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Erstelldatum: 02.10.2009

Grippe

Kaum sind die Landtagswahlen vorbei, wird die Schweinegrippe wieder aus dem Stall gelassen. Madame Chan von der WHO macht mächtig Druck und behauptet etwas von einer "rasend schnellen Ausbreitung", 4-mal so schnell wie üblich. Der Virus führt bei den jungen Menschen direkt, so die WHO, zu Lungenkrankheiten, die auf Intensivstationen behandelt werden müssen.

Diese Aussage steht schon in krassem Widerspruch zu den Aussagen über den milden Verlauf der Schweinegrippe, der u. a. auch vom RKI (Robert Koch Institut) verbreitet wurde. Bereits einen Absatz dahinter ist dann zu lesen:

    Die Schweinegrippe habe sich mittlerweile weltweit zur dominanten Grippeinfektion entwickelt. Weiterhin ist die Mortalität aber gering und die Verlaufsform der Grippe meist mild.

Im Anschluss werden Zahlen geliefert; über 200.000 in 177 Ländern erkrankt, mindestens 2.185 Menschen an der neuen Grippe gestorben. 200.000 Fälle in 5 Monaten? Wenn ich den Verlauf der jährlich wiederkehrenden Grippe betrachte, schafft sie diese Ausbreitung innerhalb eines Monats alleine in Deutschland, was die Befürchtungen der Präsidentin der WHO über die "rasend schnelle, vier mal so hoch wie normal" aus meiner Sicht ad absurdum führt.

Inzwischen wirbt das RKI dafür, sich für die "normale" Grippewelle impfen zu lassen. Das macht mich ja ein wenig misstrauisch. Wird dann wirklich der übliche Wirkstoff verwendet, oder soll so eine Impfung gegen die Schweinegrippe durch die Hintertür erfolgen? Ich weiß, Verschwörungstheorie, aber ich traue inzwischen kaum noch jemandem der offiziell zur Elite gezählt wird. Da sind Professoren, die Dr.-Titel quasi verkaufen, u. a. auch an Mediziner. Da sind Ärzte, die Werbung für die FDP machen, um das bestehende Gesundheitssystem durch ein privatisiertes System abzulösen und dadurch besser Kasse machen zu können, da wird im Hau-ruck-Verfahren ein Impfstoff entwickelt und getestet, um die Schweinegrippe zu bekämpfen, alles in einer Zeit, in der nicht einmal ein Mittel gegen Blähungen zugelassen werden würde. In diesem Mittel werden Verstärker, so genannte "Adjuvans" eingebaut. Ist der Mensch inzwischen so etwas wie eine Hi-Fi-Anlage? Vor allem, welche Inhaltsstoffe haben diese Adjuvans? Im ZDF wurde in einer Sendung von Frontal 21 wegen dieser Fragen auch Kritik am Vorhaben der Massenimpfung geübt.

Nun ist der Name des RKI ja der Name eines höchst seriösen Forschungsinstituts des Bundes. Nachdem ich bei Impfreport in Abschnitt 2 die (letzte) Stellungnahme des RKI gelesen habe, hat das RKI bei mir den Tuch des Seriösen verloren. Ich stelle deshalb auch die Frage: Gibt es überhaupt eine zuverlässige und überprüfbare Aussage über den Wirkungsgrad von Impfungen? Wenn ich die Aussage des RKI im Impfreport betrachte, kann ich nur vermuten: Es gibt keine. Gäbe es sie, würde sie veröffentlicht, nicht nur mit dürren und unbewiesenen Worten, sondern mit Daten und Fakten. Aber solche Daten und Fakten ist das RKI nicht bereit, herauszugeben. Beim suchen nach KIGGS ist mir aufgefallen, dass vor allem Springer-Link eine kurze Veröffentlichung dazu brachte. Vom RKI habe ich dieses PDF-File gefunden, dessen 10 Seiten ich weniger als Information, denn als Selbstbeweihräucherung empfunden habe. Aufschluss über Impferfolge bzw. Impfrisiken vermochte ich nicht auszumachen. Allerdings gebe ich zu, dass ich auch blutiger Laie bin.

