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Erstelldatum: 23.02.2008

Frau Merkel hat gesprochen

Erstmalig hat Frau Merkel der deutschen Bevölkerung einen Hoffnungsschimmer gegeben. Im Falle, dass Ypsilanti sich mit den Stimmen der Linken zur Ministerpräsidentin wählen lässt und damit Koch endgültig absägt, will Frau Merkel die Friedenspflicht aufheben. Vor meinem geistigen Auge sehe ich die Abgeordneten in den Schwarz-Roten Parlamenten, nach alter Wild-West-Manier, den Revolvergürtel mit dem Colt (Marke Peacemaker) um die Hüften, aufmerksam in die Runde schauend, ob nicht jemand heimlich seine Waffe zieht. Lammert legt sich den Colt vorsichtshalber auf den Schoß, um im Zweifel durch die Wand seines Hochsitzes schießen zu können. Bei Aufregungen im Parlament geht dann eine wilde Ballerei los. Solche Aufregung kann es z. B. geben, wenn Kollege A. von der CDU dem Kollegen B. von der FDP mal wieder einen lukrativen Posten als Aufsichtsrat im Energiekonzern X.yz vor der Nase weggeschnappt hat. Da keine Friedenspflicht herrscht, kann Kollege B. ziehen und schießen, ohne Folgen befürchten zu müssen, ausgenommen natürlich, ein Kollege aus der CDU ist so sauer über den Fall von Kollege A, dass er nun seinerseits den Kollegen B umlegt.

"Frau Merkel, ich bin begeistert. Hoffentlich habe ich keinen Fehler bei der Auslegung der Friedenspflicht gemacht. Diese Aussage von Ihnen ist der Beweis, dass Sie Problemlösungen effizienter Art bevorzugen und auch realisieren wollen (immer vorausgesetzt, ich habe das mit der Friedenspflicht richtig verstanden). Ein Seufzen der Erleichterung geht durch die Bevölkerung. Sie ist bereit, für die wenigen Abgeordneten ohne Nebenbeschäftigung eine Sammlung für den Waffenkauf zu veranstalten.

Lassen Sie sich auch nicht von den Grünen abhalten, die natürlich wieder wegen der Umwelt lamentieren, weil die Ballerei zu laut, der Ausstoß von CO2 zu hoch und die ausgestoßenen Patronenhülsen pure Umweltverschmutzung wären. Aber statt eines ehrlichen Colts Strychnin oder Arsen zu verwenden, wäre feige In diesem Falle sollten Sie auch keine Rücksicht auf zukünftige, mögliche Koalitionen Schwarz-Grüner Färbung Rücksicht nehmen."

Mit ehrerbietigen Grüßen,
Ihr ergebener
Gert Flegelskamp