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Erstelldatum: 02.08.2018

Bargeld? Weg damit

Das Erste hat am 30.07.2018 einen Beitrag mit dem Titel "Welt ohne Geld"(1) gebracht. Nun, das Thema ist nicht ganz neu, denn darüber habe ich bereits aufgrund eine EU-Aussage vor 1 Jahr geschrieben(2). Dem habe ich nur wenig hinzuzufügen, denn bis es so weit ist, werde ich wohl als Asche meinen Teil zum Klimawandel beitragen.

Ich bin so stolz auf mich, denn mit dem letzten Satz habe ich eine Brücke zum Thema "Klimawandel" geschlagen, eine wichtige Brücke aus meiner Sicht, auch wenn das sicher von vielen Leuten als barer Unsinn angesehen wird. Ich empfehle (nicht nur meinen Lesern) immer, dass man das zwischen Ohren sitzende Denkorgan auch durchaus benutzen darf, ja, sogar, dass man es stets benutzen sollte. Tut man das nicht, sollte man auf die Frage: "Wo lassen Sie denken?" auch eine Antwort parat haben. Sollte die Antwort dann Berlin lauten, werde ich mich entsetzt abwenden und Ihnen empfehlen, keine der Beiträge auf meiner Seite zu lesen, weil das zu viel Verwirrung stiften könnte.

Meine Einlassungen zum Thema Klimawandel füge ich noch einmal an, vielleicht gibt es ja doch den einen oder anderen, der sich über meine Gedankengänge aufregen möchte. Keine Sorge, es kommt noch schlimmer.

Wenn ich mir meine heutigen Mitmenschen so ansehe, denke ich an meine Jugend zurück (lang, lang ist`s her). Ein Telefon hatten damals nur wenige Familien und als wir zu Ende der 50er Jahre eine Telefon bekamen, war ich stolz wie Oskar. Warum eigentlich? Ich habe es nur selten genutzt und so störte ich auch nicht den eigentlichen Grund der Anschaffung, die Rufbereitschaft meiner Mutter.

Nun, ich war jung und habe selten über die Konsequenzen meines Handelns nachgedacht (Sie sehen, auch die Jugend damals war nicht viel anders als die heutige, nur dass wir weniger hatten, über das nachzudenken gelohnt hätte.)

Dann habe ich geheiratet und schon kurze Zeit später hätte ich anfangen müssen, ernsthaft über meine Lebensführung nachzudenken, denn gerade Sklaven müssen sich ihres Sklaven-Daseins bewusst werden. Bei mir dauerte es bis zur Scheidung, als ich im Vertrauen auf die Fairness meiner EX einen Unterhaltsvertrag unterschrieben habe. In einem Roman habe ich mal gelesen, als ein Mann, der Fische mit der bloßen Hand fing, gefragt wurde, wie er das denn anstelle. Er antwortete: "Ich gewinne ihr Vertrauen und dann enttäusche ich es." Seither weiß ich, ich war nichts als ein Fisch und daran werde ich auch heute noch jeden Monat in meinem Kontoauszug erinnert. Das war dann (ein wenig später) der Moment, der mir klar machte, dass man alles hinterfragen und auf möglich Fallstricke hin überprüfen sollte.

Einen Vorteil hatte ihr Kontrollzwang aber doch, er brachte mich (ein wenig gegen meinen Willen) in die EDV (Elektronische Datenverarbeitung) und schon nach kurzer Zeit erkannte ich, dass das der Beruf war, denn ich wollte, weil ich die Arbeit dort liebte. Obwohl ich in den 7 Jahren, die ich dort in Wuppertal in einer Sparkasse zubrachte, einige Verbesserung der Abeitsabläufe einführte, wurde mir in dem Unternehmen mit dem Hinweis, ich sei ein Betriebsfremder, eine Verbesserung meines Tätigkeitsumfelds verweigert und das führte nach meiner Scheidung zu einem Wechsel nach Frankfurt, ein Wechsel, den ich nie bereut habe und der mir auch eine (bescheidene) Karriere ermöglichte.

Schon sehr früh wurde ein PC und ein graphischer Rechner zu meinem Arbeitsgerät, mit denen ich Arbeitsabläufe textlich und graphisch dokumentieren konnte und diese auch bei anderen Unternehmen als Lehrmittel einsetzte. Das hatte zur Folge, dass ich die Arbeitsweise der damals üblichen Betriebssysteme, vor allem MVS, MVS/XA und JES2 sowie die gängigen Zugriffsmethoden selbst verstehen lernte. Gleiches galt für die sich stets erweiternden Datenfernverarbeitungsmodelle und einige der interpretativen Prozeduren (CLIST, REXX) und mit dem Auftauchen der Schnelldrucker auch die dafür erforderlichen Interpretationsprogramme DCF/GML

    DCF (Document Composition Facility) ist ein Programm von IBM, das mit dem SCRIPT/VS Textformatierer arbeitet. SCRIPT/VS verarbeitet Dateien, in denen Text mit SCRIPT-Kontrollwörtern oder GML-Tags versehen ist. Die formatierte Ausgabe erfolgt auf Zeilen- oder Seitendruckern, auf PostScript-fähigen Druckern von IBM oder auf Druckern anderer Hersteller, die den Datenstrom verarbeiten können.