Dass ich ein Laie bin, ermöglicht mir aber auch, mir Fragen zu stellen, die, hätte ich Medizin studiert und mir einen Dr.-Titel dazu gekauft oder evtl. sogar erarbeitet, vermutlich gleich im Ansatz als unwissenschaftlich unterdrücken würde. Aber ich bin frei, nicht eingezwängt von medizinischen Lehrmeinungen und kann meiner Phantasie sogar außerhalb der ausgetretenen Pfade freien Lauf lassen. Ich habe auch nicht vor, dem seit Jahrhunderten währenden Kampf zwischen Schulmedizin und alternativen Heilberufen in der einen oder anderen Richtung neue Nahrung zu geben, ausgenommen vielleicht mit meiner Meinung, dass die Schulmedizin mehr und mehr ihre Unschuld verliert, weil sie sich immer mehr in den Fängen der eigenen Gier und der der Pharmakonzerne verfängt. Dazu gehören auch die Meldungen der Presse über Ärzte und so genannte "Kopf- oder Fangprämien".

Was ist Krankheit? Ist das, was wir als Grippe kennen, überhaupt eine Krankheit? Ich komme zu einem auch für mich verblüffenden Schluss. Grippe ist keine Krankheit, sondern der Kampf des Körpers gegen eine Krankheit, also ein bereits eingesetzter Heilungsprozess. Die Symptome der Grippe sind die Folgen des aufgenommenen Kampfes unseres Immunsystems gegen Fremdkörper, ob nun Bakterien oder Viren (auch in diesen Streit möchte ich mich nicht einmischen). Folglich stellt sich der Laie Flegelskamp die Frage, wie mag es dann zu den als Grippewellen bekannten Erkrankungen überhaupt kommen, die ja nicht einmalig, sondern in regelmäßigen Abständen und normalerweise zu bestimmten Zeiten auftreten, nämlich meist im Herbst? Die Erklärung ist vielleicht wirklich so simpel, wie ich es mir vorstelle. Jedes Jahr findet im Körper eine Umstellung auf die kalte Jahreszeit statt. Ich denke, jedem ist schon mal aufgefallen, dass er 20 Außentemperatur im Winter oder im beginnenden Frühling als sehr warm empfindet, im Sommer hingegen als kühl, um nicht zusagen kalt. So, wie im Frühjahr und im Sommer zu bestimmten Zeiten unterschiedliche Arten von Insekten zum Leben erwachen, die mit der kalten Jahreszeit auch wieder verschwinden, könnte es auch Bakterien oder meinetwegen auch Viren geben, die nun aktiv werden und dabei auf einen in der Umstellungsphase befindlichen Körper treffen. Der durch die Umstellung minimal geschwächte Körper bemerkt die Eindringlinge zu spät, so dass sie Zeit haben, einen Krankheitsprozess auszulösen. In dem Moment, wo der Körper die Gefahr erkennt, wird er aktiv und bekämpft die Gefahr, mitunter so stark, dass er damit den Körper selbst gefährdet. Aber das sind schließlich keine bewussten Prozesse. Es ist ein Krieg, Körper gegen Krankheit oder Krankheitserreger. Es ist auch die Zeit, zu der wir zum Arzt laufen, weil unsere Nase trieft, der Hals schmerzt und wir auch u. U. leichtes bis starkes Fieber bekommen haben. Wir bekommen vom Arzt ein Grippemittel. Aber bekämpft das Mittel wirklich die Krankheit oder mildert es nur die Symptome unserer Körperabwehr? In Verbindung mit der Grippe werden dann auch Antibiotika verschrieben und diese Antibiotika richtet sich tatsächlich gegen eventuelle Krankheitserreger, sie vernichtet Bakterien, allerdings nicht nur die Krankheitserreger, sondern auch eine Menge von symbiotischen Bakterien in unserem Körper, die unser Stoffwechsel benötigt. Wussten Sie eigentlich, dass der menschliche Körper aus ca. 10 Billionen Zellen besteht, auf und in dem ca. 10-mal so viele Bakterien und andere Kleinstlebewesen leben? Die ersten Symptome der Grippe wie Gliederschmerzen und Mattigkeit können dabei als Warnsignal des Körpers verstanden werden.

