einer Bertelsmann-Stiftung, der Heinrich Heine-Stiftung, der INSM oder des Instituts für Wirtschaft München (Prof. Sinn) oder des Instituts für Wirtschaft in Köln (Wirtschaftsinstitut der INSM) führt dann zu den politischen Eskapaden, die ein reiches Land zerstören. Anstatt unsere Botschaft von sozialem Gut in die Welt zu übertragen, arbeiten wir darauf hin, die wirtschaftlichen Standards von Drittweltländern zu übernehmen.

    Die neoliberale "Elite" arbeitet mit Halbwahrheiten, Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsschichten und steuert das Land in eine Katastrophe. Ist das wirklich nur Verblendung???

    Ich sehe die Freiheit, die Hayek in der absoluten Deregulierung des Marktes gesehen hat, lediglich als Freiheit des Kapitals an, welches dann in menschenverachtender Weise die übrigen Menschen, immerhin die Mehrheit der Bevölkerung, zu Menschen zweiter Klasse degradiert, zu Arbeitsvieh eben.