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Erstelldatum: 21.01.2007

H5N1 lebt!

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet von der Feststellung der WHO (Weltgesundheitsorganisation), dass bei 2 verstorbenen Patienten mit der Vogelgrippe eine Resistenz gegen Tamiflu festgestellt wurde. Das werte ich als den endgültigen Beweis, dass H5N1 lebt und intelligent ist. Dieses Virus kann offenbar lesen und muss durch die Augen der Befallenen den Beipackzettel von Tamiflu gelesen haben. Es scheint auch viel humaner zu sein, als das angenommen wird. Als es nämlich von den vielen Nebenwirkungen von Tamiflu gelesen hat, fasste es das Entsetzen. Als es zusätzlich in den News der Lokalzeitung lesen musste, dass Rumsfeld in Ungnade gefallen ist, hat es als patriotisches US-Virus sogleich seine Rezeptoren verändert und so seinen Widerwillen gegen Tamiflu zum Ausdruck gebracht.

Nach neuesten Erkenntnissen eines Wohlinformierten Webseitenbetreibers konnte allerdings auch festgestellt werden, dass es nur eine Geflügelart gibt, die von H5N1 befallen wird. Der genannte Betreiber behauptet, dass H5N1 lediglich Zeitungsenten befällt. Aus diesem Grunde ist der Genuss von Zeitungslektüre nach Möglichkeit stark einzuschränken.

Eine weitere Gefährdung durch H5N1 soll den wartenden Geiern nach dem Rücktritt eines seltenen bayrischen Vogels drohen. Bei diesen Vögeln soll das Virus eine verstärkte Neigung zu Grabenkämpfen auslösen. Aber diese Meldung ist nicht endgültig gesichert.