Navigation aus    Navigation an
Erstelldatum: 24.04.2007

Regelaltersrente

Die Regelaltersrente erhalten Sie auf Antrag, wenn Sie
  • das 65. Lebensjahr vollendet
  • und die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren erfüllt haben.
Auf die allgemeine Wartezeit sind anzurechnen:
  • Beitragszeiten (Pflicht- und freiwillige Beiträge)
  • Kindererziehungszeiten
  • Zeiten aus dem Versorgungsausgleich und dem Rentensplitting unter Ehegatten oder unter Lebenspartnern
  • Zeiten geringfügiger Beschäftigung mit Beitragszahlung des Arbeitnehmers
  • Zuschläge an Entgeltpunkten für Arbeitsentgelt aus geringfügiger versicherungsfreier Beschäftigung
  • Ersatzzeiten (zum Beispiel Flucht, politische Haft in der DDR)

Haben Sie die allgemeine Wartezeit nicht erfüllt, kommt eventuell eine Beitragserstattung oder die weitere Zahlung von freiwilligen Beiträgen in Betracht.

Altersrente für langjährig Versicherte

Die Altersrente für langjährig Versicherte erhalten vor 1948 geborene Versicherte auf Antrag, die
  • das 63. Lebensjahr vollendet haben
  • und die Wartezeit von 35 Jahren erfüllen.

Bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres dürfen Sie die Hinzuverdienstgrenze nicht überschreiten.

Die Altersgrenze wurde auf das 65. Lebensjahr angehoben. Bei Inanspruchnahme vor Vollendung des 65. Lebensjahres müssen Sie deshalb mit Rentenabschlägen rechnen (3,6% pro Monat des vorzeitigen Rentenantritts).

Die Altersrente für langjährig Versicherte erhalten ab November 1949 geborene Versicherte auf Antrag, die
  • das 62. Lebensjahr vollendet haben
  • und die Wartezeit von 35 Jahren erfüllen.

Bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres dürfen Sie auch hier die Hinzuverdienstgrenze nicht überschreiten.

Für Versicherte, die in dem Zeitraum Januar 1948 bis Oktober 1949 geboren wurden, besteht eine Übergangsregelung. Für diese Jahrgänge wird die frühestmögliche Inanspruchnahme dieser Altersrente stufenweise vom 63. Lebensjahr auf das 62. Lebensjahr gesenkt. Erst für Versicherte, die ab November 1949 geboren wurden, ist die frühestmögliche Inanspruchnahme dieser Altersrente mit dem 62. Lebensjahr möglich.
Beziehen Sie die Altersrente für langjährig Versicherte vor Vollendung des 65. Lebensjahres, so ist dies immer mit Rentenabschlägen verbunden.

Auf die Wartezeit von 35 Jahren sind sämtliche rentenrechtliche Zeiten anzurechnen. Hierzu gehören:
  • Beitragszeiten (Pflicht- und freiwillige Beiträge)
  • Kindererziehungszeiten
  • Zeiten aus dem Versorgungsausgleich und dem Rentensplitting unter Ehegatten oder unter Lebenspartnern
  • Zeiten geringfügiger Beschäftigung mit Beitragszahlung des Arbeitnehmers
  • Zuschläge an Entgeltpunkten für Arbeitsentgelt aus geringfügiger versicherungsfreier Beschäftigung
  • Ersatzzeiten (zum Beispiel Flucht, politische Haft in der DDR)
  • Anrechnungszeiten (zum Beispiel schulische Ausbildung nach Vollendung des 17. Lebensjahres)
  • Berücksichtigungszeiten (zum Beispiel Erziehung bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres des Kindes).

Persönliche Anmerkung:
Das ab November 1949 Geborene früher einen Rentenanspruch anmelden können, als die ab 1.1.1948 Geborenen, kann ich nicht nachvollziehen.