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Erstelldatum: 25.05.2015

Herzkino-Spielfilme auf YouTube
oder Märchenfilme für Teenager und Erwachsene

Ich habe keinen Fernseher, deshalb habe ich mir stattdessen in der letzten Zeit auf YouTube Filme angesehen, Filme z. B. von Rosamunde Pilcher, Inga Lindström, Utta Danella, Katie Fforde, Lilly Schönauer usw. Ich kann verstehen, wenn man mir nun einen entsetzlichen Geschmack unterstellt, aber ich mag diese Schmonzetten. Sie amüsieren mich, sind absolut einfach und alle nach dem gleichen Schnittmuster gestrickt. Andererseits werden vor allem in den Filmen von Lindström und Pilcher wunderschöne Landschaften gezeigt (welch riesiges Potential, dass der Mensch noch zerstören kann) und sie sind eine Art Märchenfilme für Erwachsene. Und sollten unter meinen Lesern und Leserinnen auch welche sein, die sich ganz gerne mal solche Filme ansehen, habe ich in der Kopfzeile der Startseite (ganz rechts) unter Herzkino den Link auf ein Frame mit den unterschiedlichen Autoren eingestellt, kann natürlich nicht garantieren, dass YouTube die Filme unter diesen Links im Netz lässt.

Der Grund, warum ich mir diese Filme bevorzugt ansehe, liegt weit in der Vergangenheit. Lang, lang ist's her, da hatte ich ein Märchenbuch der Gebrüder Grimm, geschrieben in der deutschen Kursivschrift. Ich habe dieses Buch, mehr als 1.000 Seiten stark, regelrecht verschlungen und immer und immer wieder gelesen. Ich hatte keine Vorstellung von Königen, Prinzessinnen und Prinzen, sondern habe mir selbst ein Bild aus den vorhandenen Zeichnungen zusammen gezimmert oder einfach meiner Phantasie freien Lauf gelassen. Und ich war begeistert von dieser Welt. Die Märchen, in denen die Armut der Bevölkerung zum Ausdruck gebracht wurde, schreckten mich nicht, denn ich lebte in dieser Welt, wie fast alle in Deutschland, die oft nicht einmal die auf den Lebensmittelkarten zugestandenen Rationen erhalten konnten. Schließlich hatten wir gerade einen Krieg verloren. Und mein Märchenbuch ließ mich meinen Hunger vergessen, meistens jedenfalls.

Kommen wir zu den unter dem Sammelbegriff "Herzkino" zusammengefassten Filmen zurück. Die meisten dieser Filme zeigen eine Art Märchenwelt, die zwar existent ist, aber sicherlich nicht in der dargestellten Form. Die Könige, Prinzessinnen und Prinzen werden bei Pilcher, deren Filme sich zumeist in der Grafschaft Cornwall abspielen, durch Earls, Lords und deren Ladys sowie vor allem deren Nachwuchs dargestellt. Gelegentlich sind es auch "nur" Unternehmer, aber meist mit großem Landbesitz, bevorzugt Gestüte und meist auch mit diversen Problemen, angepasst an die Moderne. Statt der bösen Zauberer, der bösen Hexen und Feen müssen nun oft Banker (nie die Bank als Institut, sondern mehr der eher kriminell oder kleinkariert veranlagte Bankangestellte in gehobener Position), Anwälte (mal gut, mal hinterhältig) oder intrigante Frauen als Äquivalent herhalten. Und natürlich sind die jungen weiblichen Hauptdarsteller zumeist wirklich sehr attraktiv und lassen Männerherzen, gleich welchen Alters, höher schlagen. Bei den männlichen Hauptdarstellern versage ich mir ein Urteil, denn das kann ich als Mann nicht wirklich objektiv beurteilen.

Bevor ich näher auf diese Filme eingehe und auch meine Meinung dazu sage, warum man aus diesen Filmen trotzdem lernen kann, ein kleiner Hinweis auf YouTube und die damit in den meisten Filmen untergebrachte Werbung. Sie ist nervig, keine Frage, aber gegenüber einem Film auf den privaten Fernsehsendern oder denen der ÖR im Vorabendprogramm hat sie einen Vorteil, in den meisten Fällen kann man sie nach wenigen Sekunden überspringen und wo das nicht funktioniert, dauert sie auch höchstens 30 Sekunden. Dafür allerdings wird sie oft mitten im Satz, mitunter sogar mitten im Wort eingeblendet. Besonders nervig ist, dass die Lautstärke einiger Werbeeinblendungen nicht mit der Lautstärke des Videos synchronisiert und dann oft erheblich lauter ist.

