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Wie retten wir Deutschland
Einleitung

Derzeit herrscht über die Reformenversuche der Agenda 2010 großer Unmut in weiten Teilen der Bevölkerung. Zu Recht. Was hier getrieben wird, ist Flickschusterei und hat mit Reformen nicht einmal annähernd Ähnlichkeit. Aber Reformen müssen her und zwar grundlegend.

Dieser Beitrag richtet sich an alle. Die Grundidee ist, dass mit einer gemeinsamen Anstrengung und gemeinsamem Willen die Probleme beseitigt werden können. Mit gemeinsam meine ich den Bürger, der durch sein Konsumverhalten kräftig mitgeholfen hat, Arbeitsplätze zu vernichten. Damit meine ich die Politiker, die oftmals gerne viel reden und wenig sagen und deren Augenmerk immer viel stärker auf die nächste Wahl als auf die Probleme der Republik gerichtet sind. Ich meine die Wirtschaftsbosse, die nicht dort ständen, wo sie heute stehen, wenn nicht der Fleiß, das Engagement und die Kreativität der Mitarbeiter gewesen wären. Steigende Arbeitslosenzahlen werden auch in der Wirtschaft zahlreiche und negative Folgen zeitigen. Je mehr Menschen arbeitslos werden, je größer wird die Angst, auch den Job zu verlieren. Angst blockiert. Zwar werden die Mitarbeiter mehr arbeiten, aber weniger schaffen Die Kreativität der Mitarbeiter wird auf der Strecke bleiben.

Meine Vorschläge zielen auf den Solidargedanken. Noch kann durch gemeinsame Anstrengung eine Wende bewirkt werden. Wird die Karre noch tiefer in den Dreck gefahren, ist es zu spät.

Unseren Politikern scheinen die Ideen zu fehlen und der ständig auf die nächste Wahl gerichtete Blick lässt sie grundsätzlich unpopuläre Entscheidungen vermeiden, aus Angst, Wellen zu erzeugen, die sie bei der nächsten Wahl von der Platte fegen. Offensichtlich rechnen sie immer noch mit dem bei den Bürgern üblichen Gedächtnisverlust bei Wahlen und hoffen, dass bis dahin die jetzigen katastrophalen Entscheidungen vergessen sind.

Was aber ist mit uns? Es ist brutal, aber es ist so, ständen wir an der Stelle der Politiker, würden wir genau so handeln, denn eine Eigenschaft scheint den Menschen zu fehlen, die Einsicht. Wir benehmen uns wie Weidevieh. Wir haben uns die Anführer der Herde ausgesucht und jetzt erwarten wir, dass sie uns zu den fettesten Weideplätzen führen. Anders gesagt, klappt es nicht nach unseren Vorstellungen, schimpfen wir lauthals über das Versagen und erwarten, dass sie es besser machen. Machen sollen aber immer die anderen was und unsere Pfründe nur ja nicht antasten. Das ist das Verhalten von Zuschauern. Die eigene Einstellung muss sich ändern. Man darf von anderen keine Initiative erwarten, wenn man selbst keine Initiative ergreift.

Die Fehler in der Politik, die zu der heutigen Situation geführt haben, sind Vergangenheit, ebenso, wie die Fehler, die wir selbst gemacht haben. Soll eine Änderung herbeigeführt werden, kann die Politik das nur durch Zwangsmaßnahmen erreichen. Alle in letzter Zeit getroffenen Maßnahmen sind Zwangsmaßnahmen, aber halbherzig und an den falschen Stellen angesetzt.

Helfen kann nur ein ganzheitlicher Ansatz. Ganzheitlich heißt, jeder muss mithelfen. Die Kutsche steckt im Schlamm. Wenn wir erwarten dass der Kutscher (Politik) sie alleine aus dem Schlamm zieht, und wir noch nicht einmal bereit sind, auszusteigen, versinkt sie nur tiefer im Dreck. Die Agenda 2010 ist nur die Aufforderung, aus der Kutsche auszusteigen. Doch das reicht nicht. Wir müssen schieben helfen, wenn wir weiter wollen. Solange wir das nicht begreifen, kann es nur schlimmer werden.

Woher sollen aber Konzepte für grundlegende Reformen kommen. Na, ganz einfach, aus den Reihen der Bürger. Unter 80 Millionen Bürgern gibt es reichlich solche, denen die Sinne nicht vernagelt sind und die auch umsetzbare Ideen zu Verbesserungen haben. Mit diesen Seiten will ich meine Ideen vorstellen. Die nachfolgend vorgestellten Projekte sind als Grobkonzept konzipiert und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei der Darstellung geht es um die jeweilige Grundidee und einen groben Ablaufplan. Die Weiterentwicklung (das wäre mein Wunsch) liegt in den Händen anderer.

Sollte Ihnen meine Ideen einleuchten, dann geben Sie sie weiter. Sollten Sie grundlegende Fehler finden, dann schicken Sie mir eine Mail. Gehören Sie aber zu den Leuten, die nur das St.-Florian-Prinzip (heiliger St. Florian, verschon' mein Haus, zünd' andere an) kennen, dann vergessen Sie's.