US-Politik nach dem 11.9.

Wenn man sich die derzeitige Politik, ausgehend von der USA, ansieht, beschleicht einen ganz allmählich das Grauen.

Alle haben noch das Grauen des 11.September 2001 in Erinnerung, doch allmählich verdichtet sich bei mir der Verdacht, dass dieser grauenvolle Anschlag der amerikanischen Regierung ganz gut in den Kram passte.

Blicken wir mal zurück: Nach dem Ende des kalten Krieges wurde in den USA plötzlich das Programm SDI mit der Begründung aufgelegt, man wolle sich vor einem möglichen Raketenangriff der, und das war ein neuer Begriff, "Schurkenstaaten" schützen. Genannt wurden die gleichen Staaten, die in dem von Bush geprägten Begriff "Achse des Bösen" aufgeführt werden.

An dieser Stelle sollte man noch eine schillernde Figur betrachten, Condoleezza Rice, die persönliche Beraterin des Präsidenten. Nach außen tritt sie kaum in Erscheinung, doch intern hat sie alle führenden Männer der amerikanischen Politik fest im Griff: Cheney (Vize Präsident), Rumsfeld (Verteidigungsminister), Powell (Aussenminister), Tenet (Chef der CIA) und den Präsidenten. Sie hat schon Papa Bush beraten, ist Professorin und eine hochintelligiente Frau. Ihre Fachgebiete sind die Sowjetunion, Osteuropa, Waffenkontrolle und Abrüstung. Papa Bush hat gesagt, "sie hat mich alles über die Sowjetunion gelehrt, was ich weiß" und Bush jr. sagt, "sie erklärt mir die Welt so, dass ich sie verstehe." Ihre eigene Ansicht ist, "Amerika ist ein wundervolles Land und hat das Recht, seine Interessen überall auf der Erde zu verfolgen." Egal, mit welchen Mitteln?