Da ich keinen Fernseher habe, ist ein PC-Monitor von 23" auch keine ideale Fläche zur Wiedergabe und mitunter ist die Wiedergabe-Qualität ohnehin nicht besonders, aber das kann natürlich auch an meiner installierten Graphikkarte oder dem Programm für die Wiedergabe von Video-Dateien liegen.

Eine Werbung, die ich zwar nach 4 Sekunden wegdrücken könnte, lasse ich stets voll durchlaufen. Es ist die "Say Si"-Werbung von Armani, die (natürlich nach meinem Geschmack) mit einer phantastischen Musik unterlegt ist und sich deutlich von dem in deutschen so genannten Musikkanälen gesendeten Geplärre unterscheidet. Hinzu kommt, dass das Aussehen der auftretenden Models mich, obwohl vom Weltlichen ab, zusätzlich anspricht. Dabei kann ich Mode-, Haarstyling- und Kosmetik-Werbung im Normalfall nicht ausstehen. Diese Werbung hat hingegen etwas, was Werbung nur selten zu bieten hat. Musik und Darstellung sind harmonisch miteinander verwoben und der eigentlich Werbeträger wird nur zum Schluss eingeblendet, ohne ein besonderes Produkt hervorzuheben.

Doch nun zu den Filmen. Die Darsteller/innen haben in den meisten Fällen den sichtbaren Teil ihres Körpers nicht, wie heute leider modern, mit Piercings oder Tattoos verunstaltet (ja, ich bin in dieser Hinsicht absolut "unmodern"), sprechen Deutsch (oder sind zumindest entsprechend synchronisiert) und nicht das heute übliche "Germanerik" (Germ von German und amerik von amerikanischen Ableitungen, mit denen die deutsche Sprache verschandelt wird, mitunter auch als "Denglisch" bezeichnet). Ich weiß, ich bin ein Fossil, aber ich bin nun mal ein Verfechter meiner Muttersprache, obwohl ich mich selbst viel zu oft dabei ertappe, auch in dieses Kauderwelsch zu verfallen. Mir ist auch bewusst, dass unsere Sprache eine Menge Begriffe aus anderen Sprachen übernommen hat, aber diese Begriffe haben sich wirklich harmonisch eingefügt, während die amerikanische Sprache aus meiner Sicht vor allem die primitiven Elemente an uns weitergibt. Diese meine Sicht ist sehr subjektiv, aber man sollte sich mal amerikanische Filme im Original ansehen, dann hört man vielleicht die gleichzeitig kehligen und nasalen Merkmale, oft noch durch den Slang der jeweiligen Bundesstaaten "verfeinert" und vor allem bei Frauen klingt die Sprache oft wie ein ununterbrochenes Gekeife.

Aber weg von meinen Befindlichkeiten und zurück zu den Filmen. Vorherrschendes Thema der Filme ist natürlich die Liebe. Das Schnittmuster ist ziemlich gleich und wurde schon von Hedwig Courths Mahler angewendet. Es ist das Prinzip der O-Beine. Erst kriegen sie sich, dann gehen sie weit auseinander und am Schluss kriegen sie sich wieder. In den Romanen endet das zumeist mit den Worten: "Und sie küssten sich - Nachdruck verboten -". Diese Filme haben im Prinzip alle die gleiche Architektur, so wie eine Reihenhaussiedlung, scheinbar alle gleich, jedoch im Innern mit mehr oder weniger individuellen Merkmalen.

