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Erstelldatum: 21.12.2012

Weltuntergang verschoben

Nun denken viele Menschen, weil sich der 21.12.2012 dem Ende neigt, die Mayas hätten sich geirrt und der Weltuntergang sei lediglich eine Fehlprognose gewesen, wie man sie von Politikern, Wirtschaftsweisen, Euro-Rettern usw. gewöhnt ist und die Panik wandelt sich langsam in ein wenig Verachtung. Von den Mayas hatte man mehr erwartet und nun stellt sich heraus, dass sie ebenso gut in die heutige politische und kapitalistische Landschaft gepasst hätten.

Doch man tut den Mayas Unrecht. Aus unglaubwürdiger und unzuverlässiger Quelle weiß ich, dass die Götter der Mayas den Weltuntergang aus gegebenem Anlass lediglich verschoben haben. Dem Nachfahren des Maya-Priesters Chilan ist deshalb einer der Götter erschienen, seinem Bekunden nach Hunabku, der ihm berichtet hat, dass die Mayagötter sich entschlossen haben, den Weltuntergang doch den Menschen zu überlassen und es bereits deutliche Anzeichen gäbe, dass die Verschiebung des Untergangs nur von minimaler Dauer sei.

Auch würde der Untergang nicht von den Nachfahren der Mayas ausgehen, sondern sei bereits eingeleitet worden, würde aber 2013 so stark potenziert, dass mit dem Untergang der Welt spätestens 2015 zu rechnen sei. Hunabku erklärte dem Ur-ur-ur-urů-Enkel Chilans, der Untergang würde auf der anderen Seite der Welt ausgelöst werden, bei einem Volk mit Namen German und von verstoßenen Maya-Halb-Göttern, die wieder erwacht seien, gelenkt. Hunabku nannte auch die Namen der wieder erwachten und vor vielen Sonnenumläufen verstoßenen Habgötter. Die Namen waren so schwer zu behalten und noch schwerer auszusprechen, dass Chilans Ur-ur-ur-urů-Enkel Mühe hatte sie sich zu merken und noch mehr Mühe, sie auch auszusprechen. Seine Aussage nach klangen die Namen wie Melkel, Merkel oder so ähnlich, die sich 2013 mit dem Halbgott Steinbrück, der schon in der Vergangenheit Missernten und andere Unbill verursacht hatte, vereinen würde. Unterstützt und teilweise auch geleitet würden sie von einem heimlichen Sohn des Ah-Kiuic, der auch Echauc genannt wurde und der Göttin Mayahuel, genannt Stäuble oder so ähnlich, dem man zwar die Flügel gestutzt hatte, der aber, listig wie er war, sich eines Rollgefährts bemächtigt hatte und nur noch darüber nachsann, sich zu rächen.

Diese Halbgötter hatten schon vor etlichen Sonnenumläufen in anderer Gestalt gewirkt und Tempel geschaffen, deren Priester auch Banker genannt wurden und die die zerstörerischen Waffen Geld und Zinsen erfunden hatten, deren Wirkung mit einer Beimischung, genannt Rating, vervielfältigt werden konnte. Diese Waffen sind bereits seit geraumer Zeit im Einsatz und die Vereinigung der ehemals verstoßenen Halbgötter Melkel, Merkel oder so ähnlich und Steinbrück würde den endgültigen Weltuntergang einleiten. Zwar, so berichtete der Gott Hunabku Chilans Ur-ur-ur-urů-Enkel, als er ihm erschien, könne das Volk der Germans diese Vereinigung noch verhindern, sei aber erwiesener Maßen viel zu einfältig dazu, diese Möglichkeit auch zu nutzen. Sie hätten es ja nicht einmal geschafft, die von Stäuble (oder so ähnlich) aufgebaute Unterwelt mit der Bezeichnung ESM zu verhindern, zu deren Gott sich Stäuble (oder so ähnlich) aufschwingen wolle, unterstützt von Dienern der Unterwelt, die schon immer da gehaust und gewirkt hatte, früher mal Mafia, Triaden, Camorra usw. genannt und nun unter der Bezeichnung Bankster wirkten. Als wirksamster Helfer der Unterwelt hätten sich dabei die Priester des Tempels Goldmann-Sachs erwiesen, weil dieser Tempel hohes Ansehen erreichen konnte, ohne dass jemand bemerkte, dass die Priester des Tempels für die Unterwelt wirkten.

Soweit die Erklärungen von Chilans Ur-ur-ur-urů-Enkel, warum die Maya-Götter sich die Mühe ersparten, den Weltuntergang schon am 21. 12. 2012 einzuleiten. Schließlich sei das mit erheblichem Arbeitsaufwand verbunden, den man sich durch die Verschiebung sparen könne.