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Erstelldatum: 02.02.2010

Klima?

In Kopenhagen ging die Klimakonferenz ohne wirkliches Ergebnis zu Ende. Die Klimaschützer der ganzen Welt sind enttäuscht von diesem Ergebnis und unsere Mutter der Nation (nein, nicht von der Leyen, sondern Angela) hat sich fest vorgenommen, das Thema in der EU zu puschen.

Genau das aber macht mich sehr nachdenklich. Normalerweise sitzt Angela alle Probleme aus. Wenn sie aber ein Thema in der EU puschen will, dann geht sie das energisch an, wie sie mit dem Lissabonvertrag ja zur Genüge bewiesen hat. Dabei spielt es keine Rolle, was es kostet (siehe Bankenrettung) oder ob das Vorgehen mit demokratischen Regeln in Einklang steht (Lissabonvertrag).

Die EU, das sollte uns klar sein, ist keine Organisation zum Wohle der Völker. Mehr als eine Organisation ist sie aber auch nicht. Ihr Status ist gleichzusetzen mit dem der WTO oder Weltbank, eine Organisation mit supranationalem Charakter und dem Recht, völkerrechtlich verbindliche Verträge abzuschließen. Die engste Verwandtschaft hat sie mit der WTO, denn bei diesen beiden Organisationen geht es trotz aller honigsüßen Worte nur um das Geschäft. Doch das weiß man in Form von verbalen Formulierungen so gut zu verstecken, dass es den Massen nicht auffällt. Um das Verständnis weiter zu erschweren, sind solche grundsätzlichen Verträge wie die im Lissabonvertrag zusammengefassten Verträge "Konsolidierte Fassung des Vertrags über die Europäische Union und des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union, sowie die schon mit der gescheiterten EU-Verfassung verabschiedete EU-Charta, die in den beiden Verträgen nicht mehr separat angeführt, sondern nur noch als gültig ausgewiesen wird" und die WTO-Verträge nicht nur ausgesprochen voluminös, sondern verwenden zusätzlich ausgesprochen häufig Rückbezüge auf andere Artikel der Verträge oder gar auf andere Verträge. Das macht es dem normalen Menschen nahezu unmöglich, die Fallstricke solcher Verträge zu erkennen oder auch nur halbwegs zu verstehen. Auch die vielen Ausnahmeregeln werden damit verdeckt. Als ob das nicht reicht, wurden im Lissabonvertrag, wie zuvor in der gescheiterten EU-Verfassung den Verträgen so genannte Protokolle und Erklärungen angefügt, die wiederum rechtlich verbindlich sind und die in den eigentlichen Verträgen definierten Artikel um zusätzliche Ausnahmeregeln (für einzelne EU-Länder) oder zusätzliche Vereinbarungen ergänzen. Es ist stark zu vermuten, dass der grundsätzliche Ausbau dieser Verträge nicht von politischen Staatsrechtlern (falls es die überhaupt gibt), sondern von bestimmten Interessengruppen gestaltet wurde. Weil die gescheiterte EU-Verfassung und der schließlich verabschiedete und nahezu wortgleiche Lissabonvertrag zum überwiegenden Teil auf den Artikeln der römischen Verträge beruht, von denen bekannt ist, dass sie überwiegend von der 1954 ins Leben gerufenen Bilderberggruppe ausgearbeitet wurden, lässt sich bereits erahnen, wer hinter diesen Verträgen wirklich steht.

Ginge es bei der EU wirklich um Frieden, würden die Verträge nicht die Verpflichtung zur permanenten Aufrüstung der EU-Staaten beinhalten, sondern stattdessen die Abrüstung vor allem aller westlichen Staaten und Russlands betreiben und einen Stopp aller aus diesen Staaten erfolgenden Waffenlieferungen anstreben wollen. Sie würden die Macht der Geheimdienste brechen und jeglichen staatlich sanktionierten Mord unterbinden und wie jeden Mord strafrechtlich verfolgen lassen. Gleiches gilt für die Folter.

Ginge es bei der EU wirklich um wirtschaftlichen Wohlstand für alle, müsste sie die wirtschaftliche Ungleichheit der EU-Staaten beseitigen und ein für alle EU-Staaten einheitliches Steuerrecht schaffen, um damit dem Unternehmenstourismus Schranken zu gebieten. Sie dürfte die Abwanderung von Unternehmen nicht noch steuerlich subventionieren, sondern müsste sie im Gegenteil mit zusätzlichen Steuern belasten. Doch das alles sieht der Lissabonvertrag nicht nur nicht vor, sondern er verlangt das genaue Gegenteil. Damit werden die Völker der EU nicht geeint, sondern gegeneinander ausgespielt.