Manche Krankheiten werden vom Körper nicht als solche erkannt und damit bleibt eine Reaktion aus. Solche Krankheiten verursachen keine Schmerzen und in den Anfängen auch keine Beeinträchtigungen. Als Beispiel sei hier Krebs genannt. Also muss ich mich fragen, woran das liegt. Auch hier ist meine Antwort recht simpel. Krebs ist kein Fremdkörper, sondern eine Eigenproduktion des Körpers. Zellen zu produzieren, ist eine natürliche Funktion. Alte Zellen sterben ab, neue entstehen. Sterben aber die alten Zellen nicht und es werden dennoch neue Zellen produziert (Zellwucherungen), dann haben wir ein Problem, weil unser Immunsystem darin keine Fremdkörper und damit auch keinen Grund zum eingreifen sieht. Schon seit langer Zeit habe ich Zweifel an den Aussagen über die tausende von krebserzeugenden Stoffen. Ich halte einen genetischen Defekt für wahrscheinlicher. Wenn man bedenkt, mit welchen toxischen Stoffen wir täglich bombardiert werden, in der Luft und in der Nahrung, ist es kein Wunder, dass Gene sich nachteilig verändern. Welche möglichen Nebenwirkungen die hunderte Zusatzstoffe in der industriellen Lebensmittelproduktion haben, welche Langzeit- und/oder Wechselwirkungen sie auslösen können, wird keine Studie jemals nachweisen, nicht nur, weil das aus kommerziellen Gründen auch nicht gewollt, sondern weil es (zumindest derzeit) unmöglich ist. Aber die Schulmedizin ist zu einem großen Teil auch Theorie und haben sich Kapazitäten erst einmal entschlossen, eine Theorie über Ursachen aufzustellen und wird dies Theorie anerkannt, dann wird nach dieser Theorie solange verfahren, bis das Gegenteil bewiesen ist.

Ein Beispiel ist bzw. war die Theorie über die Ursachen von Zwölffingerdarmgeschwüren (Ulcus duodeni). Als Auslöser wurde vor allem exzessive Lebensweise angesehen, also zu starker Alkoholgenuss, Rauchen, falsche Ernährung und etliche weitere Ursachen. Die beiden Ärzte Barry Marshall und John Robin Warren entdeckten dann 1983 die Bakterien Helicobacter pylori bei Patienten mit chronischer Gastritis. Ihre Arbeit wurde aber nicht ernst genommen. Wie konnten Bakterien in dem Säuretopf Magen und Darm überleben. Unmöglich! Aber die beiden blieben hartnäckig und Barry Marshall wies mit einem Selbstversuch nach, dass Helicobacter pylori dort nicht nur überlebt, sondern auch der Auslöser von Gastritis sein kann. Heute ist es die neue Weisheit, dass fast alle Zwölffingerdarmgeschwüre und 75% der Magengeschwüre durch Helicobacter pylori ausgelöst werden. Mit einer Mischung aus Bismut und Antibiotika rückt man Helicobacter pylori heute zu Leibe und erzielt damit die Heilung. So habe ich rund dreißig Jahre mit meinem Ulcus gekämpft und bin heute den beiden Ärzten überaus dankbar, dass sie den Grundstein für meine Heilung legten. Ich finde, die beiden haben den Nobelpreis verdient, denn sie gehörten zu der Sorte Ärzte, die bereit waren, sich von den vorherrschenden Lehrmeinungen zu trennen und teilweise mussten sie dafür auch Hohn und Spott der Fachpresse ertragen. Aber dieser Typus Arzt scheint im Aussterben begriffen zu sein. Was hingegen Wissenschaftler mit "normalen" Menschen gemeinsam haben; sie trennen sich nur schwer bis gar nicht von einer einmal gefassten Meinung. Nicht einmal dann, wenn diese Meinung lediglich aus Lehrbüchern stammt und bereits ein "ehrwürdiges" Alter besitzt.

Was aber bewirkt eine Grippeimpfung? Nach vorherrschender Lehrmeinung löst sie eine Grippe in milder Form aus, der Körper entwickelt Gegenmaßnahmen oder erinnert sich, "da war doch mal was" und damit bekommt das Immunsystem aktuelle Informationen und wird gegen den Erreger zur erhöhten Wachsamkeit inspiriert. So zumindest verstehe ich als Laie die Aussagen der Virologen. Aber die gleichen Virologen sagen auch, dass es unterschiedliche Grippe-Viren gibt und sie haben sie auch typisiert, nach Arten und Stämmen. Ach ja, man tauscht einfach einen Genbaustein gegen den aktuellen aus und fertig ist die Laube, so zumindest habe ich die Aussage des Virologen im ZDF-Video verstanden. Trotzdem habe ich Verständnisprobleme. Das RKI empfiehlt derzeit die Standardimpfung, Woher wissen die Impfhersteller und das RKI, welcher Typus und welcher Stamm des Grippe-Virus uns denn in diesem Herbst umzubringen versucht (außer der Schweinegrippe)? Oder wird Schrot genutzt? Alles rein in die Spritze, was gegen Grippe ist? Sie sehen, ein paar Ungereimtheiten gibt es schon. Hinzu kommt die Frage nach der Wirksamkeit einer Impfung. Wenn ein Geimpfter in einer Grippeepidemie nicht krank wird, dann war die Impfung erfolgreich? Wird die Möglichkeit, dass er auch ohne Impfung von der Grippewelle verschont geblieben wäre, gar nicht in Betracht gezogen? Was ist, wenn ein Geimpfter dennoch die Grippe bekommt? Hat dann die Impfung nicht angeschlagen oder kam zu spät? Was ist mit den nicht Geimpften, die dennoch nicht krank werden? Hatten die nur Glück?

