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Erstelldatum: 28.02.2014

Die Zerstörung der Wertvorstellungen

Eine Mail eines guten Bekannten, der eigentlich mehr Zeit im Kaukasus als in Deutschland verbringt, ist Anlass dieses Beitrags. Er schrieb mir:

    Wollt ihr den totalen Krieg? Wollt ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt erst vorstellen können?"
    Ihr seid auf dem besten Weg dahin!
    Als politisch engagierter Mensch: Siehst Du nicht wohin wir uns bewegen?
    Siehst Du nicht den Irrsinn. Stopp!
    Bitte nicht Schwule, Lesben, Raucher, Nichtraucher.
    Verhindert einen Krieg!

Ja, ich weiß, ich sollte über die Ukraine schreiben. Kann ich aber nicht, denn ich weiß nichts über das Land, nichts über die Politik in diesem Land und nichts über die Leute dort. Und wenn ich Kriege verhindern könnte, gäbe statt 22 weltweit Null.

Er meint, ich solle nichts über Schwule, Lesben oder Raucher schreiben? Es scheint ihm unwichtig und ist aus meiner Sicht viel wichtiger, als er und die meisten anderen glauben. Ich zitiere aus Nahum Goldmans Aussage in der Broschüre "Geist des Militarismus", eine Aussage aus seiner Flugschrift von 1915, die den Weg beschreibt, der seit dem ersten WK kontinuierlich gegangen wird, um eine NWO zu etablieren, in welcher nur ein paar Superreiche weltweit das Sagen haben. Es ist eine Fortführung der von Weißhaupt mit der Gründung der Illuminaten aufgestellten Thesen. Eigentlich habe ich nie an die Illuminaten geglaubt, aber eine Sendung im ZDF über Geheimbünde, die eigentlich das Ziel hatte, die Gerüchte über Geheimbünde als Schwindel und Verschwörungstheorien zu entlarven, hat bei mir das Gegenteil bewirkt. Die in diesem ZDF-Dreiteiler der Reihe Terra X von Weißhaupt aufgestellte These, die Welt müsse von Intellektuellen aus der Wirtschaft, dem Bankwesen, der Presse usw. statt von Monarchien oder Politikern geleitet werden, ist exakt die Aussage, die auch Rockefeller 1991 in seiner Danksagung an die Presse über ihr Stillschweigen getätigt hat. Er meinte damals:

    "Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Medien dankbar, deren Direktoren unseren Treffen beiwohnten und sich an ihr Versprechen Diskretion zu wahren, beinahe vierzig Jahre lang gehalten haben. Es wäre uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, hätten wir all diese Jahre im hellen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gestanden.

    Aber die Welt ist jetzt entwickelter und vorbereitet, sich in Richtung auf eine Weltregierung zu bewegen, die niemals wieder Krieg kennen wird, sondern nichts als Frieden und Wohlstand für die ganze Menschheit. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Bankiers der Welt ist der in den vergangenen Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung sicherlich vorzuziehen."

Erkennt jemand die Infamie dieser Aussage? Nie wieder Krieg und das von jemandem, der und dessen Familie ganz sicher oft die Finger im Spiel hatte, wenn es um die Initiierung von Kriegen ging. Alle Kriege wurden von Eliten initiiert. Und was von Bankern a la Rockefeller zu halten ist, darüber möchte ich mich erst gar nicht auslassen. Dabei muss man sehen, dass Rockefeller an sich nur eine Einzelperson ist, aber hinter ihm ein ganzer Clan steht und er eine der Führungspersonen in vielen mächtigen Think Tanks ist, die mehr Politik betreiben, als alle Politiker dieser Welt zusammen. Und was für ihn gilt, gilt für etliche andere Familien auch, die durch Inzucht und Paarung untereinander vielleicht bereits eine eigene endemische Rasse darstellen.

Doch kommen wir nun zur Aussage von Nahum Goldmann:

    "Man kann den Sinn und die historische Mission unserer Zeit in einem zusammenfassen: Ihre Aufgabe ist es, die Kulturmenschheit neu zu ordnen, an die Stelle des bisher herrschenden gesellschaftlichen Systems ein neues zu setzen. Alle Um- und Neuordnung besteht nun in zweierlei: In der Zerstörung der alten Ordnung und im Neuaufbau der neuen.