Diese Darstellung hat nur bedingt mit dem Klima zu tun. Sie soll verdeutlichen, welche wahren Hintergründe sich hinter so manchen wohlklingenden politischen Absichten verbergen. Es ist die Frage zu stellen, ob das ganze Szenario über den Klimawandel nicht die gleichen Hintergründe hat. Gerade im letzten Jahr wurde den Menschen erneut bewiesen, dass ein probates Mittel der globalen Industrie unter Mithilfe der Politik und der Wissenschaft darin besteht, Angst und Panik zu erzeugen. Gemeint ist das Possenspiel um die Schweingrippe. Aber, wohl als Folge von ähnlichen Theaterspielen wie Vogelgrippe, BSE, SARS usw. haben die Bevölkerungen trotz täglicher Hiobsbotschaften in der Presse nicht mehr wie gewohnt reagiert und sich damit wohl geschäftsschädigend verhalten. Anders als früher haben sogar einzelne Presseorgane nicht in die übliche Panikmache eingestimmt, sondern Hintergründe aufgedeckt, die aufzeigen, dass die maßgeblichen Wissenschaftler für die angebliche pandemische Epidemie sehr enge und lukrative Verbindungen zu den Impfstoffherstellern der Pharmaindustrie unterhalten. So sind 12 der 16 für die ständige Impfkommission des RKI (Robert Koch Institut) in maßgeblichen Positionen der Impfstoffhersteller tätig (Quelle: Tagesspiegel vom 1.11. 2009).

Auch beim Thema Schweinegrippe hat sich die Politik vehement für eine Impfung eingesetzt, so, wie sie sich jedes Jahr auf für eine Impfung zur normalen Grippe einsetzt. Doch auch die jährliche Grippeimpfung sollte zur Nachdenklichkeit anregen.

  • Wie können die Impfstoffhersteller schon vor dem Auftauchen einer Grippe wissen, welchen Impfstoff sie bereitstellen müssen, obwohl sie den Typus des Erregers doch noch gar nicht kennen?
  • Warum muss die Impfung jedes Jahr wiederholt werden, wenn doch bereits der Körper aufgrund einer zuvor erfolgten Grippeimpfung eine Immunabwehr organisiert hat?
  • Ist nicht die derzeit festgestellte Resistenz von Viren gegen Tamiflu eine mögliche Folge der alljährlich erfolgenden Impfungen, so wie man es auch von der übertrieben Verwendung von Antibiotika her bereits kennt?
  • Ist die körpereigene Abwehr so vergesslich, dass sie jedes Jahr einer erneuten Impfung bedarf, um an die bösen Viren erinnert zu werden?
  • Oder geht es bei dem gesamten Impftheater lediglich ums Geschäft, völlig losgelöst von der Frage, ob der Impfwahn vielleicht grundsätzliche Folgen wie eine permanente Schwächung statt Stärkung der körpereigenen Abwehr zur Folge hat?
  • Ist möglicherweise die ständige Zunahme von Allergien nichts als eine Folge oder einer Teilfolge eines "verwirrten Immunsystems", welches aufgrund ständiger über die Erfordernisse hinausgehenden Zufuhr von Medikamenten zur Immunabwehr zu reagieren beginnt, wie es wäre, als würde man zum Polieren einer Fläche eine Feile oder Raspel benutzen?

Würde man sich diese Fragen stellen, dann würde sich vermutlich der Blick auf die gesamte Gesundheitsindustrie ändern. Vielleicht deshalb, weil man begriffen hat, dass jede Form der Industrie einzig auf der Basis der Erwirtschaftung von Gewinnen und auf mögliche Profitmaximierung angelegt ist. Warum sollte das bei den Pharmakonzernen, bei dem überwiegenden Teil der Ärzteschaft und der Apotheker anders sein? Was aber ist mit den Experten? Jemand hat einmal gesagt: "Jeder ist käuflich. Es ist nur eine Frage des Preises". Das ist wohl wahr und wer von sich behauptet, er/sie nicht, hat vielleicht nur noch nicht das richtige, auf seine Situation und seinen Charakter zugeschnittene, Angebot bekommen. Und mit den Wölfen zu heulen ist in jedem Fall leichter, wenn es mit einem attraktiven Angebot verbunden ist.

Jedem Menschen ist von Hause aus ein Verstand mitgegeben, aber eine Mehrheit hat sich entschieden, ihn ausschließlich oder fast ausschließlich für Nebensächlichkeiten anzuwenden. Für die wichtigen Fragen hat man ja die Politik, die Wissenschaft, die Experten. Selbstverwirklichung ist ein häufig gebrauchter Begriff, besonders in der Emanzipations- und Gender-Bewegung. Wenn aber diese Selbstverwirklichung nicht damit beginnt, den eigenen Verstand zu nutzen, sondern lediglich dazu, die Schlagwörter einer entsprechenden Bewegung zu verwenden und jegliche darauf aufgebaute Argumentation zu übernehmen und anzuwenden, ohne sie zu durchdenken, begibt man sich in eine unter Umständen tödliche Falle.

