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Die Clement-Treppe

Der Chefarchitekt des Architektenbüros Seine neueste Kreation Hartz IV mit den Worten vor:

Die Bundesregierung baue mit Hartz IV jedoch quasi «Treppen» auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt.

Selbst das konkurrierende Architektenbüro Opposition - CDU vermochte eine widerwillige Anerkennung nicht zu verbergen.

Clement erläuterte sein Modell:

"Die ersten beiden Stufen führen direkt in den Markt für Arbeitsgelegenheiten, den wir nach einer Eingewöhnungszeit weiter öffnen werden. Die nächsten beiden Stufen, schon deutlich wegen der höher angelegten Stufen schwerer zu erklimmen, führen in den Arbeitmarkt der Mini- und Midi-Jobs. Die letzten beiden Stufen, deren letzte mit einer Höhe von 2 Metern und glattpolierten abfallenden Stufen kaum zu erklimmen ist, führt zu einer ständig geschlossenen, 5 Meter hohen, schweren Eisentür, hinter welcher sich der erste Arbeitsmarkt befindet. Aus Sicherheitsgründen ist die Tür verschlossen und von außen nicht zu öffnen. Auch der Türknauf wurde aus Sicherheitsgründen in einer Höhe von 4,80 m angebracht.
Als nächstes Projekt haben wir eine Rutsche aus dem 1. Arbeitsmarkt direkt in das ALG II geplant. Derzeit dauert die Fahrt auf der Rutsche noch 12 Monate, aber wir haben schon konkrete Vorstellungen, wie wir die Fahrt beschleunigen können.

Nach dem Beifall der anwesenden Prominenz aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Presse führte er die Gäste an das opulent bestückte Büffet. Auf dem Weg dorthin nahmen ihn die Herren Rogowski, Hundt, Sinn und Wansleben zur Seite und erkundigten sich ungeduldig, wie lange man noch auf die Rutsche warten müsste und bis wann mit der weiteren Öffnung der Tür zum Markt der Ein Euro Jobs zu rechnen sei. Clement vertröstete Sie mit dem Hinweis, dass seine Abteilung Tag und Nacht an diesem Projekt arbeite und verstaute die prallen DIN A 4 Umschläge in seiner Aktenmappe.