    Zunächst einmal müssen alle Grenzpfähle, Ordnungsschranken und Etikettierungen des bisherigen Systems beseitigt und alle Elemente des Systems, die neu geordnet werden sollen, als solche, gleichwertig untereinander auseinander gelegt werden. Sodann erst kann das zweite, die Neuordnung dieser Elemente, begonnen werden. Sodann besteht denn die erste Aufgabe unserer Zeit in der Zerstörung: Alle sozialen Schichtungen und gesellschaftlichen Formungen, die das alte System geschaffen hat, müssen vernichtet, die einzelnen Menschen müssen aus ihren angestammten Milieus herausgerissen werden; keine Tradition darf mehr heilig gelten; das Alter gilt nur als Zeichen der Krankheit; die Parole heißt; was war, muss weg.

    Die Kräfte, die diese negative Aufgabe unserer Zeit ausführen, sind auf wirtschaftlich-sozialen Gebiet der Kapitalismus, auf dem politisch-geistigen die Demokratie. Wie viel sie bereits geleistet haben, wissen wir alle; aber wir wissen auch, dass ihr Werk noch nicht ganz vollbracht ist. Noch kämpft der Kapitalismus gegen die Formen der alten, traditionellen Wirtschaft, noch führt die Demokratie einen heißen Kampf gegen alle Kräfte der Reaktion. Vollenden wird das Werk der militärische Geist. Sein Uniformierungsprinzip wird die negative Aufgabe der Zeit restlos durchführen: Wenn erst alle Glieder unseres Kulturkreises als Soldaten unseres Kultursystems uniformiert sind, ist diese Aufgabe gelöst.

    Dann aber erhebt sich die andere, die größere und schwierigere Aufgabe: Der Aufbau der neuen Ordnung. Die Glieder. Die nun aus ihren alten Verwurzelungen und Schichtungen herausgerissen sind und ungeordnet, anarchisch herumliegen, müssen zu neuen Formungen und Kategorien geschlossen werden. Ein neues, pyramidales, hierarchisches System muss errichtet werden.

Dämmert es? Der erste WK hat die bis dahin bestehenden Feudalsysteme weitgehend bedeutungslos werden lassen. Der zweite WK hat vor allem dafür gesorgt, dass die stärkste europäische Macht sich in einem Schuldbewusstsein suhlt und es daher als logisch und richtig ansieht, dass "die Befreier" sie nun leiten.

Ich war beim Einmarsch der Amis ein kleiner Knirps und fand sie einfach toll. Noch nie hatte ich eine solche Ansammlung von Fahrzeugen gesehen, kannte eigentlich nur Autos mit Holzkohle-Vergaser. Und wie lässig sie auf den Kühlern ihrer Militärfahrzeuge saßen. Ich habe sie bewundert und meine Familie auch. Vor allem mein Vater, der als Maler sogar gelegentlich Aufträge von ihnen bekam und in Naturalien bezahlt wurde, ein in der damaligen Zeit unschätzbarer Vorteil. Doch sie blieben nur kurze Zeit in Wuppertal, dann zogen sie weiter und die Engländer rückten nach.

Es hat Jahrzehnte gedauert, bis ich fähig war, zu erkennen, dass wir nicht wirklich von den Nazis befreit wurden. Sie wurden "entnazifiziert", was so viel bedeutete, wie als bloße Mitläufer eingestuft und waren bald wieder in Amt und Würden, egal, ob in Politik oder Verwaltung oder beim Kapital. Einige wurden zwar für einige Zeit aus dem Verkehr gezogen, gelangten danach aber schnell wieder in Führungspositionen.

Dank Wikipedia konnte ich dann lesen, dass amerikanische Geheimdienste über die so genannte Rattenlinie massenhaft Altnazis auf den amerikanischen Kontinent geschmuggelt und teilweise in ihre Dienste genommen haben. Seither frage ich mich, ob nicht vielleicht die Führungsschicht der Nazis einen geruhsamen Lebensabend unerkannt irgendwo in Südamerika verbracht haben und die uns gezeigten Bilder nicht anderes als inszenierte Aufnahmen waren, wie sie in Amerikas Filmstudios ständig gedreht wurden.

Heute müsste eigentlich jeder wissen, dass wir nicht "befreit", sondern in Abhängigkeit gebracht wurden, dass der zweite WK dazu genutzt wurde, massenhaft die so genannten NGOs (non-governmental organization) zu implementieren, Organisationen mit völkerrechtlichem Charakter, die sich außerhalb der rechtsstaatlichen Ordnung der Staaten bewegen, aber mit ihrem politischen Einfluss Staaten dirigieren können. Die Rechtsprechung dieser Organisationen erfolgt über Schiedsgerichte, die aus Anwaltskanzleien zusammengesetzt sind und viel, aber kein Recht und schon gar nicht Gerechtigkeit praktizieren. Der IWF, GATT, die WTO, die WHO, die UN, die Weltbank und inzwischen auch der ESM sind praktikable Beispiele. Und in fast all diesen Organisationen haben die Amerikaner die Stimmenhoheit.