Angela Merkel setzt sich nun intensiv für Maßnahmen gegen den Klimawandel ein. Das alleine sollte den Klimawandel schon als fraglich erscheinen lassen. Aber ein Blick auf die bisher eingeleiteten Maßnahmen kann die Skepsis gegenüber den offiziellen Aussagen nur ausweiten.

  • Wurde der Flugverkehr eingeschränkt, der mit zu den größten Umweltverschmutzern zählt und zumindest bei innerstaatlichen Flügen leicht durch den Bahnreiseverkehr völlig ersetzt werden könnte?
  • Wurde die Autoindustrie verpflichtet, in einem eng begrenztem Zeitrahmen Kraftfahrzeuge mit niedrigem Verbrauch und alternative Antriebsarten zu entwickeln? (Es gab seitens der Automobilindustrie bisher nur Absichtserklärungen und seitens der Politik keine verpflichtenden Maßnahmen).
  • Gibt es auch nur die geringsten Anzeichen dafür, dass westliche Staaten die Absicht haben, den ungeheuren Aufwand an Energie für die Herstellung von hochkomplexen Waffensystemen herunter zu fahren?
  • Gibt es auch nur die geringsten Anzeichen dafür, dass westliche Staaten die Absicht haben, den Einsatz ihrer Kriegsmaschinerie zu reduzieren?
  • Gibt es auch nur die geringsten Anzeichen dafür, dass westliche Staaten die Absicht haben, dem Abholzen der Regenwälder in Form von Einfuhrverboten von bestimmten Hölzern oder dem Kahlschlag zugunsten von Monokulturen durch fast ausschließlich multinationale Konzerne Einhalt zu gebieten?
  • Müssen die Städte der westlichen Welt jeden Tag taghell erleuchtet sein? Müssten die Staaten zu Weihnachten nicht auf die umweltschädliche Weihnachtsbeleuchtung verzichten, wenn Energie zur Einsparung von CO2-Emissionen nur sparsam verwendet werden soll?

Das ist nur eine kleine Auswahl der Fragen, die man sich in Sachen Klimawandel stellen sollte, bevor man sich von der allgemeinen Hysterie anstecken lässt. " Cui bono" haben sich die alten Römer bereits gefragt. Wem nützt es. Diese Frage wird heute viel zu selten gestellt, weil die "Experten" diese Frage schon beantworten, bevor sie gestellt wird und ihre Antwort lautet immer "EUCH". Und leider fragen heute zu wenige Menschen nach, ob die "Experten" damit auch die Wahrheit sagen. Selbst der Umstand, dass erst vor wenigen Wochen bekannt wurde, dass Klimaforscher mit getürkten Daten gearbeitet haben, reichte es der Masse, dass die Presse und die "Experten" unisono erklärten, das ändere nichts an den Gegebenheiten des Klimawandels.

Nun ist es ganz natürlich, dass der so genannte Otto Normalverbraucher und die weniger bekannte Emma Tütensuppe (um der Emanzipationsbewegung und den Diskriminierungsregelungen der EU gerecht zu werden) das überaus komplexe System des Klima-Geschehens auf diesem Planeten nicht verstehen. Nur, wer sagt denn eigentlich, dass die Klimaforscher es verstehen? Alle mit dem Klima zusammenhängenden Fragen sind zwar schon uralt, aber die Möglichkeiten, nach Antworten zu suchen, bestehen erst sein wenigen Jahren. Die bereits existierenden Theorien sind dabei sehr unterschiedlich (man denke nur an die Chaos-Theorie). Was stutzig machen sollte, ist der Hinweis, dass nicht nur der CO2-Anstieg, sondern auch der Anstieg von Methan, vermutlich verursacht durch die Tierhaltung, mitverantwortlich für den Klimawandel ist. Bedenkt man jedoch, dass der Mensch vor allem in Afrika und Asien ganze Tierarten ausgerottet und die Herdentiere Afrikas erheblich dezimiert hat, erscheint ein Anstieg der Methanwerte durch Viehzucht eher unwahrscheinlich, war doch die Tier-Population noch vor 50 bis 100 Jahren vermutlich erheblich größer, als sie heute ist.

Die Klima-Szenarien beruhen auf statistischen Daten, die mit Computersimulationen hochgerechnet werden. Welche Daten dabei alles verwendet werden, wissen vermutlich nur wenige Menschen außerhalb der Zunft der Klimaforscher. Eines aber ist sicher, die Klimaforschung hat, bedingt durch die Kassandrarufe, einen enormen Aufschwung genommen. Ist es da verwunderlich, wenn plötzlich Daten verschwinden, die vielleicht das ganze Thema als Schwindel entlarven könnten? Sollte man, um für sich selbst einen Standpunkt zu entwickeln, nicht erst einmal ein paar leicht zu erhaltene Fakten sammeln? Diese Fakten beginnen mit dem Sonnensystem an sich.

