Demonstrationen? Ja ! Gewalt ? NEIN !

Die Politik versucht, die Spaltung der Reformgegner nach Ost und West zu betreiben. Das sollten wir nicht zulassen. Der Widerstand gegen Hartz IV muss bundesweit vonstatten gehen.

Doch so, wie die Poltik versucht, einen Keil zwischen Ost und West zu treiben, so versuchen intern auch Menschen und Gruppen, den Sinn der Demonstrationen zugunsten eigener Präsenz zu torpedieren.

Wer direkt oder indirekt zu Gewalt aufruft, hat den Sinn der Montagsdemos nicht verstanden oder ist politisch beauftragt.

Die Menschen, die auf die Straße gehen, um gegen die Hartz IV zu demonstrieren, wollen keinen Krieg und wollen keine Gewalt. Sie wollen alle rechtsstaatlichen Mittel ausschöpfen, den Vorhaben der Regierenden zu begegnen. Die Mittel sind: Soviel sollten wir aus der Geschichte gelernt haben, dass Gewalt

  1. immer Gegengewalt nach sich zieht
  2. sich verselbständigt und dabei das Schlechteste im Menschen hervorruft
  3. Recht in Unrecht verkehrt

Es ist ein probates Mittel in der Politik, durch gezielte Provokation in friedliche Demonstrationen Gewalt einzubringen. Dabei sollte man sich immer vergegenwärtigen, dass die Mehrzahl der Bürger auf eine eigene Meinung verzichtet. Ihre Meinung wird gebildet aus dem Pantoffelkino und der Bildzeitung und nicht aus eigenen Überlegungen.

Die Print- Radio- und TV-Medien befinden sich zum größten Teil in der Hand der Hochfinanz oder im Besitz der Parteien. Entsprechend ist die Berichterstattung. Keinesfalls unabhängig und frei sondern rein auf Interessen ausgerichtet. Wenn nun die Demonstrationen in Gewalt ausarten, spielt man der Politik und der Medienberichterstattung in die Hände. Statt das soziale Anliegen zu verdeutlichen, ist es nun in den Augen der Bürger, die zuvor noch unsicher waren, nichts anderes mehr als ein Aufmarsch von Krawallbrüdern, denn so wird es ihm aus der Flimmerkiste und aus den Boulevard-Blättchen berichtet.

Fazit: Der Einsatz von Gewalt wird die Akzeptanz von Hartz IV erhöhen

Die Ansinnen der Montagsdemonstrierer sind hundertprozentig gerechtfertigt. Lasst nicht zu, dass Provokateure und Chaoten den Sinn ins Gegenteil verkehren. Lasst euch nicht durch politische Aussagen oder entsprechende Presseberichte spalten: