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Bistum Pleite? Kirche hat kein Geld mehr?

Der nachfolgende Beitrag ist nicht von mir, sondern wurde mir per Brief übermittelt. Er regt zum Nachdenken an, obwohl Kirche ein wirklich heikles Thema ist. Am Schluss werde ich noch eigene Anmerkungen hinzufügen. Was von mir ist, ist in blauer Schrift geschrieben:

Wussten Sie schon, ....

Dass der Staat jährlich die Kirche mit Milliarden aus Steuergeldern finanziert, z. B.:

Jährlich staatliche Subventionen an die Kirche: 14,5 Milliarden !!! (z. B. Bischofsgehälter, Ausbildung von Theologen, konfessioneller Religionsunterricht, Militärseelsorge usw., selbst Weihrauch wird vom Staat bezahlt!!!)
Jährlich staatliche Subventionen an kirchliche Sozialeinrichtungen ca. 10 Milliarden , dazu gehören u. a.:
  • Kirchliche Schulen: zu über 90% vom Staat finanziert!
  • Kirchliche Kindergärten: zu 80-100% vom Staat finanziert!
  • Ausbildung von Theologen: mit 620 Millionen jährlich vom Staat bezahlt!
  • Konfessions (Religions) Unterricht an Schulen: zu 100% vom Staat bezahlt!

Sonstiges:

  • Kirchensteuer: "nur" ca. 8 bis 9 Milliarden jährlich!

    Verwendung der Kirchensteuer: Weniger als 10% für öffentlich-soziale Zwecke, aber rund 2 Drittel für die Bezahlung für Pfarrer, Kirchenpersonal und anderes (ohne Caritas und Diakonisches Werk), also nur die Kirche als Instution. Kirchliche Krankenhäuser und Altenheime werden völlig ohne Kirchensteuermittel finanziert!!!

  • Nordrhein-Westfalen: Jährliche Subventionen an die Kirchen: Über 1,5 Milliarden !!!
    (Aber das Bistum Aachen hat angeblich kein Geld mehr - wenn es denn stimmt, denn die Kirche behauptet das zwar, verweigert aber jeglichen Beleg hierfür!)

  • Kirchliches Vermögen (nach C. Frerk) 501,8 Milliarden (über eine halbe Billion !!!)

  • Monatliche Gehälter von Bischöfen und LandesBischöfen:

  • (Diese Gehälter zahlt in den meisten Ländern der Staat !!!)
    Bischöfe: 7.500    -     ErzBischöfe und Kardinäle: 10.000 !!! (jeden Monat) Dabei wohnen fast alle mietfrei und haben Dienstkarossen mit Chauffeur! Die Eminenzen fahren S-Klasse - der sie unterhaltende Steuerzahler meist S-Bahn. Jesus von Nazareth war ein einfacher Zimmermann, der von seiner Hände Arbeit lebte.

  • Das Grundgesetz legt dem Staat eine weltanschaulich-religiöse Neutralität auf, insbesondere wird die Privilegierung bestimmter Bekenntnisse untersagt (BVerfGE 19, 206/216 siehe auch GG Art. 4, Erläuterungen 1 )

  • Wenn der Staat diese Leistungen an die Kirchen, die er ja nun schon seit Jahrzehnten verfassungswidrig leistet, nicht an die Kirchen abgführt hätte, dann wäre die Staatsverschuldung heute in Bund, Ländern und Gemeinden nur halb so hoch.

Angeblich sind die öffentlichen Kassen leer, aber alleine Nordrhein-Westfalen subventioniert die Kirche verfassungswidrig (!) mit jährlich 1,5 Milliarden , die jedem Bürger, egal welchen Glaubens, vorenthalten werden, auch IHNEN - ein Skandal. Der Bischof aber behauptet, dass das Bistum Aachen kein Geld mehr hat und darum sparen muss - (an den vom Staat bezahlten Sozialeinrichtungen natürlich).

Glaube? JA! Aber wozu Kirche?

Lassen Sie sich nicht weiter von Bischöfen und anderen Kirchenoberen täuschen.

Glauben Sie nicht alles und informieren Sie sich selber, z. B. im Internet:

www.spart-euch-die-kirche.de   www.Kirchenopfer.de   www.stop-kirchensubventionen.de

Wenn ich michr recht erinnere, dann hat Jesus gesagt: "Gehe still in Dein Kämmerlein und bete." Ich kann die zuvor gemachten Aussagen nicht überprüfen, denn dazu müsste ich die gesamten Haushaltsangaben des Bundes und der Länder überprüfen. Fest steht allerdings, dass Subventionen, neben der Kirchensteuer, an die Kirchen gezahlt werden. Fest steht auch, dass die Kirche eine der reichsten, wenn nicht gar die reichste, Institution der Welt ist. Fest steht auch, das kirchliches Predigen und kirchliches Handeln oft sehr weit auseinander klaffen. Was ist immer eine der ersten Amtshandlungen eines Parrers? Der salbungsvolle Satz: "Den guten Geber hat Gott gern!" Dann geht der Klingelbeutel um. Ob Gott einen Finanzierungsbericht anfordert?

Eines ist sicher: Mein Kirchenaustritt hat mich zwar von der direkten Kirchensteuer befreit, nicht aber von der per Steuer erhobenen Subvention für die Kirche und wenn obige Zahlen stimmen, dann ist das das 3-fache dessen, was über die Kirchensteuer einbehalten wird. Ich weiß es nicht, aber ich glaube nicht, dass ein Bischof oder ein Kardinal seine bezahlte Villa oder seinen Dienstwagen mit Chauffeur als geldwerten Vorteil versteuern muss.

Noch etwas sticht ins Auge: Caritas, und wenn ich richtig informiert wurde, auch die Kirche sind ganz heiß auf die Verwendung von Arbeitslosen für "Arbeitsgelegenheiten". So wurde mir diese Woche zugetragen, dass in Hamburg in der Kirche Arbeitslose mit hohem Bildungsstandard für kirchliche Zwecke, z. B. für das Pfarramtsbüro als Bürokauleute eingesetzt werden sollen. Als Bestandteil christlichen Gedankenguts vermag ich das nicht anzusehen.