Das Sonnensystem

Schaut man, möglichst weitab von Ballungszentren in den Himmel, erfreuen uns die kleinen Lichter, mit denen die Schwärze des Nachthimmels ein wenig aufgehellt wird. Wäre dort nur Schwärze, hätte das etwas Bedrohliches, aber diese kleinen Lichtpunkte in der Schwärze nehmen der Bedrohlichkeit den Schrecken und machen einem anderen Gefühl Platz, einem Gefühl der Ehrfurcht. Der Mensch weiß dank wissenschaftlicher Arbeit inzwischen, dass diese unterschiedlich großen Lichtpunkte Sonnen sind, wie die Erdensonne, aber wegen der Entfernung zur Erde nur noch als kleine Lichtpunkte wahrgenommen werden können.

Seltener macht man sich bei der Betrachtung des Sternenhimmels klar, dass das Licht, das man sieht, die Erde erst nach Jahren erreicht hat. Auch wird nicht bewusst, dass all diese Sterne doch nur ein Ausschnitt des als Universum oder Weltraum bezeichneten Ganzen sind und die Zahl der Sonnen in diesem Universum viel größer ist, als der Normalmensch ahnt. Einen Eindruck dazu gewinnt man vielleicht, wenn man durch das Okular in einer Sternwarte blickt. Die Wissenschaft hat in diesem Universum verschiedene Galaxien entdeckt und eine dieser Galaxien ist die Milchstraße, die Galaxie, zu der auch das relativ kleine Sonnensystem mit der Erde gehört. Dieses unser Sonnensystem liegt ca. 25.000 bis 28.000 Lichtjahre vom Zentrum der Milchstraße entfernt in nördlich der galaktischen Scheibe. Die Entfernungsangeben bei Sternen erfolgen in der Regel in Lichtjahren, also der Zeit, die das Licht benötigt, die Strecke zurückzulegen, bis es die Erde erreicht. Dabei legt das Licht im Vakuum in einem Jahr etwa 9,5 Billionen km zurück.

Das Zentralgestirn unseres Sonnensystems ist per Definition ein Stern, die Sonne, die in Ihrem Gravitationsbereich 8 als Planeten definierte Trabanten hat, die in einer Kreisbahn, genauer in elliptischen Bahnen die Sonne umkreisen. Einige dieser Planeten haben eigene Trabanten, die von der Gravitationskraft der Planeten in einer Umlaufbahn um den jeweiligen Planeten gehalten werden.

Einen Stern (Sonne) und acht Planeten gibt es per Definition im Sonnensystem, dahinter den so genannten Kuipergürtel, auch als Edgeworth-Kuiper-Belt bezeichnet, eine scheibenförmige Region außerhalb der Bahn des Neptun mit mehr als 70.000 Objekten, deren Durchmesser mehr als 100 km beträgt. Heute wird auch Pluto, der bis 2006 als 9. Planet des Sonnensystems galt, dem Kuipergürtel als Objekt zugeordnet. Der Status als Planet wurde Pluto 2006 aberkannt. Man vermutet, dass sich im Kuipergürtel aus planetarischem Material und stellarem Staub Kometen bilden.

Die 8 Planeten innerhalb des Sonnensystems in der Reihenfolge ihrer Umlaufbahnen sind:

Die Sonne einzuzeichnen, hätte den Rahmen der Grafik gesprengt, weil die Masse der Sonne (1,989 1030 kg) ein Mehrfaches aller Planeten des Sonnensystems ausmacht und ihr Durchmesser 1.391.400 km (1,3914 106 km) beträgt. Weil die Kugelform der Planeten nicht bei allen Planeten völlig gegeben ist, weil sie eine Abplattung an den Polen haben, wurden Messungen über den Durchmesser sowohl für den Äquator (horizontal) als auch für die Pole (vertikal mit jeweiligem Neigungswinkel) durchgeführt.
Zwischen Mars und Jupiter befindet sich der Asteroiden-Gürtel mit inzwischen über 400.000 erfassten Objekten. Der Saturn als zweitgrößter Planet des Sonnensystems ist von Ringen umgeben, die größtenteils aus Wassereis und Gesteinsbrocken bestehen.
Rechnet man die Masse des gesamten Sonnensystems zusammen, entfallen davon kapp 99,9% alleine auf die Sonne.