Auf diese Fragen habe ich im Netz keine befriedigende Antwort gefunden, nur bla bla. Kommen wir zurück zur Schweinegrippe. Wie sagte doch der Virologe im Video des ZDF? Man tauscht einfach einen Genbaustein aus. Nun hat ja die Presse berichtet, dass das Interesse in der Bevölkerung an einer Impfung nicht sonderlich ausgeprägt ist. Stellt sich die Frage, warum die PR-Kampagne zur Panikverbreitung so wenig Wirkung erzeugt hat.
Nun haben aber Bund und Länder massenhaft diesen ominösen Impfstoff geordert, so wie es seinerzeit mit Tamiflu geschah. Was spricht also dagegen, für die normale Grippeimpfung den gleichen Impfstoff zu verwenden, denn schließlich muss man das Zeugs ja irgendwie unter die Leute bringen. Da wäre natürlich die Frage, was passiert, wenn von diesen Leuten welche dann auch zur dann folgenden Impfkampagne gegen die Schweinegrippe kommen. Als Manager der Pharmaindustrie hätte ich dafür eine profitable Lösung. Ich behaupte einfach, für Leute, die schon die normale Grippeimpfung bekommen haben, müssten andere Adjuvans im Impfstoff verwendet werden und lasse Placebos in die Spritzen füllen, die dann mit leicht veränderter Typenbezeichnung in den Handel kommen, z. B. als Typ A für Ungeimpfte und Typ B für die, die sich alles in den Körper jagen lassen, was ihnen die Pharmaindustrie empfiehlt. Und ca. 30 für ein paar Tropfen Kochsalzlösung wären doch sicherlich ein gutes Geschäft. Damit könnte man Manager des Jahres werden.

Habe ich unrecht (schließlich ist meine These nur eine Vermutung), stellt sich die Frage, was passiert, wenn man doppelt geimpft wird? Es gibt ja nicht einmal normale Tests über den Impfstoff gegen die Schweinegrippe. Erst recht keine Tests über mögliche Wechselwirkungen, wenn beide Impfungen in zeitlich kurzen Abständen erfolgen. Es gibt eine Menge Fragen, aber offenbar keine Antworten. Die Pharmaindustrie scheint inzwischen kirchlichen Status zu haben. Wir dürfen nicht fragen, sondern müssen nur glauben, denn nur der Glaube macht selig; ähh, gesund.

Nach vorherrschender Meinung sind viele Krankheiten psychosomatischer Art. Dafür werden eine Menge Ursachen angeführt:
  • körperliche Erkrankungen mit ihren biopsychosozialen Aspekten (z. B. Krebskrankheiten und ihre Bewältigung
  • physiologisch-funktionelle Störungen als Begleiterscheinungen von Emotionen und Konflikten sowie als direkte oder indirekte Reaktion auf psychische oder physische Traumata.
  • Konversionsstörungen: körperliche Symptome, die auf unbewusste Konflikte zurückgehen
  • Hypochondrie: Die Überzeugung, an einer Krankheit zu leiden und krankhaftes Interesse an Gesundheit und Beschwerden
  • gestörtes Gesundheitsverhalten und dessen Folgen (z. B. Rauchen, Alkohol)
  • seelische Störungen, die mit körperlichen Missempfindungen einhergehen: neurotische Störungen, Abhängigkeitserkrankungen (Sucht), Persönlichkeitsstörungen, reaktive Störungen.