Welche Elemente findet man nun in den verschiedensten Formen in diesen Filmen? Klischees sind ein unverzichtbarer Teil. Da ist "Kollege" Zufall, der oft überstrapaziert wird. Da ist die alles andere vergessende Liebe und damit verbunden die Erotik, anders dargestellt als der von den Amis übernommene primitive und nur auf das Körperliche reduzierte Sex. Aus meiner Sicht ist Sex lediglich das primitive Element des Triebverhaltens, während die Erotik dieses Triebverhalten unaufdringlich erst aus Zärtlichkeit erwachsen lässt und in diesen Filmen lediglich angedeutet wird. Das ist ein Unterschied, vergleichbar mit einem Essen, ob ich das in einer billigen Kneipe zu mir nehme, wo man mir ein zähes und zu stark paniertes Schnitzel mit öligen Pommes auf den Tisch knallt, oder ob ich in einem Gourmet-Restaurant speise, in dem zwar die Preise wesentlich höher und die Portionen erheblich kleiner sind, ich dafür aber einen echten Gaumenschmaus serviert bekomme, der alle meine Sinne berührt und sich daher nicht nur auf einen vollen Bauch reduziert oder anders gesagt, der schale Nachgeschmack bleibt aus.

Ein weiteres Klischee ist der Ausspruch der Mütter und Freundinnen einer Braut, wenn sie die Braut darauf verweisen, dass die bevorstehende Eheschließung "der schönste Tag in ihrem Leben sei". Das arme Ding, das man da vor den Traualtar zerrt. Ob es begreift, dass es danach nur noch bergab gehen kann, wenn dieser Spruch sinnvoll und wahr wäre? Dabei ist ein solcher Tag meist recht stressig, selbst in der so genannten feinen Gesellschaft, die die mit der Ausrichtung und der auch am eigentlichen Hochzeitstag verbundenen Arbeit dienstbaren Geistern überlassen können. Aber die Braut muss freundlich zu Leuten sein, die sie nicht leiden kann, muss ständig anstoßen und trinken, dabei aber einen kühlen und klaren Kopf bewahren usw. und über den "Zauber" der auf diesen Stress folgenden "Hochzeitsnacht" mag ich erst gar nicht nachdenken.

Es versteht sich von selbst, dass das Rollenbild von Männern und Frauen dabei zumeist dem heute gerne verbreiteten Meinungsbild entspricht. In etlichen (wenn nicht den meisten) dieser Filme ist die Hauptdarstellerin in einer Beziehung, aus der sie ausbricht, wenn sie plötzlich erneut vom Pfeil des Liebesgottes getroffen wird. Sie muss ja auch beim Vorgänger mal getroffen worden sein, aber sicherlich war das dann nur ein Streifschuss.

Bricht der Mann aus solch einer Bindung aus, weil er eine andere gefunden hat, ist der natürlich gleich untendurch, unzuverlässig und verlogen, wie Männer eben sind. Das ist natürlich bei Frauen etwas ganz anderes. Es ist wirklich leicht, die Männer zu verurteilen. So passiert es ebenfalls häufig, dass die Hauptdarstellerin lt. Drehbuch eine Beziehung zu einem verheirateten Mann unterhält, der sie seit Jahren damit hinhält, sich nicht scheiden lassen zu können oder zu wollen. Die Geliebte ist dann ein Opfer und nicht die Ehebrecherin, denn bei ihr ist das ja nur aus Liebe passiert, beim Mann hingegen ist es ein Vertrauensbruch oder die Bequemlichkeit, neben der festen Bindung noch ein Gspusi zu haben. Wenn zwei das Gleiche tun, ist es eben noch lange nicht dasselbe. Aber das Drehbuch sieht ja dann die Erlösung des "Opfers" vor, das dank einem erneuten Pfeil Amors ausbrechen kann oder situationsbedingt sich der verheiratete Geliebte als echtes Schwein entpuppt (entschuldigt, liebe Schweine, wenn ich Euch damit in Misskredit bringe, aber wenn wir Menschen etwas negativ zum Ausdruck bringen wollen, zitieren wir gerne und zudem völlig unangebracht die Tierwelt).

In etlichen dieser Filme wird auch ordentlich auf die Tränendrüsen gedrückt. Männlein wie Weiblein, die sich so ganz dem Schmerz über einen verlorenen Partner oder den Tod eines Kindes hingeben und erst allmählich durch die Liebe zu einem neuen Partner wieder ins richtige Leben zurückgeführt werden. Wer da von den Autoren zusammengeführt wird, ist eigentlich schon nach wenigen Minuten klar, von da an geht es nur noch um das Wie und welche Hindernisse auftreten.