Die Erde, von der Sonne aus gesehen der 3. Planet, steht mit ihrem Durchmesser (äquatorial) von 12.756 km an 5. Stelle (Durchmesser und Masse) und ist nur unwesentlich größer, als die Venus, aber um ein Vielfaches kleiner als die äußeren Planeten (ab Jupiter). Die Erde ist bisher der einzige bekannte Planet, der Leben enthält. Sie wird von einem Trabanten, dem Mond umkreist. Lange Zeit galt sie als der einzige Planet im Sonnensystem, der von einem Trabanten umkreist wurde, der nicht die Sonne umkreiste. Erst Galileo Galileis entdeckte, dass es weitere Himmelskörper gab, die nicht die Sonne umkreisten, die später nach ihm benannten Monde des Jupiters (galiläische Monde) Io, Europa, Ganymed und Kallisto. Im Laufe der Jahrhunderte wurden zahlreiche weitere solcher Himmelskörper entdeckt, die als Trabanten Planeten des Sonnensystems umkreisen. Inzwischen weiß man, dass Ganymed (Trabant des Jupiters, x 5.262 km) und Titan (Trabant des Saturns, x 5.150 km) einen größeren Durchmesser haben, als der sonnennächste Planet Merkur. Der Erdmond ist mit seinem x von 3.476 km der fünftgrößte der bekannten Monde und steht an 14. Stelle aller bekannten Himmelskörper des Sonnensystems.

Die Erde

Hier soll nicht ein Lehrbuch über Paläogeographie entstehen, doch für das Verständnis der zu gewissen theoretischen Überlegungen im Widerspruch stehenden Äußerungen zum klimatischen Geschehen muss ein oberflächliches Wissen über die Erde, ihre Entstehung und ihre Beschaffenheit vorausgesetzt werden.

Die Erde ist, wie die meisten anderen Planeten unseres Sonnensystems auch, eine an den Polen abgeplattete Kugel. Das bedeutet, sie hat je nach Messung unterschiedliche Durchmesser und damit auch unterschiedliche Umfänge. Deshalb einigte man sich für die allgemein gültige Messung des Erdumfangs den mittleren Radius von 6.370 km anzuwenden und kommt damit auf einen mittleren Erdumfang von 40.024 km (U = 2p * 6.370 = 40.024). Daraus ergibt sich eine Oberfläche von ca. 510.100.000 km2, was in etwa einem Zwölftel der Oberfläche des Jupiters (61.420.000.000 km2), dem größten Planeten des Sonnsystems entspricht.

Nun könnte man von einem Gesteinsbrocken reden, der die Sonne umkreist, aber das wäre nicht ganz richtig, denn eigentlich ist es ein Glutball, der im Laufe der Jahrmilliarden eine dünne Kruste an der Oberfläche gebildet hat. Die Wissenschaft spricht bei der Erde von einem Schalenmodell und unterscheidet zunächst einmal zwischen dem Erdkern und dem Erdmantel. Anschließend wird der Erdkern in einen inneren und einen äußeren Erdkern unterteilt. Der innere Erdkern, nach wissenschaftlichen Messungen zwischen 5100 km und 6371 km unter der Erdoberfläche mit Temperaturen von 4.000 bis 5.000 Grad Celsius. Er ist umgeben vom äußeren Kern, der sich von 2.900 bis 5.100 km unter der Erdoberfläche erstreckt und immer noch Temperaturen von etwa 2.900 Grad Celsius aufweist. Der äußere Erdkern wird dann vom Erdmantel umgeben. Der Erdmantel wird in den unteren Mantel mit einer Tiefe von 660 bis 2.900 km und einer Temperatur von ca. 2.000 Grad Celsius angegeben, gefolgt von einer Übergangszone mit einer Oberflächenentfernung von 410 bis 660 km und dem äußeren Erdmantel, dessen Abschluss die ca. 40 km dicke Erdkruste bildet. Die Temperaturen des Erdmantels insgesamt betragen ca. 100 Grad unmittelbar unter der Erdkruste und können bis zum Erdkern allerdings bis 3.500 Grad erreichen.

Man stelle sich vor, Südamerika, Afrika, Indien und Australien lagen einmal in der Nähe des Südpols, während durch Nordamerika, Grönland und Europa der Äquator verlief. So zumindest hat die Erde nach wissenschaftlichen Berechnungen im oberen Karbon (vor etwa 325 bis 290 Millionen Jahren ausgesehen. Denn die Vorstellung vom "festen Boden unter den Füßen" ist nur bedingt richtig. Die Erdkruste schwimmt nach der 1912 von Alfred Wegener aufgestellten Theorie des Kontinentaldriftings auf der zähflüssigen Masse des Erdmantels. Wurde diese Theorie erst abgelehnt, hat sie sich inzwischen zur allgemeinen Lehrmeinung verfestigt und damit die Lehre der Plattentektonik begründet.