Mein Beitrag über das Pamphlet der GEW zur Übernahme des Themas über andere Arten der geschlechtlichen Orientierung an die Schulen hat mir u. a. auch ziemlich negative Reaktionen eingebracht. Aber ich schreibe nun mal, was ich denke und für mich ist die geschlechtliche Orientierung von jedermann seine Privatsache und sollte es auch bleiben, eine Privatsache, auf die nicht einmal die Familie, also Eltern, Geschwister oder sonstige Verwandten Einfluss haben und auch keinen Einfluss darauf nehmen sollten. Und das gilt aus meiner Sicht auch ganz besonders für die Schule und für Lehrkräfte, die mit solchen Themen Einfluss auf eine noch nicht vorhandene (bei Schülern der 4. Klasse) oder noch in der Anfangsphase der Selbstfindung der Kinder (7. Klasse) nehmen. Die Schule soll Wissen vermitteln, aber keinen Einfluss auf jeweilige Entwicklung der Schüler in Bezug auf deren sexuelle Ausrichtung nehmen. Und es ist aus meiner Sicht absoluter Unsinn, wenn man glaubt, man könne durch diese Form des Unterrichts die auf dem Schulhof oft vorhandene Kraftmeierei Einzelner Schüler unterbinden. Im Gegenteil, das würde das Ganze noch verstärken. Oft, aber nicht ausschließlich ist diese Kraftmeierei das Ergebnis bei Kindern mit einem sozial schwachen Hintergrund, die damit glauben, etwas kompensieren zu können. Das war auch früher so, lediglich die Ausdrucksweise hat sich geändert, was bei den heutigen Fernsehprogrammen nicht verwunderlich ist, denn daraus übernehmen die meisten Jungendlichen das Gebaren, dass sie als typisch männlich oder weiblich ansehen. Wenn Ältere sich mal die Mühe machen, sich an die eigene Schulzeit zu erinnern, werden sie wissen, dass das früher nicht anders gewesen ist.

Und halten wir fest, schwul oder lesbisch zu sein sind Erkenntnisse, die Kinder in diesem Alter noch nicht wirklich haben und sich zu outen, wenn sie wirklich schon glauben sollten, dass sie mehr dem eigenen Geschlecht zugeneigt sind, ist ein Risiko, dass sie ganz bestimmt nicht eingehen werden, auch wenn die GEW behauptet, das sei ganz normal. Ist es aber nicht, denn es ist immer die Position einer absoluten Minderheit und würde zu einer Außenseiterposition führen, die andere ganz sicher ausnutzen würden. In solchen Sachen sind Kinder und Jugendliche alles andere als zimperlich.

Die Absicht der GEW ist die verstärkte der Implementierung der heute immer stärker durchdringenden Gender-Politik? Was ist die eigentlich klar erkennbare Spaltungspolitik anderes, als dieses Zerreißen aller Wertvorstellungen, mit denen man aufwächst oder aufgewachsen ist?

Familie? Früher ein Ort des Zusammenhalts, wenn auch oft genug durch interne Streits nicht immer ideal, aber in Notzeiten das, was das Überleben sicherte. Heute sind diese Bande längst zerrissen. Jugendliche werden regelrecht gedrängt, frühzeitig das Elternhaus zu verlassen, oft genug mit immer weniger Kontakten oder gänzlichem Zerreißen der Familienbande verbunden.

Wenn man genau hinsiehst, ist die gesamte Rentenpolitik, die Arbeitsmarktpolitik, der Feminismus, die EU und eigentlich unser gesamtes Weltbild ein Teil dieses Systems der Spaltung. Der Staat als Heimat und die mit ihm bestehende Verbundenheit ist obsolet geworden. Wir brauchen Europa, das ist das Credo heute.

Arbeitslosigkeit ist eine Schande und nicht die Folge der Automatisation und der nicht enden wollenden Gier des Kapitals. Alte sind unnütz und deshalb weg mit ihnen. Schwul oder lesbisch sein hingegen ist gut und erstrebenswert. Frauen sind wichtiger als Männer, weil sie besser denken können. Deshalb muss ihre Karriere gefördert werden, z. B. durch Quoten.

Erkennen Sie nicht das Schema? All diese Aufgaben, die Goldmann beschrieben und als Teil der demokratischen Aufgabe dargestellt hat, wurden bereits von der so genannten Demokratie bestens erfüllt und führen zu einer Unsicherheit der Allgemeinheit, richtig oder falsch überhaupt noch zuordnen zu können.