Auch Handys haben Einzug in die dramaturgische Szenerie gehalten. Bei Autorfahrten hat man die Hand mit dem Handy am Ohr, manchmal lässt man es fallen und versucht, es wieder in die Hand zu bekommen, natürlich ohne die Fahrt zu unterbrechen, was schon mal im Krankenhaus endet (wenn das Drehbuch nicht Schlimmeres bestimmt). Außerdem klingelt es vor allem dann, wenn man es absolut nicht gebrauchen kann, was, so vermute ich, auch im richtigen Leben mitunter passiert. Aber natürlich kann ich das nicht wirklich beurteilen. Als ich noch vor mehr als 15 Jahren mit dem Handy rumgelaufen bin, war es noch nicht zur Seuche mutiert und hatte einen leicht zu findenden Knopf zum abschalten.

Aber die Liebe allein ist es ja nicht. Sollen die Filme auch Zuschauer bekommen, müssen Irritationen her, mit denen filmisch beim Zuschauer Spannung erzeugt wird oder werden soll, weil ein glückliches Ende in Frage gestellt wird. Und ein glückliches Ende wollen die Zuschauer ja in jedem Fall. Denkt man über die Irritationen ein wenig nach, könnte der Verdacht aufkommen, dass die dem Leben abgeschaut sind. Da kommt z. B. häufig während beginnender Schmuserei die Aussage von ihm oder von ihr: "Ich muss Dir was sagen" und das wird vom anderen dann abgewürgt, weil er oder sie das Schmusen nicht unterbrechen will, dann aber am nächsten Tag aus dritter Hand erfährt, was Sache ist und da ist natürlich große Empörung angesagt und das Paar driftet wieder auseinander. Aber ist das im echten Leben nicht auch so, dass Krisen vor allem deshalb entstehen, weil man nicht miteinander geredet hat oder über einen Vorfall nur die halbe Wahrheit gesagt hat? Wenn man dann aus dritter Hand und oft in entstellter Form erfährt, was eigentlich längst untereinander geklärt hätte werden müssen? Und ist es nicht auch im richtigen Leben so, dass einem mitunter Sachverhalte von Leuten erzählt werden, von denen man weiß, dass sie intrigant und verlogen sind, aber dennoch das Gesagte für bare Münze nimmt?

Oft sind Kinder im Spiel, deren Verhalten mitunter wesentlich klüger als das der Erwachsenen ist (was im wirklichen Leben gar nicht so selten ist). Und natürlich die geliebten Vierbeiner, Pferde, Hunde und Schafe hauptsächlich. Das spricht vor allem die jungen weiblichen Zuschauer an, (na ja, mich auch, denn ich mag diese Viecher auch besonders gerne, einer der Gründe, warum mir diese Schnulzen so gut gefallen).

Was ist noch so aus dem Leben gegriffen? Banken, die den "Geldhahn" zudrehen, spekulative Handlungen, mit denen die Abkehr der (natürlich völlig ahnungslosen) Hauptdarstellerin vom künftigen Ex-Partner begründet wird und natürlich die intrigante Rivalin, die alles versucht, die sich anbahnende Beziehung zu hintertreiben, Eltern (oder ein Teil der Eltern), die den Standesdünkel der Vergangenheit nie abgelegt haben, Und/oder den Nachwuchs in Berufe drängen, die dieser gar nicht will, pubertierende Jugendliche, die gegen alles sind, was die "Alten" meinen oder wollen, alleinerziehende Mütter und gelegentlich auch alleinerziehende Väter, alles Dinge, die keineswegs selten im richtigen Leben auch vorkommen. Ob die Lösungen dieser Probleme auch im richtigen Leben in der dargestellten Form funktionieren würden, ist natürlich eine andere Frage.

Anders als im richtigen Leben ist zum Schluss wieder Friede, Freude, Eierkuchen, was im richtigen Leben so gut wie nie vorkommt, was dann bei den Zuschauern (wenigstens bei den Lesern der Yellow Press) ein wohliges Empfinden auslöst, auch wenn es nicht lange vorhält.