Nach der Theorie der Paläogeographie entstand durch die Kollision zwischen dem Kontinent Sibiria und den bereits im Karbonzeitalter vereinigten Kontinenten Gondwana und Laurussia im Perm (letzte Periode des Paläozoikums, nach dem Karbon vor etwas 290 bis 250 Millionen Jahren) der Superkontinent Pangaea. Pangaea enthielt fast die gesamte Landmasse der Erde, ausgenommen einiger kleiner im Osten der Palaeotethys (Randmeer zwischen den erdgeschichtlichen Kontinenten Laurussia im Norden und Gondwana im Osten), der dann vermutlich im Trias bis zum Jura wieder zerbrach (vor ca. 200 bis vor 135 Millionen Jahren) und damit die bis heute andauernde Kontinentaldrift der heute bekannten Erdteile einleitete.

Bei der Entstehung des Superkontinents Pangaea soll durch Auffaltung auch der Ural, die heutige Ostgrenze Europas zu Asien, entstanden sein. Wenn von tektonischen Platten die Rede ist, darf man nicht davon ausgehen, dass es sich dabei um die Kontinente handelt. Der äußere Teil des Erdmantels wird als lithosphärischer Mantel bezeichnet und bildet zusammen mit der Erdkruste die Lithosphäre. Weil aber die Erdoberfläche nur zu 29% aus festem Boden und zu 71% aus Wasser besteht und die unter dem lithosphärischen Mantel sitzende und teilweise aufgeschmolzene Asthenosphäre liegt, haben sich tektonische Platten herausgebildet, deren jeweilige Ausdehnung nichts mit den Kontinenten oder Meeren zu tun haben. Schließlich ist auch der Meeresboden Teil der Erdkruste. Weil die Asthenosphäre teilflüssig ist, spielen sich die tektonischen Bewegungen der lithosphärischen Platten nach anderen geophysikalischen Gesetzen ab. Durch die dort ablaufenden Prozesse und durch den Zusammenprall solcher tektonischen Platten entstehen Gebirge, Erdbeben und brechen Vulkane aus. Diese Prozesse haben ebenfalls enormen Einfluss auf das Klima.

Die Erdkruste teilt sich auf in die kontinentale und die ozeanische Kruste, die sowohl in ihrer Entstehung als auch in ihrer Beschaffenheit unterschiedlich sind. Die kontinentale Kruste ist mit einer mittleren Dicke von ca. 40 km entschieden dicker, als die ozeanische Kruste, deren Dicke zwischen 5 km und 7 km liegt. An den Rändern der tektonischen Platten entstehen dabei durch das Auseinanderdriften Risse in der Kruste, durch die heißes Magma austritt, erstarrt und damit eine Gebirgslandschaft auf dem Meeresboden erzeugt, die man auch als mittelozeanischer Rücken bezeichnet. Es spielt hier keine Rolle, dass die Heftigkeit, mit welcher die unterseeischen Vorgänge stattfinden, auch abhängig von der Geschwindigkeit ist, mit welcher die Platten auseinander driften (zwischen 2cm und 20 cm pro Jahr), es sei denn, man bringt die Vorgänge mit dem Wetter in Verbindung. Jeder unterseeische Austritt von Magma wird an der Stelle des Austritts von einer ungeheuren Erhitzung des Wassers begleitet. Das Wasser dort kann sich auf 400 bis 500 erhitzen und wird beim Hochsteigen wieder abgekühlt. Das aufsteigende Magma aus diesen Rissen wirkt wie eine Schweißnaht, welche den Riss wieder verschließt. Weil aber die Forschung dieser Vorgänge noch in den Kinderschuhen steckt und es vor allem in den Tiefseebereichen derzeit noch kaum Möglichkeiten eingehender Untersuchungen gibt, kann auch die theoretische Betrachtung, dass die Erwärmung der Meere auch u. U. mehr durch diese Vorgänge als durch die Oberflächenstrahlung der Sonne erfolgt.

Die Atmosphäre

Um die Erde spannt sich eine Schutzhülle, Atmosphäre genannt. Eine Hülle, gebildet aus verschiedenen Gasen, deren Hauptbestandteil Stickstoff und Sauerstoff ist. Nimmt man es genau, dann ist es keine Hülle im eigentlichen Sinn, sondern mehrere Schichten mit unterschiedlichen Zusammensetzungen, die, wie zusätzlich eingepackt, jeweils durch eine dünne Haut voneinander getrennt sind. Das ist wichtig, weil die einzelnen Sphären jeweils andere Zusammensetzungen und Eigenschaften haben.