Die in diesem Tool verwendeten GML-Statements sind eine der Grundstrukturen von HTML und waren für mich der Auslöser, meine eigene Webseite zu starten und HTML ist (aus meiner Sicht) für die PC-Programme das, was früher der Assembler war, die direkte Sprache mit dem Computer.

Doch eigentlich interessieren einige Abschnitte meines Lebens wohl eher nicht, ausgenommen, man erkennt, dass die Nutzung des Denkapparats zwischen den Ohren eigentlich jeder Aktion vorausgehen sollte. Die heutige Jugend lässt ein Instrument nur selten aus den Fingern, das Handy. Und hört man ihnen zu, dass gibt es kaum andere Themen als all die APPS und ihre Verwendungsmöglichkeiten und die Verbindungen zu den als Sozial-Medien getarnten Überwachungsmöglichkeiten. Nun ist natürlich mein Geständnis fällig. Ich habe kein Handy, keine APPS, keinen Twitter- oder Facebook-Account und müsste eigentlich den Mund halten. Doch das fällt mir schwer, denn ich habe im Laufe meiner Tätigkeiten auch gesehen, dass die heutigen Möglichkeiten, über die Verwendung elektronischer Geräte komplette Persönlichkeitsprofile zu erstellen, nahezu unbegrenzt sind, es sei denn, man schiebt einen Riegel vor und damit sind wir dann endlich wieder beim Ersatz des Geldes über digitale Wege.

Aldi und Lidl wollen ihre Kassenterminals umstellen, dann muss man nur noch seine APP öffnen und das Handy auf das Band legen und schon werden alle eingekauften Gegenstände erfasst, berechnet, ein Kassenzettel gedruckt und schon ist man fertig, Der alte Knochen oder das alte Mütterchen, die in ihrer Geldbörse nach den Pfennigen greifen, sind dann bald Vergangenheit.

Natürlich gilt das nicht nur für Aldi und Lidl, sondern für alle Geschäftsleute. Auch den kleinen Markthändlern bleibt dann nichts anderes übrig, als ebenfalls diesen Weg zu beschreiten. Gelackmeiert sind die, die am Boden sitzen und hoffen, dass jemand ein paar Cent in ihren Becher wirft. Gelackmeiert sind auch die Personen, denen auch heute schon eine Kontoeröffnung verweigert wird, weil sie nicht "solvent" sind, aber vor allem sind wir alle gelackmeiert, denn wir haben uns ohne Protest in eine Überwachungsfalle drängen lassen, die alles über uns weiß und nichts vergisst. Und die Cloud, die Datenwolke, wird dann zum Damoklesschwert, das beständig über uns schwebt.

Das uns die ARD als Befürworter ständig einen Harvard-Professor präsentiert, verwundert nicht, denn Harvard ist eine der Elite-Unis der USA, deren Interessen auf das Großkapital beschränkt sind.

Tja, hier wäre also vor allem bei der Jugend ein wenig nachdenken hilfreich. Aber ich bin ja noch nicht am Ende, denn es gibt ja noch den Klimawandel, zu dem ich in einigen Berichten meine Meinung gesagt habe, doch nun kommt eine weitere Aussage hinzu. Wenn man die Pressemeldungen durchforstet, stößt man vielleicht auch mal auf Meldungen wie die von scinexx(7) oder Burda(8). Eine Magnetfeldumpolung? Man weiß, dass eine solche Umpolung gelegentlich stattfindet, aber ob es dafür eine Regel gibt, die als Messlatte dienen kann, ist mehr als fraglich. Allerdings schreibt scinexx, dass es bereits einige Ausfälle bei Satelliten gegeben hat und auch der Flugverkehr durch solche Magnetfeldstörungen betroffen werden kann. Ein hervorragender Moment, das Leben aller Menschen auf ein digitales Leben umzustellen. Man muss dem Magnetfeld nur sagen, es möge doch noch ein Weilchen warten und uns bitte auch nicht mit einem Flatus zu beglücken.

Nun frage ich mich allerdings auch, ob diese Beobachtungen bei den Klimaforschern in den Berechnungsmodus integriert wurde, denn in einer Hinsicht sind Computer zuverlässig und treu, sie machen nur, was man ihnen aufträgt, vorausgesetzt , man trägt es rechnerisch fehlerfrei ein. Und wenn ein wichtiges Indiz nicht beachtet wird, sind alle Klima-Prognosen Abfall, wenn auch ziemlich teuer.

(2) Bargeldabschaffung durch die EU? Flegel-g v. 06.05.2017
(3) Klimawandel-1 flegel-g vom 02.02.2010
(4) Klimawandel-2 flegel-g v. 12.12.
(5) Kein Klimawandel? flegel-g v. 08.07.2007
(6) Globale Erwärmung flegel-g v. 01.04.2007
(7) Magnetfeldumpolung SCINEXX v. 02.05.2018
(8) Nicht aufzuhalten: Der Nordpol wird allmählich zum Südpol - das sind die Folgen Burda v. 01.01.2018