Aber sieht man sich die sonstigen Filme, die uns das Fernsehen täglich präsentiert, mal genauer an, sind auch dort die Schnittmuster immer gleich, ob nun Tatort, die Krimis im Vorabendprogramm oder die so genannten "Thriller", die über den großen Teich zu uns gespült werden. Speziell die "Thriller" weisen immer die gleichen Elemente auf, Stunts, die physikalisch gar nicht möglich wären, Verfolgungsjagden, meist auf der falschen Straßenseite, großes Feuerwerk bei den unverzichtbaren Explosionen, explodierende Autos und Hauptdarsteller, die offenbar alle asiatische Kampfsportarten beherrschen. Und die USA-Serien unterscheiden sich noch weniger. Nicht immer gleich sind die Botschaften, die uns US-Filme oftmals unterschwellig unterjubeln und eine immer gleiche Botschaft, dass die USA das schönste und beste Land der Welt ist. Aber haben nicht die USA als einziges Land der Welt Superhelden? Geht es nicht bei amerikanischen Filmen immer ausschließlich um die Rettung der USA? Werden nicht in den US-Kriegsfilmen immer die USA als die "Unbesiegbaren" dargestellt? Ganz zu schweigen von den Horror-Filmen, den "Untoten (ob damit die Bilderberger gemeint sind?), den Leuten mit übersinnlichen Fähigkeiten, den Geistern und vor allem Filme mit der Thematik persönlicher Rache. Es gibt unzweifelhaft auch gute Filme aus den USA, aber das ist wie bei den Austern, das hat auch nicht jede eine Perle zum Inhalt. Und mancher eigentlich gute Film versackt, weil man die Thematik mit der Aktion überspielt.

Ich schaue mir da lieber die Schmonzetten an, die zwar den Tod auch als Unfallfolge oder verschleppte Krankheit kennen, die Traumata als Folge erst spät erfahrener Adoption zum Themenschwerpunkt machen und sonstiger mitunter übertriebener Problematik und übertriebenen Reaktionen ausgestattet sind, aber das waren meine früheren Märchenbücher auch. Ich mag die verhaltene Erotik (z. B. die geschickt in Szene gesetzten Dekolletés der Damen) sehr viel lieber, als den direkten und oft plumpen Sex von US-Filmen. Und natürlich haben sich bei mir dabei einige der Hauptdarstellerinnen eingeprägt, die ich besonders gerne sehe, auch wegen weiblicher Attribute, die mal nicht unterhalb der Schultern zu finden sind. Da ist bspw. das Gesicht einer Lara Joy Körner, deren hohe und perfekt gewölbte Stirn schon alleine sehenswert ist, hinzu kommen die großen und schönen dunklen Augen, kurz das ganze Gesicht incl. der Haare. Sie benötigt kein aufdringliches Make-Up, kurz, sie bedarf nicht der Betonung der sonst so gerne in den Vordergrund gestellten übrigen weiblichen Attribute.

Auch eine Denise Zich gehört zu meinen "Favoritinnen". Bei ihr fasziniert mich vor allem die Stimme, irgendwie monoton, eigentlich nie laut und trotzdem ausdrucksstark (natürlich meine subjektive Meinung). Mein Herz im Sturm erobert hat vor allem Melika Foroutan (Das Lächeln der Frauen), deren Lächeln mich wirklich verzaubert hat und wenn sie lacht, verzaubert mich das Kräuseln ihrer Nase.

Ebenso gehört Petra Schmidt-Schaller zu meinen absoluten Favoritinnen, oder Cornelia Gröschel, Simone Hanselmann, Tanja Wedhorn, Aglaia Szyszkowitz, Suzan Anbeh, Anne Brendler (bei ihr faszinieren mich vor allem die Augen, die ja nach Stimmung die Farbe zu wechseln scheinen) und weitere, deren Teilnahme an Filmen für mich schon ein Grund ist, mir den Filme anzusehen. Und wenn dann diverse Fehler im Handlungsablauf auftauchen, sehe ich großzügig darüber hinweg, schließlich sind es ja nur Märchen aus der heutigen Zeit.