Gase
Bestandteil
Zeichen
Volumen in %
Stickstoff (N2) 78,084
Sauerstoff (O2) 20,948
Argon (Ar) 0,934
Kohlendioxyd (CO2) 0,038
(variabler Wert)
Neon (Ne) 0,001818
Wasserstoff (H2) 0,001-0,00005
Methan (CH4) 0,0002
Helium (He) 0,00052
Krypton (Kr) 0,000114
Schwefeldioxyd (SO2) 0,0001
(variabler Wert)
Distickstoffoxyd (N2O) 0,000 05
Xenon (Xe) 0,000 0087
Ammoniak (NH3) 0,000 0026
Ozon (O3) 0,000 002
(variabler Wert)

Die Troposphäre

Die Troposphäre ist die eigentliche Wetterschicht der Erde. Die Angaben über ihre Höhe und Dichte sind je nach Quelle unterschiedlich. Ihre Höhe soll an den Polen zwischen 5 km und 7 bis 8 km schwanken, am Äquator ca. 18 km und in Europa zwischen 10 und 12 km betragen. In der Troposphäre sind etwa 90% der Luft und fast der gesamte Wasserdampf enthalten. Die Wärme nimmt in der Troposphäre mit steigender Höhe kontinuierlich ab, um ca. 6,5 pro km Höhe. Nach bisherigen Erkenntnissen (Theorien) hat die Sonnenstrahlung nur wenig Einfluss auf die Bodenwärme. Der größte Teil der Wärme wird dem Boden entnommen. Begrenzt wird die Troposphäre durch die Tropopause, die sie von der Stratosphäre abgrenzt. Dort beträgt die Temperatur bis minus 45 an den Polen und minus 75 am Äquator.

Durch das Aufsteigen von warmer Luft und dem Absinken kalter Luft werden mit der Durchmischung Wetterfronten gebildet (Hoch- und Tiefdruckgebiete). Ab der in der Stratosphäre liegenden Ozonschicht steigt die Temperatur wieder an und bildet damit eine Grenze für die auf- und absteigenden Gase. Diese als Inversionsschicht bezeichnete Grenze zwischen der Abkühlung der Troposphäre und der wieder zunehmenden Erwärmung in der Stratosphäre ist die Tropopause. Allerdings findet die Durchmischung der Atmosphäre auch noch bis oberhalb der Stratosphäre statt und endet erst in ca. 100 km Höhe (Turbopause). Wasser hingegen kann nicht mehr als Wasserdampf bei der zunehmenden Erkaltung und Verdünnung der Luft nach oben transportiert werden und bleibt somit unterhalb der Tropopause gefangen. Wer im Flugzeug hat nicht schon die Wolkenberge unterhalb der Jets und den strahlend blauen Himmel darüber (Stratosphäre) gesehen, wenn die Standardflughöhe von 10.000 m bis 15.000 m erreicht ist?

Die Stratosphäre

In der Stratosphäre befindet sich die Ozonschicht. Sie ist die Erd-eigene Abwehr gegen die UV-Strahlung der Sonne, weil sie diese Strahlung absorbiert, was wiederum verantwortlich dafür ist, dass die Temperatur wieder ansteigt. Das vom Ozon absorbierte UV-Licht der Sonne wird in Wärme erzeugende elektromagnetische Wellen umgewandelt. Damit wird die mit durchschnittlich auf minus 60 gekühlte Luft aus der Troposphäre aufgewärmt und steigt auf fast 0 Celsius noch innerhalb der Ozonschicht an.

Die negative Wirkung von Fluorchlorkohlenwasserstoff-Atomen (FCKW) auf die Ozonschicht ist bedingt durch den Umstand, dass diese Stoffe ungehindert die Troposphäre passieren können, ohne zerstört zu werden. Erreichen sie dann die Stratosphäre, beginnt das wesentlich intensivere Sonnenlicht, sie aufzuspalten. Hierdurch entstehen Clorradikale, die die Ozonschicht schädigen können.

Die Mesosphäre

In der oberhalb der Stratosphäre liegenden Mesosphäre findet erneut eine Umkehr der Verhältnisse statt. Luftdruck und Temperatur sinken extrem ab und die UV-Strahlung ist so extrem, dass ein Mensch sich innerhalb kürzester Zeit schwerste Verbrennungen zuziehen würde. Ob er das allerdings bemerken würde, ist fraglich, denn die Luft ist so dünn, dass er nicht atmen könnte. Was der Mensch mit schwärmerischer Verzückung als Sternschnuppe wahrnimmt, sind zumeist in der Mesosphäre verglühende kleine Meteoriten.