Nehmen wir als Beispiel TTIP, das geheim verhandelte Freihandelsabkommen mit den USA. Die Süddeutsche berichtet von den Bedenken einzelner Politiker zu diesem Abkommen. Wäre es nicht so traurig, müsste man lachen. Es ist gerade erst wenige Tage her, da konnte man ähnliche Aussagen von Politikern zum Genmais 1507 in fast allen Gazetten lesen, die sich besorgt dazu äußerten. Die Grünen, da derzeit in der Opposition und deshalb die Guten, hatten ein Positionspapier eingebracht, in welcher sie die Bundesregierung aufgefordert haben, in der EU gegen die Genehmigung für den Genmais zu stimmen. Dieses Positionspapier wurde von den Regierungsparteien fast einstimmig abgelehnt und bei der EU-Abstimmung haben sich die Deutschen der Stimme enthalten, in vollem Bewusstsein, dass damit der Genmais in der EU zum Anbau, als Lebens- und als Futtermittel zugelassen wird.

Bei IK-News findet man ein interessantes Interview mit einer Politikerin (Länge 3 Minuten), das alles über die praktizierte Politik aussagt. Ich bin ein absoluter Gegner der Genmanipulation und da sind die möglichen Gefahren, die erst in Langzeittests erkennbar würden, eigentlich noch geringer, als die Gefahr, dass damit die Lebensmittelproduktion in die Hände der Gen-Industrie gegeben wird. Es gibt da ein Strategie-Papier von Kissinger aus den 70er Jahren (NSSM200), in dem er diese Kontrolle als Ziel der Politik ausdrücklich empfiehlt.

Dass die Rockefeller Foundation intensiv in die Genmanipulation involviert ist und dass die Gates-Stiftung einer der Hauptanteilseigner von Monsanto ist, sei nur nebenbei erwähnt.

Was die Wirren in der Ukraine und die Auswirkungen auf und durch Russland betrifft, ist der Westen aus meiner Sicht noch lange nicht stark genug, sich auf einen wirklichen Krieg einzulassen und ich denke, das weiß man auch in den USA und in Europa. Ich denke, man baut hier mal wieder ein Feindbild auf, um den kalten Krieg neu zu beleben und auch der NATO in der Bevölkerung wieder eine Daseinsberechtigung zu verleihen, die sie in den Augen vieler schon lange nicht mehr hat. Dass in der letzten Zeit und vor allem im Zusammenhang mit den olympischen Winterspielen seitens der Presse das Feindbild Russland und Putin gezielt wiederbelebt wurde, ist sicherlich nicht nur mir aufgefallen. Und wer sich die geostrategische Lage Russlands anschaut, stellt vielleicht auch fest, dass man versucht, Russland mit NATO-Ländern soweit wie möglich einzukreisen. Und dass an den Wirren in der Ukraine der Westen maßgeblichen Anteil hatte und seitens den USA durch die Politikberaterin Susan Rice auch erhebliche finanzielle Mittel an so genannte NGOs in der Ukraine geflossen sein sollen, habe ich auch gelesen, kann es aber nicht stichhaltig beweisen. Und dass Klitschko und Timoschenko um die künftige Präsidentschaft in der Ukraine konkurrieren wollen, ist einer der Treppenwitze zu diesem Thema. Dass Timoschenko alles andere als eine integere Person ist, hat sie bereits bewiesen und bei Klitschko frage ich mich inzwischen doch, welch schädliche Nebenwirkungen Boxen noch so haben mag.

Das Feindbild Russland soll sicherlich auch dazu dienen, das Image der USA als Beschützer Europas wieder aufzupäppeln, denn die Glaubwürdigkeit der Staaten hat in Europa erheblich gelitten. Doch aus meiner Sicht verhält sich das russische Regime unter Putin weitaus zivilisierter, als das der vereinigten Staaten.

Vielleicht erkennen Sie, dass vieles von dem, was man als unwichtig ansieht, viel wichtiger ist, als die meisten glauben. Man muss die Menschen mal daran erinnern, dass es Werte gegeben hat, die wichtig waren und die bestimmte Kreise mehr und mehr auszumerzen versuchen, bis das eigene Selbstwertgefühl völlig zerstört ist, weil man orientierungslos geworden ist. Das ist wie bei einer Wanderung oder Reise, bei der man sich verlaufen hat, weil die Fragen nach dem Weg falsch beantwortet wurden und man sich dadurch immer stärker verirrt hat. Das ist bei uns Menschen nicht anders. Wenn man uns einen Orientierungspunkt nach dem anderen nimmt, intensiviert das unser Gefühl der Hilflosigkeit und schafft der Apathie und der Gleichgültigkeit immer größeren Raum. Man könnte es vielleicht als politisches Alzheimer-Syndrom in der Bevölkerung bezeichnen.