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Erstelldatum: 05.07.2013

Die unterschätzte Art

Primaten sind nach Definition der Biologie Herrentiere, die man in zwei Arten unterteilt, Feuchtnasenaffen und Trockennasenaffen. Zu den Trockennasenaffen zählt man Schimpansen, Orang-Utans , Gorillas und auch den Menschen. Eine Art blendet die Biologie dabei völlig aus, das Mepfchen (Homo Suppositorium). Das liegt wohl vor allem daran, dass das Mepfchen eine Mimikry beherrscht, die sie von Menschen nicht wirklich unterscheidbar macht, eine Mimikry, die sie zeitlebens aufrecht erhalten und nur in entscheidenden Momenten fallen lassen, wenn sie verschreckt Zuflucht in warmen, meist engen Höhlen suchen.

Das Mepfchen ist eine Gattung, halb Mensch, halb Zäpfchen, was es für Biologen natürlich schwer macht, eine eindeutige Zuordnung zu finden. Zählt man das Mepfchen nun zu den Hominiden oder doch eher zu den Kriechtieren? Diese Unsicherheit mag ausschlaggebend sein, dass sich die Biologie beharrlich weigert, das Mepfchen als eigene Art oder zumindest als Unterart anzuerkennen.

Das Verbreitungsgebiet der Mepfchen ist nicht auf bestimmte Regionen beschränkt. Für Menschen ist im Normalfall kaum erkennbar, ob ein Gegenüber nun ein Mensch oder ein Mepfchen ist. Wo man sie häufig antrifft und wo sie am ehesten ihre Tarnung kurzzeitig fallen lassen, ist in politischen Gremien oder in Gremien, die der Politik übergeordnet sind, z. B. beim Befehlsempfang in Organisationen wie der

  • Bank für internationalen Zahlungsausgleich
  • dem Council on Foreign Relations
  • der Trilateralen Kommission
  • dem American Council on Germany
  • der Atlantik-Brücke e.V.
  • der Atlantischen Initiative e.V.
  • dem German Council on Foreign Relations
  • der G30 (auch Group of Thirty genannt)
  • den Bilderbergern
  • der Europäischen Kommission
  • dem Europäischen Parlament

Völlig unerforscht ist, wie es dem Mepfchen gelingt, sich in den entscheidenden Momenten so zu verschlanken, dass dort, wo es sich verkriecht, nicht nur kein Unwohlsein aufkommt, sondern vom Mepfchen offenbar ein Sekret ausgeschieden wird, welches bei den Menschen, wo es Zuflucht im rektalen Bereich gesucht hat, Wohlbefinden und eine Art Rauschzustand der Macht auslöst.

Da es auch bei Mepfchen eine hierarchische Struktur gibt, kann es auch passieren, dass ein untergeordnetes Mepfchen bei einem übergeordneten Mepfchen Zuflucht sucht. Das wurde vor allem in den letzten Tagen offenbar, als eine bolivianische Maschine in Wien landen musste. Denn auch, wenn Obama perfekt den Herrenmenschen mimt, gewährleistet das nicht, dass er nicht doch ein Mepfchen ist.

Doch wer von uns weiß schon wirklich, ob er Mensch oder Mepfchen ist, weil die permanente Aufrechterhaltung der Tarnung leicht dazu führen kann, zwischen Tarnung und tatsächlicher Zugehörigkeit nicht mehr unterscheiden zu können. Ein Mitverschulden der Biologen ist dabei durchaus vorhanden, weil sich die Biologie beharrlich weigert, das Mepfchen als eigenständige Unterart des Homo Sapiens anzuerkennen.