Die Ionosphäre

Die Ionosphäre beginnt in etwa 80 km Höhe und reicht bis in den interstellaren Raum. Sie wird so genannt, weil sie signifikante Mengen von Elektronen und Ionen enthält. Die in der Ionosphäre stattfindende Reflektion von Kurzwellen hat deshalb für den Funkverkehr auf der Erde große Bedeutung. Die Erforschung der Ionosphäre wird sowohl mit Bodenstationen als auch mit Satelliten betrieben.
Ob diese Erforschung von Stationen wie Haarp (ein US-amerikanisches ziviles und militärisches Forschungsprogramm, bei dem hochfrequente elektromagnetische Wellen zur Untersuchung der oberen Atmosphäre) oder Sura (Ionospheric Heating Facility) wirklich nur den angegebenen Forschungszwecken dienen, wird vielfach angezweifelt.

Die Thermosphäre und die Exosphäre

Diese beiden Sphären sind bereits das Tor zum Weltraum und spielen nach meiner Kenntnis für das Wetter auf der Erde nur noch eine untergeordnete Rolle.

Diese ganzen Einzelheiten unseres Sonnensystems und der Erde zeigen, dass es sehr viele und größtenteils noch wenig erforschte Zusammenhänge gibt. Ob es bereits vernünftige Theorien darüber gibt, ob und wenn, welche Einflüsse die Konstellation der Planeten des Sonnensystems u. U. auf die Erde haben (abgesehen von der Astrologie), weiß ich nicht, halte einen solchen Eindruck aber für sehr wahrscheinlich.

Was die Frage des Klimas betrifft, nutze ich keine Supercomputer, um Simulationen zu erzeugen, deren Datenbasis dann, wie sich ja inzwischen herausgestellt hat, manipuliert wird, um die gewünschten Ergebnisse zu erzeugen. Ist die Frage des Klimawandels nur ein Cyber-Game, oder soll eine neue Religion gegründet werden? Ich versuche, mit einfachen und mathematisch nachvollziehbaren Überlegungen an die Sache heranzugehen. Der Mensch misst ca. 2 m. Die Erde hat einen Umfang von (ungenau) 40.000 km, das entspricht 40.000.000 m. Ein Mensch misst in der Länge somit 0,000005% des Erdumfangs. Vergleiche ich das im Verhältnis der Größe des Menschen zu einer Bakterie, muss die Bakterie im Vergleich riesig sein. Alleine auf der menschlichen Haut tummeln sich rund 1 Billion Bakterien, aber auf der gesamten Erde nur 6,5 Milliarden Menschen. Würden wir die Erde auf Apfelgröße schrumpfen, hätte alles Bohren und Schürfen der Menschen nicht einmal die Schale durchbohrt. Selbst den Himalaya würden wir nicht sehen, sondern allenfalls als leichte Unebenheit spüren können. Und wir Winzlinge sollen wirklich das Klima beeinflussen können?

Das Klimageschehen ist ein derart komplexes Geschehen, dass es sich immer noch weitgehend dem menschlichen Verständnis entzieht. So z. B. wissen wir über eine wesentliche Komponente im Klima, über das Wasser, so gut wie nichts. Das zumindest haben inzwischen einige Forscher festgestellt. Wasser hat so viele Eigenschaften, von denen der Mensch noch nichts weiß und ist dabei nur eine, wenn auch wesentliche Komponente im Klima.

Klimaschwankungen sind keine Seltenheit. Im Gegenteil, sie sind beständiger Bestandteil der Erdgeschichte. Dieser Winter (2009/2010) zeigt mal wieder, dass sich das Klima nicht von einigen Wissenschaftlern auf ein Schema festlegen lässt. Aber die Klimaforscher, endlich mal im Fokus des öffentlichen Interesses, haben sich festgelegt und wir sollen folgen. Folgen heißt vor allem: "Zahlen". Eine neue Ware wurde gefunden, um den Handel zu beleben: "die Emission". Und Presse und Fernsehen folgen, indem sie die Apokalypse täglich in die Welt hinaus tragen. Aber eine Ausnahme gibt es.

Eine Ausnahme von der ständigen Darstellung der Apokalypse bildet der Beitrag “Kulturzeit” auf 3sat vom 19.01.2010. Klicken Sie für die Textversion auf die zweite Zeile: Umweltschutz als neue Weltreligion.

Einer der wenigen Beiträge aus der Informationsflut des Fernsehens, mit dem ich mich identifizieren kann.

Wissenschaft ist vielfach zur Hure verkommen. Wer zahlt, bekommt, wofür er gezahlt hat. Die Wissenschaftler, die diesem Spiel nicht folgen, haben es dafür umso schwerer, denn man versucht alles, sie zu diskreditieren. Das ist anders als früher, als dann zwar intern ein heftiger Streit entbrannte, der aber mit den Mitteln der These und Antithese ausgetragen wurde.

Wer heute den wissenschaftlichen Aussagen Vertrauen schenken will, sollte vor allem die Meinung von Wissenschaftlern suchen, die nicht beständig mit Politik und Presse im Bett liegen. Auch sie können irren, aber dann ist es ein Irrtum und nicht Teil einer bestellten Kampagne.