Ich interpretiere das so: "Jeder kann krank werden, er muss es nur wahrhaft wollen". Das bedeutet, wer tief genug in sich hinein hört, ob er nicht doch ein Zipperlein hat, hat gute Chancen, es zu bekommen. Und die Ärzte, die dem Besorgten dann mitteilen, dass er kerngesund ist, findet man eher auf der Mattscheibe als im richtigen Leben. Schließlich ist an Gesunden nichts zu verdienen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber ich fürchte, die sterben langsam aus. So füllen oft Menschen die Wartezimmer, die sich krank fühlen, ohne es zu sein. Weil sie aber ihr Unbehagen nicht im eigenen Verhalten suchen, schaffen sie es, wirklich krank zu werden, Krankheiten, die im Kopf beginnen und regelrecht gehegt und gehätschelt werden, bis man sie schließlich wirklich hat. Presse und TV-Medien tun das Ihrige dazu. Sie publizieren Verhaltungsmaßregeln für nahezu alles. Aber wer noch halbwegs über Gedächtnisleistung verfügt, erkennt nach einiger Zeit, dass das, was gestern noch angepriesen wurde, heute plötzlich verteufelt wird. Wer diesen Trends folgt, hört nicht auf seinen Körper. Beim Essen z. B. sagt einem oft der Körper, was er haben möchte. Man bekommt regelrechten Heißhunger auf ein bestimmtes Essen. Wer dieses Signal des Körpers überhört, darf sich über ein nicht genauer definierbares Gefühl des Unbefriedigtseins nicht wundern. Macht er das ständig, weil ja Fernsehen und Presse gesagt haben, dies und das sei ungesund, wird sich irgendwann krank fühlen.
Die so genannten Ernährungsspezialisten machen aus dem Menschen ein Einheitswesen. Was aus ihrer Sicht für den einen gut ist, ist gut für alle. Dabei, so behaupte ich, ist ihr Wissen sehr beschränkt. Es beruht auf Studien, die irgendwann einmal erstellt wurden, Theorien über Verhaltensweisen und Wirkungen, die man bei den Versuchen mit ein paar Probanden zu erkennen glaubte. Das gilt dann als unumstößliche Wahrheit, bis ein anderer es auf die gleiche Art und Weise widerlegt. Aber der Mensch ist ein Individuum, zumindest was den Körper betrifft. Was für den einen gut ist, kann für den anderen schädlich sein. Der Chemiebaukasten Mensch birgt noch viel zu viele Geheimnisse, als dass man einem politisch und/oder wirtschaftlich gewünschten Trend folgen dürfte.

Zum Thema Viren noch eine Meldung der Presse, die bereits einige Wochen alt ist. Ein neues HIV-Virus sei auf den Menschen übergesprungen. Die hier angestellten Vermutungen widersprechen allem, was man uns bisher über HIV aufgetischt hat. So wird gesagt, es sei vermutlich durch den Verzehr von Affenfleisch übergesprungen. Da ja stets behauptet wird, dass Viren durch Garvorgänge, also durch zu große Hitze getötet werden, hat man die Vermutung geäußert, dass es vermutlich nicht genügend durchgegart gewesen sei. Aber wurde nicht stets von HIV behauptet, dass der einzige Übertragungsweg durch sexuellen Kontakt erfolgen würde? Sexuellen Kontakt zwischen einem Menschen und einem Gorilla halte ich hingegen für mehr als unwahrscheinlich, das würden die Gorillas nicht zulassen. Was also stimmt wirklich? Oder ist HIV nur eine Spekulation, um eine Erklärung für den völligen Zusammenbruch des Immunsystems zu haben?

In Bezug auf A/H1N1 macht mich ein weiterer Umstand stutzig. Lt. Wikipedia wurde erst 1930 durch Richard Shope ein Influenza-Virus aus Schweinen isoliert. Die Frage ist, WIE? Konnte man 1930 mit den damals bestehenden Geräten (Mikroskope, Labortechnik) wirklich schon ein Virus erkennbar machen und sogar typisieren, obwohl die Mittel zur Bestimmung der Gensequenzen (nach meiner Kenntnis) noch gar nicht existierten? Die Aussage, dass es sich um das Virus der spanischen Grippe handele, ist völlig unbewiesen, also nichts als reine Spekulation. Dass dieses erstmalig isolierte Virus ausgerechnet in einem Rockefeller-Institut nachgewiesen worden sein soll, macht mich eher stutzig, als mir Vertrauen in die Wissenschaftlichkeit einzuflößen. Dafür ist der Name Rockefeller bei mir mit zu vielen recht merkwürdigen Aktivitäten verbunden, die mit sehr intensiver Einflussnahme auf politische Vorgänge und Vorhaben verbunden sind. Ich mag Rockefeller einfach nicht als Philanthropen sehen, wie er in Presse und Medien immer dargestellt wird.

BILD weiß allerdings bereits, dass die Impfung gegen die Schweinegrippe wirkt, das haben Tests an 100 Personen bewiesen, die bereits zu 80% nach der ersten Impfung eine starke "Immunisierung" aufwiesen und nach der zweiten Impfdosis sogar zu 90%. Ich frage mich allerdings, ob der Immunisierungsgrad vor der Impfung auch untersucht wurde. Untersuchungen von Nebenwirkungen werden nicht erwähnt.